BÄHM! Fünf (Rezepte + Printables) auf einen Streich: { Ideen zum ♥ Muttertag ♥ }

Ideen zum Muttertag

Bisschen früh? Och!

Nun ja, so recht weiß ich noch nicht in welchem Zustand ich mich am 12. Mai befinde….
Das hier ist also die reinste Vorsichtsmaßnahme und natürlich ganz und gar nicht in eigener Sache*hüstel Wäre doch zu schade, wenn all die tollen Supermamis da draussen nicht mit einem duftenden Guten-Morgen-Hörnchen
Guten-Morgen-Hörnchen 1

Guten-Morgen-Hörnchen

geweckt werden, dass vom werten Gatten kurz vorher frisch aus dem Backofen geholt wurde. Wie, der kann gar nicht backen oder maximal die Aufbackbrötchen aus dem blauen Zylinder? Papperlapapp, jetzt gibt es keine Ausrede mehr!

Es folgen wunderbar einfache Rezepte, die der Papa mit dem Nachwuchs (oder sogar der Nachwuchs ganz alleine?) mit Sicherheit problemlos wuppen kann. Für Anfänger und Profis geeignet und ganz bestimmt immer köstlich und mit viel Liebe von den Familienmitgliedern zubereitet. Da kann die Weltbeste sich an besagtem Tag einfach nochmal im Bett umdrehen und von dem Tablett träumen, das kurze Zeit später mit einem Buttermilch-Herzwaffeltürmchen samt selbstgebastelter Windmühle hereingetragen wird.
Buttermilchherzwaffeltürmchen

Wie jetzt, basteln auch noch? HA, und das ist der Oberkracher! Feinste Printables von der allerliebsten Caro werden hier mitgeliefert. Ratzifatzi runterladen, ausdrucken und verbasteln.

Free Download

Der Gemahl ist ein Morgenmuffel? Das Kind schläft auch gerne lang?
Kein Problem, gebacken werden kann ja auch etwas später. Die Kuchentafel freut sich auf Mamis-Mini-Cheesecakes,

Mamis Mini Cheesecakes

schokoladigste Muffins,

Schokoladen Muffins

und/oder saftige Lemon Cake Bars mit Frischkäsetopping.

Lemon Cake Bars mit Frischkäsetopping

Zu guter Letzt hätte ich noch die ‘Lässt-sich-gut-vorbereiten-und-macht-schwer-Eindruck-Variante’.

Für-Mami-Cookies

Die Für-Mami-Cookies kann man mit ganz normalen Holzstempeln – die natürlich vorher gut reinigen – versehen. Es müssen also keine speziellen Keksstempel sein. Quasi: Backen, eintüten und mit einem der beiden hinreißenden Cookielabels verschließen.

So, jetzt hoffe ich aber ganz doll, dass aber für jeden und jede etwas dabei ist! Hier wurden die Hörnchen *kann man auch ganz wunderbar mit einem Löffel Nuss-Nougat-Creme füllen und die Waffeln ganz besonders favorisiert.

Backen durfte ich diese famosen Rezepte übrigens für den neuen Aurora Blog, der in Zukunft und auch schon in den letzten beiden Monaten Rezepte und Downloads für euch bereit hält. Am Backofen stehen die bezaubernde Rike (bereits schon im Februar & März) vom Blog Lykkelig *klick und ich im Wechsel. Die ganz besonders gelungenen Printables *bin immer ganz verknallt entwirft Caro von Sodapop Design. Huiiii, ist das was?! Hier ist der Link zu allen Rezepten & Downloads zum Muttertag: *klick

Wenn du immer auf dem neusten Stand sein möchtest, dann abonniere einfach den Aurora-Newsletter: *klick

ACH!

Vielen Dank für die lieben Komplimente für das Osterei. Ganz besonders freue ich mich, dass einige von Euch auch so ein dickes Ding gefunden haben, hihi. Aber jetzt zum wichtigen Teil. Die Gewinner der Blueboxtree-Verlosung sind:

1. Preis Jennifer Manthei (ohne Blog)
2. Preis Assata vom Blog Neulich im Leben

Herzlichen Glückwunsch Euch beiden!

♥ Dani

Fotos_Herr K.
Testesser_Die lieben Nachbarn
Illustration_Dani

{ Death by Chocolate } Törtchen & ein prächtiges Give Away von Blueboxtree Parties – eine verdammt gelungene Kombination.

it's cake o'clock

Wenn beste Freunde aus dem Urlaub eine Mail schreiben und du schon beim Lesen das Gefühl hast, dass sie vor dem Buffet verhungern, dann muss ganz klar eine verdammt glücklichmachende Willkommenzurückköstlichkeit her. Um genauer zu sein: Da schlägt die Kuchenuhr Zwölf!

Nicht irgendeine Köstlichkeit wird da serviert. Eine ganz besondere muss her. Die einzig Wahre. Der ‘Death by Chocolate’, wie er seit letzter Woche unter Kennern genannt wird.

Death by Chocolate 2

Hier wollen Sahne, Kakao, Mascarpone, frische Beeren, Puderzucker und ein riesengroßer Berg Heimatgefühl kombiniert werden. Diese viel versprechende Mischung wird dann zu einem imposanten Gebilde aufgetürmt und vom Hausherrn persönlich auf einer der weltschönsten Tortenplatten von Blueboxtree Parties

Death by Chocolate 5

zum Dinnermarsch von James Last durch Küche, Esszimmer und einmal rund um den Wohnzimmertisch marschierend präsentiert. Und nach dem ersten Bissen ist dann *zack bumm alles wieder gut.

Ein Schokoladenträumchen,

Death by Chocolate 4

Death by Chocolate 3

das sowohl den Tortenheber, als auch den Tortenesser wahrlich herausfordert und das wirklich nur in besonderen Momenten kredenzt werden sollte. Du weißt schon, immer dann, wenn Worte nicht mehr ausreichen oder du diese mit einer ganz persönlichen Geste unterstreichen möchtest.

Death by Chocolate

Death by Chocolate 7

Für den Kuchen

(für zwei Böden à 23 cm Durchmesser)

500 ml Malzbier
500 g Butter
160 g Kakaopulver, ohne Zuckerzusatz
800 g Zucker
4 Eier
2 TL Vanilleextrakt
280 ml Buttermilch
560 g Mehl
2 TL Natron
3 TL Backpulver

Für die Creme

500 g Mascarpone
80 g Kakaopulver, ohne Zuckerzusatz
80 g Puderzucker
360 ml Sahne
1 Päckchen Sahnesteif

Für die Dekoration

300 g Frische Beeren
Puderzucker zum Bestreuen

Die Backformen mit Backpapier auskleiden und den Ofen auf 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Malzbier und Butter in einem großen Topf auf dem Ofen erwärmen, bis die Butter vollständig geschmolzen ist. Kakaopulver und Zucker mit dem Schneebesen einrühren.

Eier, Vanilleextrakt und Buttermilch in einer kleinen Schüssel verquirlen und zu der Kakaomischung geben. Gut umrühren.

Mehl, Natron und Backpulver in eine große Rührschüssel sieben und die Kakaomasse in Anteilen zufügen.*hier ist eine Kitchen Aid von großem Vorteil Den Teig auf die zwei Backformen gleichmäßig verteilen. Im Idealfall wiegen, damit beide Böden nach dem Backen gleich hoch sind. Die Böden bei 170 °C etwa 65 Minuten im Ofen backen. Stäbchenprobe! Die Böden 30 Minuten in der Form abkühlen lassen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. TIPP: Die Böden lassen sich ganz wunderbar am Vortrag zubereiten. Einfach über Nacht in Frischhaltefolie einschlagen und am nächsten Tag sind sie dann noch saftiger.

Die Mascarpone in einer großen Schüsssel kurz cremig rühren. Kakaopulver und Puderzucker dazu sieben und gut vermengen. Die Sahne und das Päckchen Sahnesteif hinzufügen und so lange rühren, bis eine cremige, streichfähige Masse entsteht.

Den ersten Boden auf die Tortenplatte legen, die Oberseite mit der Hälfte der Creme bestreichen und mit 100 g der gewaschenen Beeren belegen. Den zweiten Boden darauf platzieren und ebenfalls mit der Creme bestreichen, den restlichen Beeren belegen. Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Ergänzung zum Rezept vom 10. April

Wem das ‘Törtchen’ etwas zu mächtig erscheint, der bereitet einfach nur einen Boden zu und teilt diesen waagerecht in zwei Hälften. Die Menge der Creme bleibt gleich. Diese wird dann zwischen den beiden Hälften und auf dem Kuchen verteilt. Als Malzbierersatz habe ich keine 100%ige Alternative. Möglich wäre jedes dunkele, süße Bier (mit oder ohne Bumms) oder auch Cola. Beides habe ich aber noch nicht selber getestet.

Death by Chocolate 1

Und da dieses ganz besondere Törtchen auch gerne ganz besonders in Szene gesetzt werden möchte, freue ich mich extremst, dass ich ein tolles Give Away von einem meiner absoluten Lieblingsshops verlosen darf. HUI! Hier findest du nicht nur weltschönste Tortenplatten, sondern alles was eine besonders stilvolle und gelungene Feier ausmacht.

Und jetzt: ‘Trommelwirbel!’

Blueboxtree Verlosung

Wie hüpfst du in den Lostopf?

Hinterlasse mir bis zum Montag, den 08. April 2013 einen Kommentar über diesem Artikel und verrate mir, für welche feine Sache du den Gutschein im Blueboxtree-Shop einlösen würdest.

Bevor ich es vergesse, auf der Blueboxtree-Fanpage findest du übrigens immer wieder tolle Neuheiten und Aktionen. Bis heute Abend gibt es zum Beispiel 10% auf alle Bestellungen bei Blueboxtree. Schau’ doch mal vorbei! Hier findest du auch den Rabattcode: *klick

ACH!
Wie war der Ostersonntag?
Suchst Du noch?
Der Osterhase meinte es gut mit mir,
ich hab’ ein ziemlich großes Ei gefunden.

Dani

♥ Dani

Fotos_Herr K.
Tortennplatte_Blueboxtree Parties

Knuspriges { Tomatenbrot } mit Kernen und frischen Kräutern

Knuspriges Tomatenbrot mit frischen Kräuern 1

Ein lauer Sommerabend, die besten Freude, guter Wein, eine Picknickdecke. Braucht man mehr? Nun ja, zu so einem knusprigen und duftenden Tomatenbrot hat hier noch keiner nein gesagt. Ein Klassiker, der in diesem Hause immer und immer wieder verlangt wird.

Schließt man die Augen hat man doch direkt das Gefühl, die Nonna persönlich hätte es für dich gebacken. Mit Liebe. Ein klitzekleines ‘Bisschen’ Italien unter dem eigenen Apfelbaum. *Oder momentan eher direkt neben der Heizung
Herrlich.

Ein knuspriger und ebenso saftiger Laib, der ausschließlich oder auch gerne in Gesellschaft serviert wird. Er liebt Mozzarella di bufala, Spaghettini aglio, olio e peperoncino und natürlich Prosciutto di Parma in Verbindung mit einem Hauch Beppino Occelli Butter.

Ich kann den Sommer kaum erwarten!

Knuspriges Tomatenbrot mit frischen Kräuern 3

Zutaten

500 g Weizenmehl
250 ml lauwarmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
1 EL Zucker
1/2 EL Salz
2 EL Olivenöl

Eine Hand voll frische Kräuter ( Oregano, Basilikum, Rosmarin )
150 g getrocknete und in Öl eingelegte Tomaten
50 g Sonnenblumenkerne
50 g Kürbiskerne
50 g Walnusskerne

1/2 Tube Tomatenmark (optional)

Anleitung

Das Mehl in eine große Schüssel füllen und mit einem großen Löffel eine tiefe Mulde in der Mitte des Mehlberges graben. Das Wasser in die Mulde geben und die Hefe hinein bröseln. Zucker und Salz ebenfalls in die Mulde geben und mit dem Löffel gut verrühren. Das Mehl nach und nach mit der Flüssigkeit vermengen. Das Olivenöl zufügen und den Teig mit den Händen kräftig durchwalken, bis er geschmeidig wird. Die Masse zugedeckt 30 Minuten an einem warmen Ort ( z.B. im Ofen bei 50°C Umluft ) gehen lassen.


Knuspriges Tomatenbrot mit frischen Kräuern 4

In der Zwischenzeit die frischen Kräuter

Knuspriges Tomatenbrot mit frischen Kräuern 5

waschen, trocken tupfen und hacken. Die Tomaten zerkleinern. Kräuter, Kerne und Tomatenstücke in den aufgegangenen Teig einarbeiten.

Wer mag, der fügt nun noch eine halbe Tube Tomatenmark hinzu. Das sieht nett aus und das Brot wird dadurch noch tomatiger.

Ein Backblech mit Backpapier belegen. Den Teig auf das Blech legen und nach Belieben formen. Danach weitere 20 Minuten gehen lassen (*muss nicht zwingend sein, habe ich auch schon auf Grund Zeitmangels weggelassen) und bei 170 °C Umluft 25-30 Minuten backen.

Knuspriges Tomatenbrot mit frischen Kräuern 2

Und hier das Ganze als klitzekleine Kritzelei.

Tomatenbrot mit Kernen und frischen Kräutern

ACH!

Wahnsinn!
Ich freue mich über so viel Anklang bei der Schmück-Kiste-Verlosung und auch über die vielen kleinen Ehrengäste, die damit beglückt werden sollen. Ganz ehrlich, da fiel es ganz besonders schwer zwei Gewinner herauszupicken. Deswegen habe ich mal wieder mein ‘Losmaschinchen’ zu Hilfe gebeten.

Gewonnen haben:

Anja (ohne Blog):

Liebe Dani,
was für ein wunderbares Deko-Taufset!
Ich hätte tatsächlich prima Verwendung dafür! Ende Mai, Anfang Juni kommt unser Sohn Julius zur Welt und dann stünde einer Taufe mit so wunderbarer Deko nichts mehr im Wege! Dir wünsche ich auch noch eine schöne Rest-Schwangerschaft! Liebe Grüße Anja

und

Melanie (ohne Blog):

Ooooh das tolle give away kommt ja wie gerufen…bei uns steht demnächst auch eine taufe ins Haus…
Und zwar das erste Kind von meinem kleinen Bruder, unser Sonnenschein Luca ♥
Farbkombi wird ganz klassisch blau weiß…
Das wäre so ein klasse Gewinn…
Lg Melanie

Herzlichen Glückwunsch Euch beiden!
Bitte mailt mir Eure Adressen über das Kontaktformular, damit Steffi die Kisten ganz schnell an Euch weiterleiten kann.

♥ Dani

Fotos_Herr K.
Illustration_Dani

{ Klitzekleine Donuts } – Mal klassisch, mal mit Zuckerperlchen und Schokolade am Stiel. Ganz wie Du es magst!

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Mein Körper scheint rein geschmackstechnisch auf gewisse Ereignisse und Jahreszeiten programmiert zu sein. Geht dir das auch so? Zu Ostern, und auch nur dann, habe ich Heißhunger auf hartgekochte Eier und am Heiligen Abend auf Mon Chérie in Dauerzufuhr. Diese finde ich den Rest des Jahres übrigens maximal ungeniessbar. Verzeih’ Ferrero, all deine anderen Erzeugnisse mag ich wirklich sehr. Wie sollte es anders sein, kaum nähert sich die närrische Zeit, verlangt mein Gaumen nach in heißem Fett frittierten und ordentlich gezuckertem Gebäck. Mit Marmelade gefüllt, ungefüllt, klein und groß: ‘Her damit!’.

Gerade letzen Donnerstag, hier im Rheinland als Weiberfastnacht zelebriert, wurden eben dieses in großen Mengen vertilgt. Das Einzige was an diesem köstlichen Hüftgold in der Tat ein wenig aufwändig ist, ist das permanente Hände-und-Mund-von-Zucker-befreien. Gerade, wenn man an besagtem Tag bis 13 h arbeitet und sobald das Glöckchen klingelt aufspringen und binnen Sekunden vor dem Kunden stehen muss. So ein Zuckermündchen hat durchaus etwas verlockendes für manch ein Gegenüber, aber in diesen virusträchtigen Wochen nehme ich von direktem Körperkontakt gerne etwas Abstand.

Da sich ein Berliner schlecht mit einem Haps verzehren lässt – zumindest nicht von mir – musste schnell eine mundgerechte Variante her, die den akuten Appetit mehr als zufriedenstellend stillt. ‘OH, Mutzen!’ jubelt da die Nachbarin. Nein, nicht ganz. Diese sind viel softer, ähnlich wie Quarkbällchen möchte ich behaupten, nur NOCH gefährlicher.

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Kleine, gezuckerte Teigbälle, die so schnell gemacht, wie gegessen sind.

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Mit Zutaten, die hier im Hause auch an Feier- und Sonntagen in den Schränken zu finden sind. Zuckerperlchen & Schokoladenglasur? Zimt & Zucker? Beides? Wie du magst!

Donuts am Stiel

Ergibt etwa 30 Stück

Für die Zuckerkruste:

100 g Zucker
1 TL Zimt

Für den Teig:

290 g Mehl (+ etwas mehr für die Arbeitsfläche)
1 Prise Salz
1/2 TL Backpulver
35 g Butter, kalt
45 g Zucker
1 Ei
125 ml Milch

1 L Sonnenblumenöl zum Frittieren

Zum Verzieren (Wer mag!):

100 g Schokoladenkuchenglasur
Rosa Zuckerperlchen
Puderzucker zum Bestäuben
Papierstrohhalme

1. Zucker und Zimt in einer kleinen Schüssel mischen und für die spätere Verwendung auf Seite stellen.

2. Mehl, Salz und Backpulver in eine große Rührschüssel geben. Die Butter in Würfeln hinzufügen. Mit dem Handrührgerät (Knethakenaufsatz) verrühren, bis keine größeren Butterklümpchen mehr vorhanden sind. Den Zucker dazu geben.

3. Ei und Milch verquirlen und zu der Mehlmischung geben. Alles zu einem glatten Teig verarbeiten.

4. Ein Backpapier mit Mehl bestäuben und den Teig etwa 1 cm dick darauf ausrollen. Mit einem runden Ausstecher (Durchmesser 3-4 cm, je nach Mundgröße) Kreise ausstechen.

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5. Einen Teller mit Küchenpapier belegen. Das Öl in einem kleinen Topf erhitzen (etwa 160 °C). Die Donutrohlinge vorsichtig in das heiße Fett gleiten lassen und frittieren bis sie goldbraun sind. Die Teigälle dabei immer in Bewegung halten. Ich frittiere nicht mehr als sechs Stück gleichzeitig. Die Donuts mit einem Schaumlöffel aus dem Topf nehmen und auf dem Küchenpapier abkühlen lassen.

6. Die Teigbälle entweder durch die Zuckerzimtmischung stubsen

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oder auf einen Strohhalm pinnen und mit der verflüssigten Kuchenglasur und den Zuckerperlen verzieren. Dazu fülle ich die Kuchenglasur in einen kleinen Plastikbeutel und schneide die Spitze ab. So lässt sie sich wunderbar auf die Donuts sprenkeln. Solange die Glasur noch glänzt, die Zuckerperlchen darauf streuen. Wenn die Glasur ausgehärtet ist, mit etwas Puderzucker bestäuben.

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Alaaf you!

♥ Dani

klitzekleine Donut Illustration

ACH!
Vielen Dank für die zahlreichen Glückwünsche zum neuen Mitarbeiter! Wir sind und waren schlichtweg überwältigt von eurer Reaktion. Das macht die ganze Sache noch ein klitzekleinwenig realer. MERCI!

Fotos_Der wunderbare Herr K.
Stohhalme_Die Schoenhaberei

Heißa, so kann das Jahr beginnen! – Give Away – & { Weiße Trüffeltarte mit Himbeerkern }

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Gute Vorsätze in Sachen Figur für dieses Jahr? Entschuldige, dann biste hier völlig falsch.

Hier geht es genauso kalorischköstlich weiter, wie im letzten Jahr. Törtchen, Cupcakes, Cookies und andere Leckereien warten auf dich. Ab und zu auch mal wieder ein DIY, das habe ich mir fest vorgenommen. Vielleicht auch die ein oder andere Papeterieexkursion und Interieur, das würde mir Freude bereiten.

Heute duftet es hier übrigens nach weißer Trüffeltarte mit Himbeerkern à la Annik Wecker. Eine Sünde, die mir schon auf einigen feinen Blogs begegnete. Zum Beispiel hier *klick und hier *klick. Zu recht.

Nicht ohne Grund wird Frau Wecker ständig gebeten diese himmlische Tarte zu kredenzen. Immer und immer wieder. Wer diese Tarte einmal probierte, der möchte sie gerne morgens zum Frühstück, mittags als Vor-, Haupt-, und Nachspeise, zum Abendessen und als Betthupferl verschnabulieren. Merke also: ‘Sage nicht, ich hätte dich nicht gewarnt!’

Angefangen mit dem buttrigem und knusprigen Mandelmürbeteigboden, folgend mit dem fruchtigen Kern aus Himbeeren und abschließend mit der zartschmelzenden Haube aus weißer Schokolade. Und jetzt stell’ dir das mal alles zusammen auf EINER Kuchengabel vor. BÄHM!

Als ich auf der Frankfurter Buchmesse von einer älteren Dame für Frau Wecker gehalten wurde – da wir uns ja wirklich fast wie Zwillinge gleichen – hätte ich mir gewünscht, ich wäre es. Ich wäre es gewesen, die dieses Prachtstück von einer Tarte erfunden hätte.

Und jetzt muss ich kurz mein Weihnachtsgeschenk ausprobieren. Achtung, das Frollein malt…

Gezeichnetes Rezept

Nun ja, es war der erste Versuch.

Hier nochmal in schön

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und in ordentlich und genau für den Drucker.

Weiße Trüffeltarte mit Himbeerkern (in Anlehnung an ein Rezept von Annik Wecker)

Rezept für eine Tarteform mit Hebeboden, 28 cm Ø

Für den Teig

100 g Butter, kalt
70 g Puderzucker
1 Prise Salz
1 Ei
200 g Mehl
2 EL gemahlene Mandeln

Für die Füllung

400 g Himbeeren, gefroren oder frisch
100 g Zucker
1 Zitrone (davon 2 TL frisch gepresster Zitronensaft)
1 Prise Salz
3 EL Speisestärke

Für die Creme

200 g Crème fraîche
100 g Butter
400 g (+ 50 g zum Verzieren) weiße Schokolade

Für den Mandelmürbeteig die kalte Butter in kleine Würfel schneiden und in eine Rührschüssel geben. Puderzucker, Salz, Ei, Mehl und Mandeln hinzufügen. Die Zutaten mit einem Handrührer mit Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten, diesen in Frischhaltefolie einwickeln und etwa eine Stunde in den Kühlschrank legen.

Die Backform mit Backpapier auskleiden. Den Teig in die Form geben und flach drücken. An den Seiten einen etwa 2 cm hohen Rand formen. Die Tarte 18 Minuten bei 175 °C in der Tarteform blindbacken *siehe Tipp unten, aus dem Ofen nehmen und abkühlen lassen.

Die Himbeeren verlesen bzw. auftauen und abtropfen lassen und mit 100 ml Wasser, Zucker, Zitronensaft, Salz und Speisestärke in einem Topf verrühren. Unter Rühren aufkochen und etwas köcheln lassen, sodass die Mischung eindickt. Die Füllung auf dem Tarteboden verteilen und alles für 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Crème fraîche Butter für die Creme in einem Topf aufkochen. Die Schokolade fein hacken, in eine Schüssel geben und die heiße Crème-Double-Mischung darüber gießen. Alles verrühren, bis die gesamte Schokolade geschmolzen ist. Die Trüffelcreme vorsichtig auf die gekühlte Tarte gießen. Die Tarte nochmals 2 Stunden in den Kühlschrank stellen und fest werden lassen.

Tipp: Das Blindbacken dient dazu, dass der Boden schön flach bleibt und sich nicht wölbt. Dazu nehme ich ein Stück Backpapier, knülle es zusammen und falte wieder auseinander. So lässt es sich nun besser auf dem Teig platzieren. Das Backpapier beschwere ich mit getrockneten Erbsen (auch geeignet sind Bohnen und Kirschkerne). Genau so wird die Form dann in den Ofen geschoben.

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Kannste dir vorstellen, wie mein Herzchen schlug, als ich vor ein paar Woche eine ganz zauberhafte Mail von Annik bekam? Huiii. Nach einigen Hin- und Hermails verriet sie mir sogar, dass sie im Februar mit Freunden ein kleines Café im Herzen von München Schwabing eröffnet. Münchner, ihr Glücklichen!

Damit die Zeit bis zur Eröffnung auch ganz schnell vorbeigeht, hat Annik mir ein ganz wunderbares Buch für eine Verlosung zur Verfügung gestellt. ‘Anniks göttliche Desserts’ beinhaltet ganze 130 liebevoll gestaltete Rezepte . Holunderblütenterrine, Joghurt-Aperol-Eis, Birne im Mandelteig, Trüffeltarte mit Chai, Panna Cotta, Nougatmousse im Baumkuchenmantel und eine Baileystorte, um nur ein paar davon zu nennen. Hier sind natürlich auch alle Nichtmünchner eingeladen sich kopfüber in den Lostopf zu stürzen.

Anniks göttliche Desserts Give away

Wer dieses tolle Buch abstauben möchte, der hinterlässt mir bitte bis zum 09. Januar um 20 h einen Kommentar unter diesen Zeilen und verrät mir sein liebstes Dessert. Gelost wird wie immer nach dem Zufallsprinzip.

Ich drücke allen Teilnehmern die Däumchen,

♥ Dani

Fotografien_Herr K. *er beschwert sich immer, wenn ich ‘mein weltbester’ schreibe, pah!

Hausgemachte { Marshmallow Schneeflocken } für kalte Wintertage et Tartelettes au Chocolat pour { Artig & Fein }

Noch 4 Wochen und ich habe KEIN EINZIGES Weihnachtsgeschenk. Ich bewundere Menschen, wie meine Freundin Susan, die bereits alle Präsente beisammen, womöglich sogar schon eingepackt und mit einem Namensschildchen versehen haben. ‘Bist DU das Christkind?’

Jedes Jahr steht mein Weihnachten so plötzlich vor der Tür, wie ein Wimpernschlag.*klimper Und jedes Jahr nehme ich mir vor mich zu bessern. Vergebens. Doch endlich habe ihn entdeckt, meinen Plan B.

‘Hausgemachte Marshmallow Schneeflocken für alle!’

Wahlweise in groß, klein und klitzeklein. Gerne farbig. Hellblau? Rosa? Mit Buttervanille- oder Bittermandelaroma. Da bin ich maximal flexibel. Auch in Sachen Verpackung. Cellophantütchen? Keksdose mit Seidenpapier ausgelegt? Ganz besonders besondere Menschen bekommen sie in heißer Schokolade schwimmend von mir am Morgen der Bescherung ans Bett serviert oder während sie auf der Eislaufbahn Pirouetten drehen. Mach’ ich!

Wäre das okay für die nächsten zehn Jahre? Die lassen sich nämlich so herrlich schnell und unkompliziert zubereiten mit Zutaten, die sich immer im Hause K. befinden. Softe, süße, Schneeflocken, die auf der Zunge schmelzen wie die echten, nur mit einer extra Portion L-I-E-B-E.
Ich bin dafür.

Klitzekleine Marshmallow Schneeflocken, hausgemacht
Ergibt etwa 30 Stück


1. Ein Backblech mit Frischhaltefolie auskleiden. Die Folie mit Sonnenblumenöl einfetten. 2 EL Puderzucker und 2 EL Speisestärke in einer kleinen Schüssel vermengen und die Hälfte der Mischung auf das Backblech sieben.

2. 275 g Puderzucker in eine große Rührschüssel füllen. Wasser und Gelatine in einem kleinen Topf auf der Herdplatte unter ständigem Rühren kurz aufkochen lassen, bis die Gelatine vollständig gelöst ist.

3. Die heiße Gelatinemischung und das Aroma (z.B. Buttervanille oder Bittermandel) Puderzucker geben. Tipp: Wer die Schneeflocken lieber farbig mag, der fügt jetzt eine Messerspitze Lebensmittelfarbe (z.B. von Sugarflair) hinzu. Mit dem Handrührer zunächst auf niedrigster Stufe alles gut vermengen, dann auf die höchste Stufe schalten und etwa 3 – 4 8 Minuten rühren, bis die Masse dick und weiß ist.

4. Die Marshmallowmasse auf das Backblech gießen und mit einem Teigschaber glatt streichen. Das Backblech mindestens 3 Stunden an einen kühlen Ort stellen. Die restliche Stärkemischung auf die Masse sieben und mit einem Ausstecher in Schneeflockenform ausstechen. Die Ränder der Schneeflocken evtl. noch mit der Stärke-Puderzucker-Mischung bestreuen.

5. Zur Aufbewahrung luftdicht verpacken oder – passiert in den meisten Fällen – sofort verzehren.

Ich lasse meine Schneeflocken am liebsten in heißer Schokolade schwimmen und esse ein ofenwarmes Tartelette au Chocolat dazu.

Dieses durfte ich übrigens für das wundervolle Artig & Fein Magazin von Caro und Birthe backen. Merci, es war mir eine Ehre.

Wo ist das Rezept?
Bitte hier entlang: klick

Ach!

Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme an der Verlosung und die lieben Komplimente. Die Gewinner des Party Princess – GIVE AWAYS sind:

1. Anja vom Blog Von Anja
2. Claire vom Blog I want to meet a bear
3. Sonja vom Blog Compliment to the Chef

Herzlichen Glückwunsch Ihr Lieben!
Bitte schickt mir Eure Adressen über das Kontaktformular, damit Ilka Eure Gewinne ganz schnell zu Euch schicken kann.

♥ Dani

Fotos_Mein allerbester Herr K.

Cynthia backt, das Frollein darf ver{los!}en und du? Du kannst die allertollsten Dinge gewinnen, juchhuiii!

Heute lehne ich mich mal ganz entspannt zurück und lasse den Profi ran. Cynthia backt für uns und das Zalando Weihnachtsspecial *jepp, es ist schon wieder soweit Almond Orange Cupcakes mit Cherry Frosting. Der Name allein lässt meine Geschmacksknospen jubilieren.

Zudem sehen sie auch ganz hinreißend aus

und sind bestimmt ganz easy peasy nachzubacken, wenn ich mir das Rezept so anschaue.

Gebührend lassen die kleinen Törtchen sich natürlich NUR im farblich passenden Outfit in den Ofen schieben, ist doch klar.

Und jetzt kommt mein Einsatz. Ich darf wunderhübsche ‘Mussichhaben’- Dinge verlosen, die für die kommende Weihnachtsbäckerei quasi UNERLÄSSLICH sind. Hach, ist das fein. Damit backt es sich gleich doppelt so nett und bestimmt immer erfolgreich.

‘Herr K., einen Trommelwirbel bitte!’

Give Away Nr. 1

Eine bezaubernde Schürze von Adelheid,

Give Away Nr. 2

ebenso entzückende Kochhandschuhe,

Give Away Nr. 3

und dazu die passenden Geschirrtücher.

Natürlich würde ich mich am liebsten selber in dieses Outfit schwingen, mit dem Geschirrtuch wedeln und sofort loslegen, aber ich freue mich auch WIE BOLLE, dass ich es an euch verlosen darf.

Wie hüpfst du in den Lostopf?

Hinterlasse mir bis Dienstag, den 30.10.2012 um 20 Uhr einen Kommentar unter diesem Artikel und verrate mir deine liebste Leckerei aus der Weihnachtsbäckerei.
Die Teilnahmebedingungen sind die gleichen, wie bei der Becherverlosung. Du findest sie hier: *klick

Hau’ in die Tasten!

♥ Dani

Fotos_Zalando

{ Ratzifatzi } Pflaumen im Blätterteig – Den Herbst auf der Kuchengabel

Hach, ist das herrlich ‘Er ist da!’ der Herbst. Ja stimmt, schon etwas länger, aber jetzt habe ich das Gefühl er ist angekommen. Lange habe ich mich nicht mehr so auf ihn gefreut. Letztes Jahr habe ich direkt vom Sommer auf Winter geschaltet und diese wunderschöne Jahreszeit wurde gar nicht so wirklich genossen. Warum? Das frage ich mich wirklich. Er plätscherte so neben her und ich habe noch nicht einmal – wie jedes Jahr – einen großen Kürbis vor die Tür gestellt. Das Mindeste.

Gerade in diesem Herbst geschehen einfach zu viele aufregende Dinge. Besonders freue ich mich natürlich, dass mein Buch ENDLICH da ist und ich einige von euch am 14. Oktober auf der Buchmesse treffen darf. Die Blogst Konferenz findet am 11. November im wunderschönen Hamburg statt und nicht zu vergessen: Meine Gummistiefel wollen endlich in tiefe Pfützen springen.

Da hatte mein weltbester Papa wohl den richtigen Riecher, als er in seiner alten Heimat ein paar sonnengereifte Pflaumen von den Bäumen pflückte, ins Rheinland transportierte und sie seiner Tochter direktemente in die Küche lieferte. So lässt sich der Herbst gebührend begrüssen, wie ich finde. Die saftigsten, süßesten Pflaumen ÜBERHAUPT schmecken einfach so vom Kern schon ganz wunderbar, doch im blättrigen Gewand mit Puderzucker bestäubt und auf einem Marzipanbett liegend, laufen sie im Ofen zur Hochform auf.

Wenn du keine Tarteform besitzt, dann ist das gar nicht schlimm. Den Blätterteig einfach auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und genauso verfahren, wie im Rezept beschrieben. Das werde ich beim nächsten Mal mit der Hälfte an Obst wahrscheinlich auch so machen, damit der Blätterteig sich etwas mehr entblättern kann. Das Frolleinchen musste halt unbedingt die neue schicke Backform austesten. Egal wie, diese Kombination ist ein Geschmacksknaller und frisch aus dem Ofen mit einem Schlag frisch geschlagener Sahne eine wahre Ode an den Herbst.

Pflaumen im Blätterteig in Anlehnung an ein Rezept von Lecker.de
Ergibt 4 Portionen

Den Backofen auf 225 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tarteform mit etwas Butter oder neutralem Oel einfetten. Die Blätterteigscheiben nebeneinanderlegen und auftauen lassen.

Die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Marzipan in kleine Würfel schneiden. 2 EL Puderzucker darauf sieben. Das Ei trennen. Eiweiß und Konfitüre zum Marzipan geben und mit den Schneebesen des Handrührgerätes zu einer glatten Masse verrühren.

Die Blätterteigscheiben aufeinanderlegen und ausrollen (ca. 38 x 14 cm). Den Teig in der Form platzieren und die Ränder ca. 1 cm umklappen, andrücken und mit einer Gabel einkerben. Eigelb und Milch verquirlen, Ränder damit bestreichen. Den Teigboden mit der Marzipanmasse bestreichen, mit den Pflaumenhälften belegen und mit dem restlichen Puderzucker bestäuben.

Etwa 25 – 30 Minuten backen bzw. bis der Blätterteigrand vollständig aufgegangen ist.

Und man könnte fast meinen hier jubeln die Pflaumen vor lauter Glück.

Einen schönsten Herbst!

Ach!

1. Nächsten Sonnatag ist es tatsächlich schon soweit, wir sehen uns auf der Buchmesse. Juchhuiii!
Ich bin am Sonntag von 12 h – 14 h auf der Gourmet Gallery in Halle 3.1 / K 1721. zu finden. Das Stiftchen ist gezückt. Ich freu’ mich!

2. Danke an die Kochbar von denen wir zum Kochblog der Woche gewählt wurden. Das ist ganz wundervoll, merci!

3. Ich bin völlig, ja wirklich VÖLLIG!, überwältigt von den Reaktionen auf das Buch. Das hätte ich mir so in meinen kühnsten Träumen nicht wünschen können. Selbst Herr K. schwebt auf Kekswölkchen. DANKE. Die liebe Rike hat sogar ein paar Einblicke für euch parat.

♥ Dani

Tarteform_Handelshaus Laegel
Fotos_Der wunderbare Herr K.
Testesser und Best Boy_Signor Cappellacci

{ Post aus meiner Küche } Charlotte für Charlöttchen? Ach, papperlapapp. 1000 x besser: Für Jessica von Törtchenzeit. Jippiyay!

Die Kuchengötter, Bobbi Flitter und die Damen von der Post müssen verrückt sein.

Die schönste, bezauberndste Jessica von Törtchenzeit ist MEINE Tauschpartnerin. Pah! Die tollsten Torten überhaupt zaubert sie und so W U N D E R V O L L fotografiert werden diese dann von Amanda Berens. Ihres Zeichen beste Freundin überhaupt würde ich sagen. Ich drängel’ ja schon ganz lange, dass Jessica doch endlich mal ihr eigenes Blog ins Leben ruft. Was soll ich sagen? Ich habe ein gutes Gefühl!

Clara, Jeanny und Rike haben dieses Mal besonders darauf geachtet, dass sich nicht jeder allein freuen muss, sondern das gemeinsam zu zweit oder auch in größerer Runde die Post aus meiner Küche Runde 3 zelebriert wird. Überall – und nicht nur in ganz Deutschland – wurde gepicknickt. Quasi ein tagelanger Continental-Picnic-Flashmob ohne Mob. Ist das GIGANTISCH FANTASTISCH? Kauende, gefüllte, dicke Bäckchen und strahlende Gesichter mit leuchtenden Augen.

So trafen sich zwei Törtchenverrückte gestern im Café Feynsinn. Zwar ohne Picknickdecke, aber dafür aufgeregt wie vorm ersten Date. In meinen Händen hielt ich das Charlöttchen, als ich Jessica an einem Tisch entdeckte. Ich möchte behaupten, es war Liebe auf den ersten Blick. Jemanden kennenzulernen, der noch törtchenverrückter ist als ich – ich hätte es nicht für möglich gehalten. Hach! Als Ricarda dann mit selbstgebackenen Cookies und zuckersüßem Anhang auftauchte, war es in der Tat das ‘Perfect Picknic’ für mich.

Wie, so ein klitzekleines Törtchen? Nein, nein, das war für den Fotografen, der muss ja auch bei Laune gehalten werden. Jessica hat natürlich die größere Variante bekommen.

Charlotte mit Himbeer-Mascarpone-Mousse und hausgemachten Löffelbiskuits
Ergibt eine Charlotte à 18 cm (+ 3 klitzekleine Charlotten à 7,5 cm)

Für die hausgemachten Löffelbiskuits

Ergibt ca. 48 Stück

6 Eigelb
40 g Puderzucker
4 Eiweiß
100 g Zucker
1-2 Msp Rosa Lebensmittelfarbe
120 g Mehl

Puderzucker zum Bestäuben

Den Backofen auf 170°C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eigelb und Puderzucker mit dem Schneebesen eines Handrührgerätes oder einer Küchenmaschine hell und cremig schlagen. Eiweiß schlagen und dabei den Zucker einrieseln lassen. Die Lebensmittelfarbe hinzufügen und so lange rühren, bis die Masse Steife Spitzen bildet. Den Eischnee zur Eigelbmasse geben und das Mehl darüber sieben. Alles ganz vorsichtig mit einem Spatel miteinander vermischen. Nicht zu lange, damit die Fluffigkeit nicht verloren geht.

Ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Teig in einen Spritzbeutel mit einer mittleren Lochtülle (z.B. Wilton 2 A) füllen. Mit ausreichendem Abstand jeweils 7 cm lange Streifen darauf spritzen. Zur Orientierung zeichne ich die Linien mit einem Lebensmittelstift vor. Auf mittlerer Schiene ca. 15 Minuten goldbraun backen.

Sofort vom Papier lösen und mit Puderzucker bestreuen. Den restlichen Teig ebenso portionsweise verbacken.

Für die Füllung

8 Blätter weiße Gelatine
500 g Himbeeren
1 El Limettensaft
3 El Himbeersirup
1 Vanilleschote
4 Eigelb
50 g Puderzucker
500 g Mascarpone
2 El Orangenlikör
400 ml Schlagsahne
2 Päckchen Sahnesteif
2 Päckchen Vanillezucker
6 EL Zucker

200 g Himbeeren zum Dekorieren
Puderzucker zum Bestäuben

2 Blatt Gelatine in kaltem Wasser einweichen. 500 g Himbeeren waschen und mit Limettensaft fein pürieren. Das Püree durch ein feines Sieb streichen. Die Gelatine in den Sirup geben und in einem kleinen Topf bei niedriger Temperatur auflösen. Himbeerpüree mit Gelatine verrühren. Die Mischung bis zur Verwendung in den Kühlschrank stellen.

Die restliche Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Die Vanilleschote längs halbieren und das Mark auskratzen. Eigelb, Vanillemark und Puderzucker auf dem Wasserbad etwa 5 Minuten zu einer dicken, hellen Creme aufschlagen. Dabei nehme ich auch gerne den elektrischen Handrüher zur Hilfe. Dabei sollte die Schüssel das Wasser nicht berühren. Es besteht die Gefahr, daß die Masse gerinnt. Kurz abkühlen lassen. Zu der Mascarpone geben und gut verrühren. Den Likör in einem Topf erwärmen. Die Gelatine darin auflösen und unter die Mascarponemasse rühren. Das Himbeerpüree unterheben. Sahne mit Sahnesteif, Vanillezucker und Zucker (nach Anleitung) steif schlagen. 2/3 der Sahne unter die Mascarponecreme rühren und 20 Minuten kalt stellen, bis sie leicht geliert.

Den Boden und den Rand einer Springform (18 cm Ø) mit Backpapier auslegen. Die restliche Sahne in einen Spritzbeutel füllen und in den Innenrand der Springform einen Ring spritzen. Biskuits mit der Zuckerseite nach außen in den Ring stellen. Die Löffelbiskuits (evtl. zerbrechen) und auf den Boden der Form legen. Mascarponecreme darauf füllen und glatt streichen. Zugedeckt über Nacht kalt stellen.

Kurz vor dem Servieren die restlichen Himbeeren waschen. Die Torte vorsichtig aus der Form lösen, mit den Himbeeren dekorieren und mit Puderzucker bestäuben.

Schleifchen drum, fertig!

Da ich noch einige Löffelbiskuits und auch Himbeer-Mascarpone-Creme übrig hatte, wurden noch schnell drei klitzekleine Charlotten gezaubert. Dafür habe ich drei Dessertringe à 7,5 cm mit Backpapier ausgekleidet und sie gefüllt, wie oben beschrieben.

Die Biskuits sind außen knusprig, innen ganz soft und wenn man hineinbeißt, dann sieht man die dezente zartrosa Färbung des Inneren. Das Mousse schmilzt zart auf der Zunge und schmeckt intensiv nach Himbeeren. In Kombination erinnert mich diese Charlotte an eine fruchtige Tiramisu-Variante, die ich vor langer Zeit gegessen habe und in die ich mich hätte reinlegen können. Hierbei erging es mir wahrlich nicht anders, die Bäckerin muß schließlich auch bei Laune gehalten werden.

Die hausgemachten Löffelbiskuits lassen sich übrigens auch ganz wunderbar ohne Füllung knupsern. Eingewickelt in Butterbrotpapier und in eine Schachtel von Small Treasures gesteckt kann man sie auch ausgezeichnet verschenken.

Diesen feinen Shop stelle ich euch beim nächsten Mal vor. Darauf freue ich mich schon wahnsinnig, denn Nicole hat ein tolles Give Away für euch in den Startlöchern.

Und jetzt darf ich euch die Post aus Jessicas Küche zeigen. Ich bin immer noch ganz verliebt – in Jessica, in den Samstagnachmittag und in mein ‘Yummy, Yummy Chocolate Lover Törtchen’ ♥. Das war am Samstag schon so köstlich, dass ich es kaum erwarten konnte es auch am Sonntag zum späten Frühstück zu verputzen.

Achtung, jetzt stark bleiben! Ja, es schmeckt GENAU SO.

Soft, schokoladig, saftig – GRANATE!

Das Jessica das Rezept so hübsch für mich aufgeschrieben finde ich maximal großartig.

ACH!
Vielen Dank für die GIGANTISCHE Teilnahme an der ‘Sweet Paul’-Verlosung. Wie habe ich mich über die vielen, lieben Kommentare gefreut und hatte ganze vier Tage Schokiheißhunger und gute Laune. Ehrlich wahr! Ich glaube, ich habe sogar von Schokoladenküchlein mit flüssigem Kern geträumt – zum Glück hat Jessica das geahnt.

Die glücklichen Gewinner des Sweet Paul – Magazins sind:

Conny K. – Hot Brownie
Julia Hartmann – www.stempelschwester.blogspot.com
Rebecca – www.verlockendes.de
Barbara Sommer – Sylter Strandküsse
Phoenics – www.phoenics1.wordpress.com

Bitte schickt mir eure Adressen über das Kontaktformular. ‘Klick‘ oder oben in der Leiste auf ‘Kontakt’ klicken.

Ich mache noch ganz schnell eigen artigen Knicks, weil ich bei den 10 deutschen Lieblingsblogs des Magazins Essen & Trinken aufgelistet wurde. Schon etwas her, aber immer noch huiiii!

Fotos der Charlotte_Mein allerbester Herr K.
Fotos des Chocolate Lover Törtchens_Dani
Testesser_Ricarda & Familie

Die Königin der Eiscremes { Fior di Latte } vs die wohl { schokoladigste Zartbitter – Chili – Tarte } mit Fleur de Sel

Oder der wohl beste Kompromiss der Dessertgeschichte.

Samstagmorgen um 8 Uhr in der Früh wird im Hause K. bereits die Nachtischfrage diskutiert. Zur Wahl stehen die vom Mann hochgelobte und schon oft hergestellte “Königin der Eiscremes” Fior di Latte und die von Frollein K. auserkorene und noch nie im Leben gebackene Tarte au Chocolat. Beide Parteien verteidigen ihre Standpunkte mit stichfesten Argumenten und weichen keinen Zentimeter davon ab.
Er: “Die Kööööönigin, verstehst du was ich meine? Es gibt einfach KEINE bessere Eiscremesorte!”.
Sie: “Aber du weißt schon, daß man mit reinster

sofort auf’s Treppchen steigen und sich den goldenen Dessertorden abholen kann?”.
Nein, nein, keine Sorge, nicht immer wird im Hause K. so ein Tamtam um das Schönste nach der Hauptspeise gemacht, aber es kommen Gäste am Abend und die sollen doch nach Strich und Faden verwöhnt werden.

Nach (gefühltem) stundenlangem Meinungsaustausch und der Erörterung welcher Nachtisch denn nun gereicht werden soll, wurde im Hause K. der wohl weltbeste Kompromiss der Dessertgeschichte geschrieben. Fior di Latte vs AN Tarte au Chocolat. Ja stimmt, die Vereinigung von Eis und Gebackenem ist keine Neuheit, aber hierbei handelt es sich um die DessertELITE Herrschaften. Eine Entscheidung die wahrlich kein Kompromiss im eigentlichen Sinne ist, denn oft sitzen später ja dann doch alle mit betrübten Mienen da. Nein, ein Zusammenschluss von zwei Giganten, der die Geschmacksknospen ausflippen lässt.

Cremigstes Gefrohrenes aus Mascarpone und Sahne und dazu die schokoladigste Tarte, deren Kern wie Mousse au Chocolat auf der Zunge schmilzt. Der buttrige und knusprige Teig des Gebackenen treibt das Geschmackserlebnis wahrlich auf die Spritze.

Zartbitter – Chili – Tarte mit Fleur de Sel

Für eine Springform à 28 cm:

Butter für die Form

Für den Teig
200 g Weizenmehl
80 g Zucker
1 Prise Salz
1 Eigelb
150 g Butter, Zimmertemperatur

Für die Füllung
400 g Schlagsahne
300 g Zartbitterkuvertüre
2-4 Msp. Chili (je nach Geschmack), gemahlen
1 TL Vanilleextrakt
50 g Zucker
50 g Butter
1 Ei
1 Eiweiß

100 g dunkle Kuchenglasur
1 TL Fleur de Sel zum Bestreuen

Springformboden fetten oder mit Backpapier auslegen. Backofen auf 180° C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Zuerst den Teig herstellen.
Mehl in eine Rührschüssel geben. Zucker, Salz, Eigelb und Butter dazu geben und alles mit einem Handrührgerät (Knethaken) zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in Frischhaltefolie einwickeln und etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.

Etwa die Hälfte des Teiges auf dem Springformboden ausbreiten. Den restlichen Teig zu einer Rolle formen und als Rand auf den Boden legen. Den Teig so an die Form drücken, dass ein etwa 3 cm hoher Teigrand entsteht.

Für den Belag Sahne in einem Topf erhitzen. Kuvertüre grob hacken und unter Rühren in der Sahne schmelzen. Die Kuvertürencreme vom Herd nehmen und etwas abkühlen lassen. Chili, Vanilleextrakt, Zucker und Butter unterrühren. Ei und Eiweiß mit dem Schneebesen glatt rühren und unter die Creme heben. Die Füllung auf den Teig gießen.

Die Springform auf dem Rost in die Mitte des Backofens schieben und etwa 40 Minuten backen.
Den Rand der Tarte lösen, aber in der Form auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Die Kuchenglasur nach Packungsanweisung schmelzen und die Füllung der Tarte mit einer dünnen Lage bestreichen. Mindestens eine Stunde kühl stellen (nicht in den Kühlschrank, lieber im kühlen Keller).

Kurz vor dem Servieren mit dem Fleur de Sel bestreuen.

“Und hier kommt die Queen!”

Fior di Latte mit Amarettini-Bröseln

250 ml Milch
150 g Zucker
200 ml Sahne
100 g Marcarpone

Amarettini zum Bestreuen

Milch und Zucker in einem Topf auf dem Ofen erhitzen. So lange bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Anschließend die Mascarpone hinzufügen und sobald diese geschmolzen ist, die Mischung einmal kurz aufkochen lassen. Den Topf vom Herd und die Sahne dazu geben. Die Masse in einen verschließbaren Plastikbeutel füllen und eine Stunde in den Kühlschrank stellen.

Die Mischung in die Eismaschine füllen und so lange Rühren, bis sich eine cremige Masse bildet. Diese in einen Kunsttoffbehälter füllen und bis zum Servieren ins Eisfach stellen.

Wer keine Eismaschine besitzt, der kann auch alternativ die Mischung direkt in einen Kunsttoffbehälter füllen und diesen ins Eisfach stellen. Hierbei muss allerdings darauf geachtet werden, daß man den Behälter alle 15 Minuten aus dem Eisfach holt und mit einem Handrührgerät umrührt. So lange, bis sich die gewünschte cremige Konsistenz eingestellt hat.

Selbstverständlich lassen sich die beiden auch getrennt voneinander genießen. Ganz hervorragend sogar.

♥ Dani

Fotos_Herr Klitzeklein
Eismann_Herr Klitzeklein
Mit dem Finger in der geschmolzenen Schoki_Dani