BÄHM! Volume 4 – Fünf (Rezepte + Printables) auf einen Streich: Erlesene Gaumenfreuden zur { Erntezeit }.

upsite down pflaumenkuchen starter

Zack bumm, da isser. Der Herbst. Gerade noch mit den frisch lackierten Fußnägeln in die Lieblingssandalen geschlüpft und schon kann man die Gummistiefel auspacken. Wie schön. Echt jetzt!  Im Winter freue ich mich auf Ballerinas, im Frühling auf Flip Flops, im Sommer auf die guten Hunter und im Herbst auf meine unzähligen Stiefel, in die ich so schön meine Hosen stecken kann.

Ähnlich geht es mir mit dem angebotenen Slow Food. So sehr ich Beeren liebe, endlich, endlich kann man nun beherzt bei Pflaume, Kürbis, Apfel, Birne & Co zuschlagen. *Der Neue startet im Oktober mit Kürbis. Ich bin gespannt.

Bald ziehen die Bäume  das orangefarbene Kleidchen an und wir können beim Waldspaziergang in tiefe Pfützen springen. Ungehemmt und mit Anlauf, herrlich. ‘Lange nicht mehr gemacht? Oh bitte, einmal für mich!’. Danach geht es in die gute Stube. Dort wartet dann hoffentlich ein noch ofenwarmes Birnenküchlein auf dich.  Die in Weißwein gebadete Birne verstärkt dann noch die vom Wind und Wetter erröteten Bäckchen.

birnenkuechlein

Sehr fein sind auch diese Apfeltaschen, aus denen das Karamell sprudelt, während du vor der Scheibe kniest und ihnen beim Brutzeln zuschaust. Damit du dieses allerköstlichste Rezept auch an deine Freuden weitergeben kannst, weil sie die sicherlich! danach fragen werden, wird hier eine sehr hübsche Rezeptkarte zum Ausdrucken mitgeliefert.

apfel-handpies mit karamell

Für den herzhaften Gaumen serviere ich ein knuspriges Kürbis-Honig-Brot, das durch Ingwer, Muskatnuss und Zimt eine gustatorische Bombe ist. Besonders mit kalter Butter und selbstgekochter Quittenmarmelade ein Gedicht in Laibform. Selbstgekochte Marmelade ist diesen Herbst ein Muss *Hiermit setzte ich mich selber mal ein wenig unter Druck  für mich. Über Rezeptlinks in dieser Sache freue ich übrigens mich sehr.

kuerbis-honig-brot

Damit ich die Gläser auch hübsch beschriften kann, hat Caro ganz entzückende Marmeladenlabel gebastelt, die man auf der Auroraseite ausdrucken kann.

Was wäre der Herbst ohne ihn? Der WELTBESTE Zwiebelkuchen. Dazu standesgemäß ein Schlückchen Federweisser, ganz klar. Mir muss er warm serviert werden. Er lässt sich sehr gut vorbereiten und kurz vor dem Kredenzen kann man ihn nochmal für ein paar Minütchen ins Rohr schieben.

weltbester zwiebelkuchen

Damit der Genuss auch ungestört bleibt, gibt es dazu eine Glasabdeckung , damit Bienchen & Co keine Chance haben mitzutrinken.  Es sei denn, du möchtest das. Prost!

Wer sich, wie ich, glücklich schätzen kann und die frisch gepflückten Zwetschgen von Papa gewaschen und entkernt ins Haus geliefert bekommt, der muss einfach diesen Upsite – Down – Pflaumenkuchen ausprobieren. Mit Sahne bitteschön!

upsite down pflaumenkuchen

Einen goldenen Herbst

wünscht  ♥ Dani

Alle Rezepte und Downloads findest du hier:  *klick

Fotos_Herr K.

Wenn ich nicht hier bin findest du mich dort_klick

{ Ratzifatzi } Pflaumen im Blätterteig – Den Herbst auf der Kuchengabel

Hach, ist das herrlich ‘Er ist da!’ der Herbst. Ja stimmt, schon etwas länger, aber jetzt habe ich das Gefühl er ist angekommen. Lange habe ich mich nicht mehr so auf ihn gefreut. Letztes Jahr habe ich direkt vom Sommer auf Winter geschaltet und diese wunderschöne Jahreszeit wurde gar nicht so wirklich genossen. Warum? Das frage ich mich wirklich. Er plätscherte so neben her und ich habe noch nicht einmal – wie jedes Jahr – einen großen Kürbis vor die Tür gestellt. Das Mindeste.

Gerade in diesem Herbst geschehen einfach zu viele aufregende Dinge. Besonders freue ich mich natürlich, dass mein Buch ENDLICH da ist und ich einige von euch am 14. Oktober auf der Buchmesse treffen darf. Die Blogst Konferenz findet am 11. November im wunderschönen Hamburg statt und nicht zu vergessen: Meine Gummistiefel wollen endlich in tiefe Pfützen springen.

Da hatte mein weltbester Papa wohl den richtigen Riecher, als er in seiner alten Heimat ein paar sonnengereifte Pflaumen von den Bäumen pflückte, ins Rheinland transportierte und sie seiner Tochter direktemente in die Küche lieferte. So lässt sich der Herbst gebührend begrüssen, wie ich finde. Die saftigsten, süßesten Pflaumen ÜBERHAUPT schmecken einfach so vom Kern schon ganz wunderbar, doch im blättrigen Gewand mit Puderzucker bestäubt und auf einem Marzipanbett liegend, laufen sie im Ofen zur Hochform auf.

Wenn du keine Tarteform besitzt, dann ist das gar nicht schlimm. Den Blätterteig einfach auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und genauso verfahren, wie im Rezept beschrieben. Das werde ich beim nächsten Mal mit der Hälfte an Obst wahrscheinlich auch so machen, damit der Blätterteig sich etwas mehr entblättern kann. Das Frolleinchen musste halt unbedingt die neue schicke Backform austesten. Egal wie, diese Kombination ist ein Geschmacksknaller und frisch aus dem Ofen mit einem Schlag frisch geschlagener Sahne eine wahre Ode an den Herbst.

Pflaumen im Blätterteig in Anlehnung an ein Rezept von Lecker.de
Ergibt 4 Portionen

Den Backofen auf 225 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Tarteform mit etwas Butter oder neutralem Oel einfetten. Die Blätterteigscheiben nebeneinanderlegen und auftauen lassen.

Die Pflaumen waschen, halbieren und entsteinen. Marzipan in kleine Würfel schneiden. 2 EL Puderzucker darauf sieben. Das Ei trennen. Eiweiß und Konfitüre zum Marzipan geben und mit den Schneebesen des Handrührgerätes zu einer glatten Masse verrühren.

Die Blätterteigscheiben aufeinanderlegen und ausrollen (ca. 38 x 14 cm). Den Teig in der Form platzieren und die Ränder ca. 1 cm umklappen, andrücken und mit einer Gabel einkerben. Eigelb und Milch verquirlen, Ränder damit bestreichen. Den Teigboden mit der Marzipanmasse bestreichen, mit den Pflaumenhälften belegen und mit dem restlichen Puderzucker bestäuben.

Etwa 25 – 30 Minuten backen bzw. bis der Blätterteigrand vollständig aufgegangen ist.

Und man könnte fast meinen hier jubeln die Pflaumen vor lauter Glück.

Einen schönsten Herbst!

Ach!

1. Nächsten Sonnatag ist es tatsächlich schon soweit, wir sehen uns auf der Buchmesse. Juchhuiii!
Ich bin am Sonntag von 12 h – 14 h auf der Gourmet Gallery in Halle 3.1 / K 1721. zu finden. Das Stiftchen ist gezückt. Ich freu’ mich!

2. Danke an die Kochbar von denen wir zum Kochblog der Woche gewählt wurden. Das ist ganz wundervoll, merci!

3. Ich bin völlig, ja wirklich VÖLLIG!, überwältigt von den Reaktionen auf das Buch. Das hätte ich mir so in meinen kühnsten Träumen nicht wünschen können. Selbst Herr K. schwebt auf Kekswölkchen. DANKE. Die liebe Rike hat sogar ein paar Einblicke für euch parat.

♥ Dani

Tarteform_Handelshaus Laegel
Fotos_Der wunderbare Herr K.
Testesser und Best Boy_Signor Cappellacci