Sag’s mit Macarons

oder “Sind wir nicht alle ein bisschen Alice?”

Wenn ich da jetzt reinbeiße, werde ich dann vielleicht von klitzeklein zu RIESENGROSS?
Ich trau’ mich nicht.
Das könnte ja fatale Folgen haben. Wer weiss, was da sonst noch alles passieren kann…
Ich muss in den nächsten Tagen top in Form sein. Wäre dann schlecht, wenn ich nicht mehr in mein neues Kleidchen passe.

Irgendwie habe ich das Gefühl, die Macarons kommen näher und näher und NOCH näher.

Ach, verdammt…was soll’s. EGAL!

Macaronrezept_ hier
Gestempelt mit Lebensmittelfarbe von Sugarflair und Stempeln von Muji
Fotos_Herr & Frau Klitzeklein

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Wer macht denn da den Cake Pops Konkurrenz? Ein Macaron am Stiel – sieht doch gar nicht mal so übel aus!

Drei,


zwei,


eins,

meins

“Mmmmh, und der schmeckt auch noch himmlisch!”
Die dünne, knusprige Baiser-Mandelschicht, dann der saftige, marzipanige Kern und dazu die zartschmelzende Heidelbeerbuttercreme.

Wie gut, daß ich da noch ein paar mehr gemacht habe…

ALLERDINGS! Hätte ich sie dieses Mal fast verflucht, die kleinen luftigen Plätzchen.
Mein Backofen hat mir nämlich einen klitzekleinen Strich durch die Rechnung gemacht und war mal eben 20°C (160°C) heisser, als ich ihn eingestellt hatte (140°C). Bei Macarons zählt jedes Grad.
Nach einigen Versuchen und einem Ofenthermometer später, hat es dann endlich geklappt. *kurz vor der Aufgabe
So toll, daß ich am nächsten Tag direkt noch eine Fuhre produziert habe.

Macarons sind aber auch immer ganz hinreissende Fotomodels.
Und nicht nur das.
Mal eben schnell ein Kärtchen gebastelt, Macaron reingefriemelt und schon hat man die Einladung zur nächsten Party, die garantiert Eindruck macht.

Mit einem Schleifchen gepimpt, sind sie doch auch ein schönes Gastgeschenk.

Und, überlegst Du etwa schon wann, wie und für wen Du sie backst?
Das Rezept findest Du hier: Macarons

Fotos_Herr Klitzeklein & ich
Lollistiele_www.cake-pops.de

Stempel_klitzekleinproductions
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Macaro(oooo)ns

bis zum umfallen.

Heute war es endlich soweit!
Macarons backen mit und bei Jenni.

Ich gebe es zu, nach einigen Recherchen im Internet kamen mir diese kleinen
Gaumenkitzler vor wie ein Mysterium auf einem Füsschen. So nennt man die Stelle bei den Macarons, die so richtig schön aufgeht. (Ahhh!)

Zum Glück konnte Jenni mir heute die Ehrfurcht vor der Zubereitung nehmen und sie werden von nun an bestimmt häufiger im Hause Klitzeklein zubereitet.
Allerdings nicht in deeer Vielfalt wie heute!

Hier das Rezept für Euch:

Für die Macaronhälften (ca 30 Stck)

90g Eiweiss (3 Eier)
1 Prise Salz
30g Kristallzucker
200g Puderzucker
110g gemahlene Mandeln (am besten ohne Schale, damit die Farbe intensiver wird)
Lebensmittelfarbe nach Wahl (möglichst in Gelform z.B von Sugarflair oder als Pulver)

Mandeln durch ein Sieb streichen.
Die Mandeln, die nicht durch das Sieb passen z.B. mit einer Kaffeemühle feiner mahlen.
Den Puderzucker ebenfalls durch das Sieb streichen und mit den Mandeln vermischen.

In einer anderen Schüssel das Eiweiss gaaanz steif schlagen.
Eine Prise Salz, den Kristallzucker einrieseln lassen.
Den Eischnee nun mit der Lebensmittelfarbe einfärben.


Jetzt das Eiweiss unter die Mandelmischung heben bis sie glänzt.
Die Konsistenz ist jetzt “lavaartig”.

Nach ca. 2 Min. wird die Masse in einen Plastikbeutel gefüllt.
Tipp von Jenni: “Den kann man nämlich danach einfach wegwerfen und muss ihn nicht spülen!”
Eine kleine Ecke vom Beutel abschneiden, damit man die Masse auf das Backpapier spritzen kann.

Das Blech wird jetzt ca 30 Min. stehen gelassen, bevor es in den Ofen kommt. Dadurch trocknen die Macarons etwas und zerfließen nicht beim backen.
Etwas beschleunigen kann man diesen Prozess in dem man das Blech vor die Heizung stellt oder im Sommer bei 25°C backt.

Das Ganze sollte jetzt in etwa so aussehen.

Die Macaronhälften werden nun ca 12 Min. bei 140°C gebacken.
Das kann natürlich von Ofen zu Ofen variieren.
Einfach ausprobieren!

Falls sich die Macarons nicht so gut vom Backpapier lösen…
Die Arbeitsplatte leicht anfeuchten und das Backpapier samt Macarons darauf legen.
Kurz warten und dann nochmal probieren.
Jetzt müsste es klappen.

Während die Macaronhälften abkühlen, kann man wunderbar die Füllung zubereiten:
Vanillebuttercreme (schmeckt göttlich, auch ohne Macaronhälften):
1 Tasse Butter (ca 200g)
1 Tasse Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Tasse Milch
5 TL Mehl

Milch und Mehl in einem Topf unter rühren erhitzen bis eine puddingartige Masse entsteht.
Diese im Wasserbad kalt rühren.

In einer anderen Schüssel wird die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker ordentlich verrührt.
Nun die Mehlmischung in die Butter einrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
Möglichst so lange, bis sich der Zucker gelöst hat.

Falls Euch eine Vanillebuttercreme zu langweilig ist, könnt Ihr auch Fruchtpulver unterrühren.
Wir haben z.B. eins mit Heidelbeergeschmack genommen und das hat tatsächlich ganz wunderbar nach Heidelbeeren geschmeckt, gar nicht künstlich.
Jenni hat es beim Pati-Versand bestellt.
Dort gibt es übrigens noch gaaanz viele andere tolle Sachen.

Die Buttercreme wird ebenfalls in einen Plastikbeutel gefüllt.
Nun einfach einen Klecks Buttercreme auf eine Macaronhälfte spritzen und
mit einer anderen Hälfte bedecken.

Fertig!

Besonders gut schmecken Macarons am zweiten Tag.
Mit Buttercreme halten sie ca. 3-4 Tage.
Die Hälften ohne Buttercreme halten ca 3-4 Wochen, also gut zum vorbereiten.

Und wo wir dann schon mal dabei waren und es uns soviel Spaß gemacht hat…

Ganz lieben Dank auch an Helga!
Ohne Dich wäre die Marmeladenfüllung nur halb so gut geworden.

Fotos: Diesmal ich
Ofen und besondere Zutaten: Jenni