Nougat Heaven mit Pistazien, Cranberries & Mandeln und ein { Very berry } Fondant-Cookie

mit klitzekleinen Erdbeeren.

Die drei Mädels von der Post meinen es wirklich ziemlich gut mit mir. Die hinreißendsten Tauschpartner werden mir zugelost und diesmal gleich zwei an der Zahl. Fine (5 Jahre) und ihre Mama Steffi vom wundervollen Onlineshop Decorize.

Ich kann euch sagen, ich bin schon so gespannt, was die kleene Hamburger Deern in Mama’s Küche für mich fabrizieren wird. Bestimmt steckt ganz viel Liebe drin und das ein oder andere Zuckerperlchen – die sind für Fine das Größte. *Insiderinformation

Auch hier wurde fleißig ausprobiert und getestet. Gar nicht so leicht das Post aus meiner Küche-Thema “Very berry”.
Denn: Sind Beeren in ihrer Originalfassung nicht eigentlich schon unschlagbar phantastisch? Ganz ohne Zucker, Klimbim und großen Aufwand. Einfach so vom Strauch? *oder vom Obsthändler
Diese sind aber schwierig zu verschicken. Außerdem hätte ich es mir ja auch mehr als einfach gemacht und das Wesentliche würde dann ja auch fehlen – die Liebe. *hach

Diese kriegt man nur in Verbindung mit ausgiebiger Recherche, möglichem Scheitern (hier siehst du Nougat Charge Nr. 2) und einer gut gelaunten Küchenfee, die im Schürzchen zu ihrer Lieblingsmusik *bei Charge Nr. 1 hat das Frolleinchen wohl vergessen den CD-Player einzuschalten den Kochlöffel/die Teigrolle schwingt in das Endergebnis.

Also: Ab in die Küche!

Der Steckbrief meiner Wahl-Beere liest sich wie ein Abizeugnis mit einem 0,8er Durchschnitt. Volle Punktzahl bei Heilwirkung und Inhaltsstoffen. Herausragend in Sachen Vielseitigkeit.
Fruchtaufstrich, Likör, Kekse, Kuchen, Cupcakes, Chutney, Salate, Müslis, Pralinen, Scones, Pasta, Curry, Pilaw, Gelee, Sorbet – die Cranberry schreit hier. “Tausendsassa du!”.

Da muss ich ihr doch ein gebührendes Kleidchen verpassen – in Rosa. “Huiii, heiß soll es sein!” *315 °C Nicht zuletzt ein paar Nüsschen, für den knackigen Look. Was das wohl gibt?
Das köstlichste, liebevollste, softeste, hausgemachte Nougat für zuckersüße Zuckerschnuten.

Nougat Heaven

(in Anlehnung an ein Rezept von Melangery.com)

Die Zutaten

1 EL Sonnenblumenöl für die Form
425 g Zucker
450 g heller Rübensirup (z.B. von Grafschafter)
120 g Honig
¼ TL Salz
50 ml Wasser
2 Eiweiß
2 TL Vanilleextrakt
1 Msp. Rosa Lebensmittelfarbe in Pastenform (z.B. von Sugarflair)
70 g Butter, Raumtemperatur
1 TL Rosenwasser (Apotheke)

80 g Tasse getrockneter Cranberries
100 g Tasse ganze Mandeln mit Schale
60 g Tasse ganze Pistazien ohne Schale

Eine Auflaufform mit Frischhaltefolie auskleiden. Diese mit Sonnenblumenöl bepinseln.

Die Mandeln bei 150 °C 10 Minuten im Backofen rösten.

Zucker, Sirup, Honig und Wasser in einem großen Topf aufkochen lassen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat (ca. 250 °C). Währenddessen die Eiweiße in einer großen Edelstahlschüssel steif schlagen.

¼ Tasse von der heißen Sirupmischung zum Eiweiß geben. Mindestens 5 Minuten weiter schlagen, bis sich steife Spitzen bilden. Den restlichen Sirup auf etwa 315 °C erhitzen. Er riecht jetzt sehr nach Karamell und hat eine etwas dunklere Färbung, als zuvor. Die “Verdammt!” heiße Flüssigkeit in Anteilen zu der Eiweißmischung geben.

Vanilleextrakt, Lebensmittelfarbe, Rosenwasser, Salz und Butter hinzufügen und weitere 5 Minuten rühren. Die Nougatmasse in die Form gießen.

Cranberries, Mandeln und Pistazien mit einem Spachtel in die Masse drücken. Die Form über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag kann man das Nougat in mundgerechte (oder auch größere) Stücke schneiden. Ich habe es mit etwas Puderzucker bestäubt, damit ich den Nougat Heaven besser verpacken kann.

Und so macht es sich auf den Weg.

“Ach, der Fondant Cookie!”
Den bekommt Fine von mir, als die wahrscheinlich jüngste Tauschpartnerin dieses wundervollen Projektes.

Liebe Fine,

klitzekleine Erdbeeren habe ich da versucht für Dich zu formen.
Hoffentlich findest Du die gut. Findest Du?
Ich bin soo froh, daß Dein bezaubernder Name aus nur vier Buchstaben besteht, denn mehr hätten beim besten Willen nicht auf den Keks gepasst. Der riecht übrigens nach Vanille und schmeckt nach Shortbread. Mmmh…
Was hast Du denn für mich gebacken? Ich kann es kaum erwarten!

Die liebsten Grüße schickt Dir Dani

Und in dieser kleinen Box wird er sich auf die Reise machen. *in einem kleinen Cellopahntütchen versteht sich

Das Wichtigste!

Südtirol, New York, Malaysia, Dänemark, Rhodos, Paris, Teneriffa, München, London, Chicago, in die Provence, an die Nordsee, an die englische Südküste, Kroatien, Miami, Mauritius, Hawaii, Pellworm, Kanada, Island, Kanada, Hamburg, Türkei, Südafrika, Wien, Venedig, Schweiz, Kopenhagen, Mallorca, Ägypten, nach Spanien auf den Jakobsweg, Aachen, Prag, Hannover, Boston, München, Portugal, Budapest, Salzburg, auf den Harzer-Hexenstieg, Italien, Nürnberg, Amsterdam, Schweden, Ibiza, Tschechien, Vietnam, Lubmin, ins Allgäu, Irland, Mauritius, auf die Bahamas, in die Bretagne, Formentera, Kalifornien, auf die bayerischen Berggipfel, Nordholland, an die Costa Brava, an den Gardasee, Callafell, Island, in die Wachau, auf die Nordsee, Schottland, nach Andalusien, in die Dominikanische Republik, ins Sauerland, nach Ameland, Irland, Florida, Lissabon, Neuseeland, Norderney, Rhodos, Languedoc-Rousillion, Argentinien, Belgien, Berlin, Dänemark, Westfalen, auf eine AIDA-Kreuzfahrt durch das Mittelmeer, Indonesien, Istanbul, in die Toskana, Norwegen, Kenya, Sylt, Föhr, Amrum, Costa Rica, Essaouira, auf die Malediven, an die Ostseeküste Rügens, Laos, Mainz, mit der quietschorangen Vespa an die See?

Huiii, hier versammelt sich ja wirklich ein reiselustiges Völkchen! Einige von euch werden sich womöglich sogar begegnen und es gar nicht wissen. In New York, Paris und Amsterdam könnte das durchaus passieren, da düsen einige von euch hin. Doch wohin werden die tollsten Give aways reisen?

“Trommelwirbel!”

Die Gewinner der “Eine der Guten”-Verlosung sind:

Give Away Nr. 1: Claudia (Daudlmaus, Nr. 11)
Give Away Nr. 2: Sandra (Nr. 93)
Give Away Nr. 3: Midsommarflicka (Nr. 67)

Bitte schickt mir Eure Adressen an klitzekleinekleinigkeiten@web.de

♥ Dani

Fotos_Der allerbeste Herr Klitzeklein
Boxen_Casa di Falcone
Rezeptkartenstempel_Bastis Rike
Dünnes Band für Keksanhänger_Die Schoenhaberei
Dickes Band für die Boxen_Depot

Schokoriegelliebe: Hausgemachtes Snickers

für “Post aus meiner Küche“.

Briefträger befördern gerade in DIESEM Moment (und auch in den nächsten Tagen) gehaltvolle Päckchen durch das launische Aprilwetter. Etwa 300! an der Zahl. Große und kleine, bunte, unifarbene und bestimmt immer nett verpackte.

Zwei Dinge haben sie alle gemeinsam:
LIEEEBE & Schokolade

Glaubste nicht? Doch, wirklich wahr!
Die drei Mädels von der Post haben da etwas verrücktes Schönes ausgeklügelt. Alle zwei Monate wird ein neues kulinarisches Thema (diesmal: Schokolade) vorgegeben. Jeder, der Lust hat, meldet sich auf dem “PostausmeinerKueche-Blog” an und erhält einen Tauschpartner. Diesem schickt man dann seine eigens fabrizierte Köstlichkeit zu.

Glaubste immer noch nicht?
Ich hab’ Beweise!
Die Köstlichkeiten werden vor dem Verschicken geknipst, gebloggt (kann, muss nicht) und auf einer virtuellen Pinnwand (Pinterest) gesammelt.
Da sieht man dann die Leckereien, die gerade op jöck sind und auf ihren großen Auftritt warten.
Das machen übrigens ebenfalls Clara, Jeanny & Rike. Also nicht das Knipsen, aber das Pinnen.

Huiii, ist das alles aufregend!
Ich bin so gespannt, auf all die Schokoladenvarianten, die ich mir in meinen kühnsten Träumen wahrscheinlich nicht hätte vorstellen können. Ein wahres Schokoladenfeuerwerk wird diese Pinnwand sein und bestimmt ganz gefährlich für die noch nicht vorhandene Bikinifigur.

Mein klitzekleiner Beitrag, den ich an Frau Dr. Uli (jepp, tatsächlich D-O-K-T-O-R!) schicken darf, ist mein allerliebster Lieblingsschokoriegel. Mein Schokoriegel Number One. Mein Nonplusultranachdemmittagessen-Snack.

Ich kenne Menschen, die Snickers frühstücken, eine top Figur haben und Augenärztin sind. Ich frage mich bis heute, ob es an diesem Schokoriegel lag, daß das Medizinstudium so fluppte…
Das dieses Riegelchen Glück & Energie liefert ist für mich aber tatsächlich nachvollziehbar. Jedes Mal auf’s Neue.

Da ich ganz inständig hoffe, daß Doktor Uli ein ebenso leidenschaftliches Verhältnis zu diesem Schokoriegel hegt, wie ich, habe ich mich dann mal in die Kueche gestellt und ganz tief Luft geholt.
Natürlich wäre es um einiges leichter gewesen, eine Packung Schokoriegel im Supermarkt zu kaufen, aber das war nicht der Deal. Selbstgemacht, mit Liebe & schön verpackt lautet hier die Devise.
Abgemacht ist abgemacht.

Homemade Snickers – Hausgemachter Schokoriegel No.1
(in Anlehnung an ein Rezept von howsweetitis)

Los geht’s!

Ganz wichtig
Eine Auflaufform (etwa 22 cm x 28 cm) mit Frischhaltefolie auskleiden, damit man das Snickers später besser aus der Form lösen kann.

Schicht 1

220 g Vollmilchkuvertüre
60 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)

Kuvertüre und Erdnussbutter auf dem Wasserbad schmelzen und in die Form gießen und 15 Minuten ins Eisfach stellen.

Schicht 2

60 g Butter
200 g Zucker
55 g Kondensmilch
150 g Marshmallow Fluff (z.B. bei Real)
60 g Erdnussbutter
1 TL Vanilleextrakt
200 g Ernüsse, gesalzen

Butter, Zucker & Milch in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Der Zucker sollte vollständig gelöst sein.
Marshmallow Fluff, Erdnussbutter und Vanilleextrakt hinzufügen und die Masse glatt rühren. Erdnüsse unterheben und in die Form giessen. Erneut 15 Minuten ins Eisfach stellen.

Schicht 3

400 g Karamelltoffees (z.B. “Durchbeißer”, bei Real)
55 45 g Sahne

Beide Zutaten in einem kleinen Topf auf niedriger Stufe schmelzen, etwas abkühlen lassen und über die Erdnussmasse streichen.

Schicht 4

220 g Vollmilchkuvertüre
60 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)

Kuvertüre und Erdnussbutter auf dem Wasserbad schmelzen und die finale Schokoschicht über das Karamell gießen.
Ein letztes Mal 15 Minuten ins Eisfach stellen.

Das Ganze sollte jetzt in etwa soo aussehen. Den Rand habe ich etwas zurecht geschnitten.

Dieses verdammt große Snickers lässt sich im gekühlten Zustand wunderbar mit einem scharfen Messer zerteilen. Die Portionsgröße bestimmst du. Sagte ich schon, wie GIGANTISCH lecker dieser hausgemachte Schokoriegel ist?

Mein hausgemachtes Snickers trat die Reise in Alufolie und Papier gehüllt in diesem Tütchen an.

Ich habe es mit Tafelfarbe (aus dem Baumarkt) bemalt, über Nacht trocknen lassen und dann mit Kreide beschriftet. Der Stempel ist von BastisRike *große Liebe

Auch andere Gegenstände, wie z.B. die Dose von den Erdnüssen lassen sich verschönern. Überhaupt, eine tolle Erfindung, diese Tafelfarbe. Bin schon am überlegen, was ich noch so anmalen könnte.
Aber die nächsten Tage wohl nicht. Das Frollein (quasi ich) hat einen Hexenschuss allererster Sahne.
Nun ist es also offiziell: “Ich bin alt!”. Was ich gemacht habe? Geniesst. Tatsache. Heute Morgen um 8.10 Uhr habe ich geniesst und konnte mich danach nicht mehr bewegen.
Das Snickers wurde zum Glück bereits gestern hergestellt und die akute Lumboischialgie habe ich bestimmt nur, damit ich nicht sofort in die Küche rennen kann, um die ganzen anderen schokoladigen Leckereien nachzubacken.

Genug gejammert, hier die Erdnussdose:

Ich wünsche euch Mitmachern ganz viel Vergnügen mit der Schoki und ein großes Dankeschön an die Mädels von der Post.

♥ Dani

Fotos_Herr Klitzeklein