Schokoriegelliebe: Hausgemachtes Snickers

für “Post aus meiner Küche“.

Briefträger befördern gerade in DIESEM Moment (und auch in den nächsten Tagen) gehaltvolle Päckchen durch das launische Aprilwetter. Etwa 300! an der Zahl. Große und kleine, bunte, unifarbene und bestimmt immer nett verpackte.

Zwei Dinge haben sie alle gemeinsam:
LIEEEBE & Schokolade

Glaubste nicht? Doch, wirklich wahr!
Die drei Mädels von der Post haben da etwas verrücktes Schönes ausgeklügelt. Alle zwei Monate wird ein neues kulinarisches Thema (diesmal: Schokolade) vorgegeben. Jeder, der Lust hat, meldet sich auf dem “PostausmeinerKueche-Blog” an und erhält einen Tauschpartner. Diesem schickt man dann seine eigens fabrizierte Köstlichkeit zu.

Glaubste immer noch nicht?
Ich hab’ Beweise!
Die Köstlichkeiten werden vor dem Verschicken geknipst, gebloggt (kann, muss nicht) und auf einer virtuellen Pinnwand (Pinterest) gesammelt.
Da sieht man dann die Leckereien, die gerade op jöck sind und auf ihren großen Auftritt warten.
Das machen übrigens ebenfalls Clara, Jeanny & Rike. Also nicht das Knipsen, aber das Pinnen.

Huiii, ist das alles aufregend!
Ich bin so gespannt, auf all die Schokoladenvarianten, die ich mir in meinen kühnsten Träumen wahrscheinlich nicht hätte vorstellen können. Ein wahres Schokoladenfeuerwerk wird diese Pinnwand sein und bestimmt ganz gefährlich für die noch nicht vorhandene Bikinifigur.

Mein klitzekleiner Beitrag, den ich an Frau Dr. Uli (jepp, tatsächlich D-O-K-T-O-R!) schicken darf, ist mein allerliebster Lieblingsschokoriegel. Mein Schokoriegel Number One. Mein Nonplusultranachdemmittagessen-Snack.

Ich kenne Menschen, die Snickers frühstücken, eine top Figur haben und Augenärztin sind. Ich frage mich bis heute, ob es an diesem Schokoriegel lag, daß das Medizinstudium so fluppte…
Das dieses Riegelchen Glück & Energie liefert ist für mich aber tatsächlich nachvollziehbar. Jedes Mal auf’s Neue.

Da ich ganz inständig hoffe, daß Doktor Uli ein ebenso leidenschaftliches Verhältnis zu diesem Schokoriegel hegt, wie ich, habe ich mich dann mal in die Kueche gestellt und ganz tief Luft geholt.
Natürlich wäre es um einiges leichter gewesen, eine Packung Schokoriegel im Supermarkt zu kaufen, aber das war nicht der Deal. Selbstgemacht, mit Liebe & schön verpackt lautet hier die Devise.
Abgemacht ist abgemacht.

Homemade Snickers – Hausgemachter Schokoriegel No.1
(in Anlehnung an ein Rezept von howsweetitis)

Los geht’s!

Ganz wichtig
Eine Auflaufform (etwa 22 cm x 28 cm) mit Frischhaltefolie auskleiden, damit man das Snickers später besser aus der Form lösen kann.

Schicht 1

220 g Vollmilchkuvertüre
60 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)

Kuvertüre und Erdnussbutter auf dem Wasserbad schmelzen und in die Form gießen und 15 Minuten ins Eisfach stellen.

Schicht 2

60 g Butter
200 g Zucker
55 g Kondensmilch
150 g Marshmallow Fluff (z.B. bei Real)
60 g Erdnussbutter
1 TL Vanilleextrakt
200 g Ernüsse, gesalzen

Butter, Zucker & Milch in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Der Zucker sollte vollständig gelöst sein.
Marshmallow Fluff, Erdnussbutter und Vanilleextrakt hinzufügen und die Masse glatt rühren. Erdnüsse unterheben und in die Form giessen. Erneut 15 Minuten ins Eisfach stellen.

Schicht 3

400 g Karamelltoffees (z.B. “Durchbeißer”, bei Real)
55 45 g Sahne

Beide Zutaten in einem kleinen Topf auf niedriger Stufe schmelzen, etwas abkühlen lassen und über die Erdnussmasse streichen.

Schicht 4

220 g Vollmilchkuvertüre
60 g Erdnussbutter (ohne Stückchen)

Kuvertüre und Erdnussbutter auf dem Wasserbad schmelzen und die finale Schokoschicht über das Karamell gießen.
Ein letztes Mal 15 Minuten ins Eisfach stellen.

Das Ganze sollte jetzt in etwa soo aussehen. Den Rand habe ich etwas zurecht geschnitten.

Dieses verdammt große Snickers lässt sich im gekühlten Zustand wunderbar mit einem scharfen Messer zerteilen. Die Portionsgröße bestimmst du. Sagte ich schon, wie GIGANTISCH lecker dieser hausgemachte Schokoriegel ist?

Mein hausgemachtes Snickers trat die Reise in Alufolie und Papier gehüllt in diesem Tütchen an.

Ich habe es mit Tafelfarbe (aus dem Baumarkt) bemalt, über Nacht trocknen lassen und dann mit Kreide beschriftet. Der Stempel ist von BastisRike *große Liebe

Auch andere Gegenstände, wie z.B. die Dose von den Erdnüssen lassen sich verschönern. Überhaupt, eine tolle Erfindung, diese Tafelfarbe. Bin schon am überlegen, was ich noch so anmalen könnte.
Aber die nächsten Tage wohl nicht. Das Frollein (quasi ich) hat einen Hexenschuss allererster Sahne.
Nun ist es also offiziell: “Ich bin alt!”. Was ich gemacht habe? Geniesst. Tatsache. Heute Morgen um 8.10 Uhr habe ich geniesst und konnte mich danach nicht mehr bewegen.
Das Snickers wurde zum Glück bereits gestern hergestellt und die akute Lumboischialgie habe ich bestimmt nur, damit ich nicht sofort in die Küche rennen kann, um die ganzen anderen schokoladigen Leckereien nachzubacken.

Genug gejammert, hier die Erdnussdose:

Ich wünsche euch Mitmachern ganz viel Vergnügen mit der Schoki und ein großes Dankeschön an die Mädels von der Post.

♥ Dani

Fotos_Herr Klitzeklein

Quie(ee)tsch: Quiche! Mit grünem Spargel o là là.

UND die Gewinnerin des Frühstücksbrettchens.

Un petit peu Fronkreiiisch weht heute durch die klitzekleine Küche, in Form eines unwiderstehlichen Quicheduftes.
Dieser verleitet auch ganz schnell dazu, sich die ganze Köstlichkeit samt Gabel unter dem Arm zu klemmen und im CV2 in die Grande Nation zu düsen, um das Mahlzeitglück mit den Erfindern zu teilen. Jetzt gleich?
Hach, wenn das nur so einfach wäre…

Oft reicht es ja dann doch nur für einen Louis de Funès Film auf dem heimischen Sofa mit einem Glas 1986 Mouton-Rothschild.
Doch wenn man dann die Äugeln schliesst und an diesem Quichelein riecht, dann könnte man fast meinen, man säße im Appartement von Inès und Clément.

Quiche mit grünem Spargel

Den Ofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen.

Für den Teig

150 g Weizenmehl
100 g Dinkelmehl
125 g Butter
Salz
6 EL Wasser

Für die Füllung

500 g grüner Spargel
200 g Mini San Marzano Tomaten *na ja gut, die sind jetzt nicht so französisch, aber da hatte ich Lust drauf
50 g luftgetrockneter Schinken
1 TL Zucker
50 g französischer Bergkäse
3 Eier
100 g Sahne
100 g Crème fraîche
Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen
1 Bund glatte Petersilie
1 EL frisch gepresster Zitronensaft

Weizen- und Dinkelmehl mit Butter, 1/2 TL Salz und dem Wasser verkneten. Den Teig ausrollen, in die Tarteform legen und an den Seiten einen 3 cm hohen Rand formen. Die Form in den Kühlschrank stellen.

Den Spargel mit Wasser abbrausen, evtl. im unteren Drittel schälen, verholzte Enden abschneiden. * im Idealfall beim Kauf darauf achten, das der Spargel relativ dünn und sehr frisch ist In kochendem Wasser mit einer Prise Salz und etwas Zucker 2 Minuten blanchieren, abtropfen lassen und mit kaltem Wasser abbrausen.
Die Tomaten waschen und in kleine Scheiben schneiden. Den Schinken mit den Händen in kleine Stücke reißen.

Den Käse reiben, mit Eiern, Sahne und Crème fraîche verrühren und mit Salz & Pfeffer würzen. Petersilie waschen, trocken tupfen und fein hacken. Kräuter und Schinkenstücke unter die Käsecreme rühren.

Die Tomaten in gewohnter Pizzamanier auf dem Teig verteilen. Die Kräutercreme darüber gießen. Den Spargel adrett auf der Füllung verteilen und mit Zitronensaft beträufeln.

Die Quiche im Ofen etwa 60 Minuten goldbraun backen.


Bon Appétit!
Wünscht Danii

Fotos_Herr Klitzeklein *der sich ganz besonders über eure Fotokomplimente gefreut hat

Ach!

Gewinnerin von dem wohl bezauberndsten Frühstücksbrettchen ist Simone vom HamburgBackblech.
Ich habe mir wieder Hilfe von einem Generator holen müssen, weil die Kommentare durch die Reihe bezaubernd, kreativ und gefährlich lecker waren. Ihr könnt mir glauben, beim Lesen lief mir jedes Mal das Wasser im Munde zusammen. So hinreißend, das viele von euch mitgemacht haben.

Simone, Dir gratuliere ich ganz herzlich!
Bitte schicke mir Deine vollständige Adresse an klitzekleinekleinigkeiten@web.de, damit das Lieblingsstück ganz schnell den Weg zu Dir antreten kann.

Ich bin bereit: Bye, bye unter 10 °C!

So wie gestern bitte bis zum Sommer. Nur ein bisschen wärmer noch.
Chinos, Chucks & Ballerinas liegen bereit und wollen ausgeführt werden.

Ich habe dem Winter gestern nochmal “Tschüssi!” gesagt, aber obwohl der ja eigentlich schon läääängst vorbei ist, lässt er sich immer mal wieder blicken. Winter & Frühling scheinen dicke Freunde zu sein und wechseln sich momentan mit der Tag- und Nachtschicht ab. “Duu Winter, es wäre ganz entzückend, wenn du die Tülpchen nicht erfrierst und die Apfelblüten sind auch nicht soo kälteresistent. Hast doch jetzt genug geschuftet und kannst jetzt entspannt in den Urlaub düsen. Wie wäre es mit Sydney? Da sind es heute 24 °C. Sehr angenehm, wie ich finde!
Ich mache auch Klarschiff für dich und räume die Blätter ( die hat der Herbst wohl vergessen mitzunehmen ) aus dem Weg.”

Ausserdem mag ich jetzt endlich den tollen, selbstgenähten Schal von meiner weltbesten Mama anziehen. “Guck’ mal, da sind kleine Cupcakes und andere Leckereien drauf!” Der passt irgendwie nicht so ganz zu meinem Winterdress…

Der sähe aber toll zu einem Stückchen Torte aus, das ich im Garten, bei Sonnenschein in der Hängematte verputzen würde.
“Was meinste?”

Und Ihr so?
Was lauert in deinem Schrank und will UNBEDINGT angezogen werden?
Neonfarbene Shirts? Ein gestreiftes Kleidchen? Die gepunktete Lieblingsbluse?

Was ist diesen Frühling bei dir angesagt?

Ach!
In den nächsten Tagen gibt es hier etwas ganz Feines zu gewinnen. Ich hab’s ja schon auf Fatzebuck angekündigt. Huiii, ich froiii mich so und bin gespannt.

Fotos_Herr Klitzeklein
Mantel_Sessun
Schal_Mama
Stiefel_Tommy Hilfiger
Kleid_H&M
Gürtel_Hollister

Die wohl allertollsten Braut und Bräutigam-Cake Pops

für die allertollste Hochzeit.

Heiratet bald jemand in deinem Umkreis?
Kennst du die Braut persönlich?

Zeige ihr unter GAR KEINEN UMSTÄNDEN diese Cake Pops!
Sie könnten hysterische Schnappatmung und den Unbedingthabenwollenblick auslösen, den nur wahre Brautmonster besitzen.
Ich weiß, wovon ich spreche.


Foto_Tobias Fassbinder

Notfallkörbchen auf den Toiletten, Naps mit unseren Konterfeis, bestempelte Servietten beim Sektempfang, kleine Wasserflaschen mit unserem Hochzeitslogo, Kinderüberraschungstüten und eine Spielekiste, ein Photobooth, ein Sänger samt Gitarrist in der Kirche, Einladungskartenrohlinge aus Amerika, Blumenkinder in schicken Kleidchen mit schicken Körbchen, eine selbstverschönerte Hochzeitskerze, Blumendeko im Wert von einem Kurztrip nach Paris mit richtig schick Essengehen, Autoschleifchen, eine Geldgeschenkebox, ein Ringkissen von meiner weltbesten Mama genäht, ein DJ, Glasurkekse in Tortenform, JGA-Tütchen und eine Danksagungsfoto-CD MUSSTEN sein.

Drei Kreuze, dass ich diese

Cake Pops noch nicht vor meiner Hochzeit kannte.
Ich hätte sie wahrscheinlich noch in der Nacht vor dem großen Ereignis gebacken und wäre in meinem Schürzchen vor den Altar geschritten.

Herrn K. wäre das egal gewesen. Den Satz “Ich heirate dich auch im Kartoffelsack!” hat er in der wahnsinnig harmonischen *räusper Vorbereitungszeit nicht nur einmal gesagt.
Ganz wahrscheinlich nur, damit ich nicht komplett durchdrehe wegen dem Kleid, den Schuhen, dem Schleier und dem Rest, den man UNBEDINGT benötigt.
Die Candybar wurde leider abgelehnt. Warum nur?
Das geplante Budget war doch eh schon längst überschritten…

Spätestens als ihn meine Tante direkt nach der Trauung fragte, ob er zufällig eine Sicherheitsnadel (im Notfallkörbchen) dabei hat, weil der Knopf an ihrem Kleid abgesprungen war, stellte er nichts mehr in Frage.

Liebe Braut, liebe weltbeste Trauzeugin,

wenn Du diesen Artikel liest:
“Es tut mir leid!”
Die Liste ist eh schon so lang und jetzt musst Du auch noch diese Cake Pops backen lassen.

Wie’s funktioniert?
Im Prinzip genauso, wie im Grundrezept.
Beide Cake Pops werden weiß glasiert.
Der Braut werden ein Kleidchen und eine Halskette, ebenfalls mit der weißen Glasur, verpasst.
Dazu füllst du die flüssige Glasur in einen Spritzbeutel mit einer winzig kleinen Lochtülle und spritzt sie vorsichtig auf den Cake Pop.
Der Bräutigam bekommt einen Anzug aus schwarzen Candymelts (oder dunkler Kuchenglasur) und ein paar Hemdknöpfe aus der Glasur.
Die zuckisüsse Fliege wird aus Fondant und Blütenpaste im Verhältnis 50:50 hergestellt, mit schwarzer Sugarflair Gelpaste eingefärbt und mit etwas Glasur befestigt.

Hier noch ein Bildchen von unserem Photo Booth (Fotoautomat).

Auf dem Bild: Signor Cappellacci & meine Kollegin Verena

Notiz für mich:
Wenn ich das nächste mal heirate und wir einen Photo Booth haben —> Wanddekoration vorher abhängen und in Sicherheit bringen.

Eine tollste Hochzeit,
♥ Dani

Cake Pops Idee: Bakerella
Gebacken von: Dani
Fotografiert von: Herrn Klitzeklein
Gegessen von: Den lieben Kollegen und Signor & Signora Cappellacci

In the making – Das Buch

Was neben dem Backen sonst noch so passiert.

“Lebst Du noch?”
“Geht’s Dir gut?”
“Wir machen uns Sorgen!”

Nur ein klitzekleiner Auszug der Nachrichten, die mich momentan erreichen.
“Ja, ich lebe noch, es geht mir gut, keine Sorge!” Ich bin gerade nur ein bisschen schwer beschäftigt. Mit Recherche, backen, durchdrehen, knipsen und so. Könnte auch mal dringend jemanden gebrauchen, der mich einränkt. Der Rücken freut sich dann.

Die Kassiererin im Supermarkt schaut mich in letzter Zeit immer mit so grossen Augen an. Vielmehr schweift ihr Blick zwischen meinem Einkauf und mir in zehntel Sekunden hin und her. Nein, ich streiche meine Räumlichkeiten nicht mit Kuvertüre. *Ein netter Gedanke eigentlich Die Butter? Dient auch nicht dem Wienern unseres Parketts. Gutebutter (ist ein Wort, wie Frau Cappellacci schon mal feststellte) gehört nun mal in 90% der Dinge, die schmecken.

Unser ehemaliges Büro unterm Dach sieht jetzt aus, wie ein professionelles Fotostudio. Signor Cappellacci (im wahren Leben 1a Fotograf und bester Freund) stellte uns bestes Equipment zur Verfügung.

Herr K. ist noch ambitionierter als vorher. Mal eben knipsen ist da schon lange nicht mehr.

Letze Woche bin ich zu meiner Stoffdealerin gefahren, die mein ehemaliges Kinderzimmer in den Traum jeder Näherin verwandelt hat. Unmengen an feinen Stöffchen und Bändern, aus aller Welt zusammen gesammelt. Wie Frollein Langstrumpf im Süsswarenladen durfte ich dort alles, was ich wollte, in eine grosse Tasche packen und nach Hause in “The Studio” bringen.

Dort befindet sich nun ebenfalls eine Porzellananhäufung allererster Sahne. Erlesene Stücke zum Liebhaben und festhalten. Immer noch zu wenig für ein ganzes Buch, aber wir bleiben am Ball.

Der DHL Mann beglückt uns mit Päckchen, die hinreißende Dinge beinhalten. Vergiss die Zalando Werbung, die ist nix gegen meine Reaktion, wenn das gelbe Auto vor dem Küchenfenster hält. Die allertollsten Stempel von Bastis Rike trudelten hier diese Woche ein. Muss ich mehr sagen?

Mein Basteltisch? Eine grande Katastrophe. Mein Talent? Auf 10 cm freier Fläche werkeln.

Der Backofen fordert mich heraus. Backt bei Umluft 20 °C heisser als gewollt und bei Ober- Unterhitze kann er sich nicht auf eine Gradzahl festlegen. Ein Fähnchen im Wind.

Viel Liebe soll in dieses klitzekleine Buch gepackt werden und das bis zum Herbst. Eigentlich bis Mai, denn da muss alles in Verlagshänden sein. Ein unmögliches Unterfangen? Ich finde nicht, Herr K. schon.

So, und jetzt schnell wieder in die Küche und die Backofenzicke bei Laune halten.

♥ Dani

Fotos_Herr Klitzeklein

Ach!

Die Fotos auf dem Blog sind leider unscharf. Nach dem Anklicken aber scharf. Wir werden versuchen, das zu beheben. Weiß jemand wie?

Uiuiui, die klitzekleine Lieblingsbecher-Ver(LOS!)ung.

Haut in die Tasten!

Ich kann voller Stolz verkünden: “Da sind sie!”
Mit viel Liebe für euch gekritzelt.
Zu gewinnen gibt es drei klitzekleine Becherunikate. Quasi: Drei bezaubernde Leser können einen Becher abstauben.

Wie’s funktioniert?
Hinterlasse mir bis zum 04.02.2012 um 9 Uhr einen Kommentar unter diesem Artikel und Du hüpfst in den Lostopf. Die Gewinnspielregeln findest Du am Ende dieses Artikels.
Wenn Du nicht weist, was Du schreiben sollst? Och… Na, dann würde ich mich unglaublich darüber freuen, wenn Du mir verraten würdest, wie ein Kapitel in Deinem Lieblingsbackbuch heißen würde. Ich bin nämlich immer noch nicht ganz glücklich mit meinen Kapitelbezeichnungen und kann kreativen Input mehr als gebrauchen. Klitzekleine Blockade nennt man das wahrscheinlich.

Dafür habe ich noch zwei andere Becherbeschriftungen ausfindig gemacht. Da muss ich mich wirklich schwer beherrschen mir die neuen Becher nicht selber in den Schrank zu stellen. Also bitte, bitte haut schnell in die Tasten, damit ich es mir nicht nochmal anders überlege.

Ach!
Ihr seid einfach zucki. Ich freue mich so über die vielen positiven Reaktionen auf unser Buch. So wundervoll, mein Herzchen hüpft immer noch. Wie wild sogar.

♥ Dani

Fotos_Herr Klitzeklein

Oreo Pops für Sonntagssuess

und especially for Nina.

7.25 Uhr. Sonntag. Heute.

Du bist eigentlich wach, stellst dich aber noch schlafend, weil heute frei ist und du noch ein bisschen im Bett  liegen magst. Das ist morgens immer so schön warm und kuschelig. Neben dir schlummert dein Göttergatte und in Gedanken gehst du den heutigen Tagesablauf durch.

Erstens: Der Nachbarin eine Kartenidee für die Kommunion ihres Nachwuchses basteln. Darum hat sie dich gebeten und tollen Nachbarn kann man einfach nichts abschlagen.

Zweitens: Am Inhaltsverzeichnis des Buches feilen. Die Kapitelbezeichnungen sind noch nicht so, wie du dir das wünscht. “Feiereien” und “besondere Gelegenheiten” sind zu ähnlich. Also nochmal ordentlich mit dir selber brainstormen.

Drittens: Die gestern erworbenen Becher beschriften und dir überlegen, wie das mit der Verlosung läuft.
Die Sprüche hast du gestern Abend schon festgelegt, also MÜSSTE es doch relativ schnell gehen, aber natürlich trotzdem mit viiiel Liebe.

Viertens: Da war doch noch was? Was war denn da noch? Sonntag. Es ist Sonntag. “OHH, verdammt, SONNTAGSSUESS!”

Letzte Woche warst du auf der IMM und hast dort die äusserst, äusserst sympathische Fräulein Text kennengelernt. Ganz bezaubernd ist die. Irgendwann vor ein paar Tagen hast du ihr versprochen, etwas zu ihrem gigantisch, tollen Projekt “Initiative Sonntagssuess” beizusteuern, dass sie mit Katrin von Lingonsmak und Julie von Mat & Mi betreut. Hier das heutige Sonntagssüss Board.

Du reisst die Augen auf und sitzt im Bett.
Wie von der Tarantel gestochen flitzt du im Schlafanzug die Treppe herunter in die Küche. Nach dem Durchforsten der Vorräte stehen folgende Zutaten vor dir:

Deine heiss geliebten Oreo Kekse,
ein Päckchen dunkle Kuchenglasur,
bunte Zuckerperlchen und
ein paar Lollistiele.
Erste Hürde überwunden.

Du hübscht dich auf und machst dich frisch, bekleidest dich mit einem rosa Schürzchen, hörst das “The Beatles – A hard day’s night” Album von Herrn K. und legst los.
Die Lollistiele sind zu dick. In weiser Voraussicht ODER geistiger Umnachtung hast Du beim goldenen “M” mal eine Hand voll Holzstäbchen mitgenommen, das fällt dir genau jetzt siedendheiss ein.

Diese steckst sie bis zur Hälfte in die Kekse und tunkst sie dann in die erwärmte Glasur. Zum Glück hast du da ja was vorbereitet und zauberst das Styroporhalterungsding für die Cake Pops aus der Schublade.
Die Glasur trocknet ein wenig, du im wippst im Takt der Musik und streust die Zuckerperlchen auf die Oreo Pops.

Puh, Sonntag gerettet. Jetzt zum Rest.

Ach!
Verlost werden die Becher in der kommenden Woche und ich froiii mich.

Masking Tape_Depot
Bändchen: Die Schoenhaberei
Fotos_Herr Klitzeklein
Im Schürzchen_Frau Klitzeklein

Arbeitstitel: Klitzeklein – Das Buch

ODER “Wo sind die Worte hin?”.

Im Ernst, wo sind sie? “Hallooo?”
Ich will es euch schon so lange sagen. Ich habe mir stundenlang Sätze überlegt. Und jetzt?
Alle weg.

Es ist so UNGLAUBLICH.
Ein Buch und ich? Ich und ein Buch?
Hört sich für mich an wie “Morgen um 8 Uhr fliegen wir auf den Mond Frollein Klitzeklein. Pack’ Herrn K. und ein paar Kekse in den Koffer und ab geht’s!”
Nö, is’ klar.

Manchmal passieren Dinge, die man wirklich, wirklich niemals für möglich gehalten hätte. Selbst im Traum würde ich denken “Huhu, aufwachen, jetzt wird’s zu abgefahren!”

Kannst du mich mal zwicken oder am besten richtig kneifen?
Seit heute, seit eben! ist es amtlich.
Wir schreiben ein Buch. *schluck

“Wie es dazu kam?”
“Nee, nicht wegen der Fernsehsache!”
Der klitzekleine Blog wurde schon vorher von zwei hinreißenden Mädels des Umschau Verlages im Netz entdeckt. Nach einigen Hin- und Her-Mails kam es zum ersten Treffen.
“Und?”
“Es war Liebe!”
Eine Wellenlänge.

Seit Anfang des Jahres wird nun fleissig gearbeitet im Hause Klitzeklein. Die Seiten des Buches wollen mit Gebackenem bestückt werden. Dazu gibt es klitzekleine Basteleien (Verpackungs- und Dekoideen inkl. Bezugsquellen).
Die ersten Artikel wurden bereits von Vanessa (meiner Lektorin) gegengelesen und “OHH, ist das grossartig!” korrigiert. Ausserdem im klitzekleinen Boot ist Tina, die Grafikerin (eine Entdeckerin des Blogs) und einer der wenigen Männer im Verlag “der Lithograf”, der bestimmt das Beste aus Herr K’s Bilder herausholen wird.

Ist das aufregend? Ich sag’s euch!

Eure Dani

Foto_Herr Klitzeklein
Am Stift_Frau Klitzeklein

DIY: Dein eigenes Geschirr.

Oder: Jeden Tag ein anderes Lieblingsstück auf dem Frühstückstisch.

In der letzten Zeit bin ich auf der Suche nach schickem Geschirr, damit ihr nicht immer die gleichen ollen Sachen anschauen müsst. Sogar Hilfe habe ich mir geholt. Die weltbeste Jeanny hat sich extra eine ganze Zugfahrt lang den Kopf für mich zerbrochen.

Hinreissend und herzallerliebst finde ich das, genau wie ihren Blog. Unbedingt ansehen!
Viele wunderschöne Dinge haben wir gefunden und ganz unabhängig voneinander waren wir begeistert von Roerstrand.
Einmal “ALLES!” bitte.

Völlig im Geschirrhimmel bin ich dann auf Porzellanmalstifte gestossen. Keine fünf Minuten später wurde der nächste Bastelladen angesteuert. “Den roten, den hell- und dunkelblauen UND den schwarzen Stift bitte. Schnell!”
Auf dem Heimweg habe ich noch Geschirr aufgegabelt und zu Hause wurde direkt losgelegt.

Nachdem mir die blauen Wölkchen auf dem weissen Becher nicht gefallen haben, konnte ich sie mit Nagellackentferner problemlos entfernen und meinen neuen Lieblings-Lieblingsbecher beschriften. Jetzt habe ich ihn drei Tage trocknen lassen und nun ist er sogar spülmaschinenfest.

Da ich abends immer eine Tasse heisse Milch mit Honig trinke (ja, auch im Hochsommer), durfte dieses Tässchen natürlich auch nicht fehlen.

Und hier beide zusammen. Hach!

Und, was würdest Du auf Deine Tasse schreiben/malen?
Tschüssi & “Ran an die Stifte!”

Dani

Fotos_Herr Klitzeklein
Am Stift_Frau Klitzeklein

Neuer Job, neue Aufgabe, neues Projekt?

Nein? Och, so nette Visitenkärtchen kann man doch immer gebrauchen.

Die verschwinden auch nicht so schnell in der Jackentasche oder der Geldbörse des Gegenübers, wie die üblichen Verdächtigen.
Ein schönes Bändchen hier, ein schickes Papierklebeband da

und “Ohhh, dort hat sich auch noch etwas unten rechts in der Ecke versteckt!”

Gestalte Dir deine eigenen Visitenkarten mit Liebe zum Detail, nur wenigen Zutaten und einem klitzekleinen bisschen Geschick.

Bei Visitenkarten gibt es kein Standardmaß. Ich habe mich für 8,5 cm Länge und 5,5 cm Breite entschieden.
Die Schriftart für das “Klitzeklein” kannst Du hier kostenlos herunterladen: klick

Was Du brauchst:

1. Das Ding vor dem du gerade sitzt und einen Drucker
2. DIN A4 Kartonpapier, das in deinen Drucker passt
3. Masking Tape oder andere schöne Klebebänder
4. Ein schickes Bändchen
5. Wer mag: Eckenabrunder oder einen kleinen Kreisstanzer (ein Locher müsste es auch tun)
6. Schere oder Schneidemaschine
7. Lineal

Bei der Schrift habe ich die Letterpress Variante angewendet: klick

Das tolle Masking Tape und das Borten-Set gibt es übrigens bei Bertine *klick

Dort gibt es auch noch ganz viele andere wundervolle Dinge.
Das Anti-Monsterspray und der Pusteäffchen Nageltrockner stehen ganz oben auf meiner Habenwollenliste. Nicht zu vergessen die Etagere, das Keksdosenset, der Tee (allein schon wegen der schicken Verpackung) und der Eulenstempel, hach.

Ach!
Fällt Euch etwas auf?
Wir haben aufgerüstet, jucheee. Ein neues Objektiv musste her, damit wir Euch noch schönere und genauere Bilder zeigen können. Ein neues Handrührgerät war auch noch drin. Der Vorgänger hat nach langer, erfolgreicher Zusammenarbeit zum Ende des Jahres das Zeitliche gesegnet. Bye Bye Mixie.

Idee & Design_MintDesignBlog
Fotos_Herr Klitzeklein
An Schere und Papier_Frau Klitzeklein
Eckenabrunder und Kreislocher_Stampin Up
Geschenk Box_Bertine
Bändchen_Die Schoenhaberei