Die Hochzeitssaison ist eröffnet

und hier sind zwei passende Kärtchen für die Glückwünsche.

Ich lie(eeeeeeeeeee)be Hochzeiten.

Davon kriege ich wirklich nie genug. Immer wenn jemand in meinem näheren Umfeld heiratet, dann packt es mich auch wieder, das Fieber.
DAS Kleid aussuchen, ein Hochzeitsthema erstellen, basteln bis der Arzt kommt, den Kuchen bestellen, das Essen probetesten, die Location besichtigen, das Budget überschreiten, den besten Fotografen ausfindig machen, ständig seinen Zukünftigen von neuen tollen Dingen überzeugen, die man UNBEDINGT haben muss, die Musik für das Fest bestimmen, sich im Bräuteforum tummeln (“Mädels, was hätte ich nur ohne Euch gemacht!”), Blumen aussuchen, die Tischdekoration kreieren, das Hochzeitslogo entwerfen, 1001 Ideen im Internet auftun, DIE passende Frisur, DEN Schleier, DEN Schmuck und DAS Make Up zum Kleid finden, mutmaßen, wann der Junggesellenabschied ist…-ich fieber’ mit.

Egal ob glamourös oder im kleinen Kreis, sind Hochzeiten nicht immer wunderschön?
Der Moment in dem er SIE zum ersten Mal in ihrem Kleid sieht. *feuchte Augen
Ein einziger Tag im Leben, der doch so im Gedächtnis bleibt.

Ich bin dieses Jahr auch Gast bei einer Hochzeitsfeier und da die Braut total auf die Farbe Rosa steht, wird es wohl eine dieser Karten werden, die ich mit Glückwünschen füllen werde.

Lasst es krachen!

Material_Stampin Up
Fotos_Herr Klitzeklein

Ein Hochzeitstag zum verlieben

an der Mosel.

Das Wetter wie bestellt und verliebt wie am ersten Tag.

Am ersten April hatten Herr Klitzeklein und ich nicht nur unseren zweiten Hochzeitstag, sondern auch unseren 16ten Jahrestag.
Ja, richtig gerechnet, ich war 15 und Herr Klitzeklein 14 3/4. Ist das verrückt?
In dem Alter denkt man ja nicht wirklich daran, den Mann seines Lebens kennenzulernen.

Das er DER Mann meines Lebens ist, hat er am Freitag mal wieder bewiesen.
Ich wusste nur, daß sich in meinem Reisegepäck ein Paar Wanderschuhe und ein etwas schickeres Outfit befinden sollten.
Als ich dann von der Arbeit kam ging es los. Richtung unbekannt.

Nach ca. zwei Stunden Fahrt betraten wir den “Trabener Hof” im wunderschönen Moseltal und speisten kurze Zeit später in der Cavallerie.

Neben Steinpilzcappuccino, Eifler Ur-Lammrücken mit Minzjoghurt und gefüllter Zwiebel mit Babaganoush (für mich), gebratenem Forellenfilet mit schwarzer Pasta und Fenchel (für Herr Klitzeklein) und zum Nachtisch Apfel in Riesling pochiert mit Vanille beurre blanc und Calvados Eiscreme gab es noch einen Gruß aus der Küche und seeeehr leckeren Wein und Wasser. *gleich mehr dazu
Satter konnte ich nicht sein.
Geleitet wird das Restaurant übrigens von Luise Rohner, die uns einige Tipps über die Region für den nächsten Tag gab und durch Ihre herzliche Art den Abend noch netter machte, als er ohnehin schon war.

Der nächste Morgen begann mit warmen, knusprigen Brötchen, einem Gläschen Sekt und strahlend blauem Himmel.
Wie bestellt.

Nach dem Frühstück machten wir ausfindig, wo man das Wasser und den Wein kaufen kann, den wir am Abend zuvor getrunken hatten.

Sind das nicht die wohl schönsten Wasserflaschen, die ihr je gesehen habt?

Im Mai 1974 lief die letzte Flasche “Trarbacher Felsenquelle” vom Abfüllband. Eine lange Tradition ging damals zu Ende, und niemand hätte damals gedacht, dass das beliebte und schmackhafte Quellwasser noch einmal eine Renaissance erfährt. Vor acht Jahren wurden anlässlich der Einweihung des Wellness-Centers in der Moseltherme noch einmal 1500 Flaschen gefüllt. Inzwischen beträgt die Abfüllmenge rund 80 000 Flaschen pro Jahr.
Quelle http://www.volksfreund.de

Kein Wunder! Uns hat dieses Etikett auch sofort verzaubert.

Danach ging es dann zum Weingut von Thorsten Melsheimer.
Ein Familienbetrieb, der seit rund 200 Jahren feine Rieslingweine in den Steilhängen rund um Reil anbaut. Seit 1995 betreiben sie ökologischen Weinbau.
Seine Frau Stefanie machte mit uns dann spontan eine kleine Weinprobe.
Wir waren total begeistert von der Herzlichkeit und als sie uns dann noch ein Stück Speckkuchen (ich brauche das Rezept!) anbot, war es um uns geschehen.
Geordert wurden ein Riesling Kabinett feinherb 2009 vom Weingut Melsheimer und ein Riesling Kabinett trocken 2008 welcher ein Erzeugnis der “Bergrettung” ist.
Die Bergrettung ist ein Projekt der Winzergemeinschaft Der klitzekleine Ring. Dieser ist ein Zusammenschluss von elf Weingütern in der Umgebung von Traben-Trarbach. Sie befassen sich mit der Rettung und Pflege von wertvollen Weinbergen in Steil- und Steilstlagen, die sonst nicht mehr bewirtschaftet würden.
Das Weingut Melsheimer ist Teil dieser Gemeinschaft.
Da uns nicht nur der Name der Winzergemeinschaft, sondern auch das Projekt und vorallendingen der Wein sehr gefallen haben, hüpften natürlich auch ein paar Flaschen davon ins Körbchen.

Gegen Mittag erklommen wir bei herrlichstem Wetter den Berg zu der Grevenburg Ruine.
Oben angekommen zauberte Herr Klitzeklein ein paar Leckereien aus seinem Rucksack.

Mit Blick auf die Ruine, die Mosel und das kleine Städtchen, das unter uns lag, genossen wir unsere Brotzeit.
Weltklasse.

Auf dem Heimweg entdeckte ich dann den Traum jeder Frau. Schuhe die auf Bäumen wachsen.

Ich hoffe, unser klitzekleiner Ausflug hat euch gefallen.
Liebste Grüße,
Dani

Fotos_Herr Klitzeklein