Weil ich Blaubeeren so lieeebe! Unglaublich saftige Blueberrie-Cupcakes mit fluffiger Vanillebuttercreme

versüssen den Süssen den Tag.

Und “NEIN, ich habe heute leider kein (Anschnitt-) Foto für Dich!” von diesen kleinen, blaubeerigen Glücklichmachern.

Sie waren so schnell verputzt, so fix konnte keiner auf den Auslöser drücken.
Kein Wunder! Blaubeeren mit fluffiger Vanillebuttercreme, hätte ich mir ja fast denken können.

Womöglich lag es auch an der unterschwelligen Botschaft auf den Macarons.

“Da brauche ich aber das Rezept!” schwärmte die liebe Nachbarin.
“Na klar, kannste haben!”

Rezept für 30 Cucpakes

360 g Mehl
1 EL Backpulver
1 Prise Salz
225 g Butter, Raumtemperatur
350 g Zucker
4 Eier
etwas Vanillearoma oder Vanilleextrakt
310 ml Milch
ca. 150 g Blaubeeren

1. Den Ofen auf 175°C vorheizen.
Die Muffinform mit Papierförmchen bestücken.
Mehl, Backpulver und Salz mischen.

2. Butter und Zucker mixen, bis eine cremige Textur entsteht.
Eier einzelnd hinzufügen und den Vanilleextrakt bzw. das Vanillearoma ergänzen.
Alles sollte gut vermischt werden.

3. Die Mixergeschwindigkeit reduzieren und die Mehlmischung in Anteilen hinzufügen.
Ebenso die Milch einrühren.
Die Blaubeeren vorsichtig mit einem Löffel unterheben.
Achtung! Noch ein paar für die Deko übrig lassen.

4. Die Förmchen zu 3/4 füllen und ca. 25 Min. backen.

5. Sobald die Cupcakes abgekühlt sind, kann man sie mit der Vanillebuttercreme verzieren.

Vanillebuttercreme

200g Butter
200g Puderzucker, gesiebt
1 Päckchen Vanillezucker
1 Tasse Milch
5 TL Mehl

Milch und Mehl in einem Topf unter rühren erhitzen bis eine puddingartige Masse entsteht.
Diese im Wasserbad kalt rühren.

In einer anderen Schüssel wird die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker ordentlich verrührt.
Nun die Mehlmischung in die Butter einrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
Möglichst so lange, bis sich der Zucker gelöst hat.

Das Ganze stelle ich ca 10. Min in den Kühlschrank und spritze die Creme dann mit Hilfe einen Spritzbeutels auf die Cupcakes.

Wer kein Buttercremejunkie wie ich ist, für den habe ich natürlich auch noch eine andere kalorienreiche Variante:

450ml Sahne schlagen und 55g Puderzucker hinzufügen.
Diese Mischung könnt ihr ebenfalls auf die Cupcakes spritzen und das sieht genauso fein aus.

Schnell ein paar Blaubeeren drauf werfen, wenn Du magst noch mit einem Cupcaketopper oder einem Macaronlollie pimpen und schwups sind sie weg.

Ach, und ein bisschen geträumt habe ich auch wieder.
Hier ein weiterer Buchtitel:

Fotos_Diesmal ich. Sieht man doch. Üben, üben, üben!
Cupcakeförmchen in gepunktet_www.meincupcake.de
Cupcakewrapper rosa_Tkmaxx
Rezeptquelle_Martha Stewart’s Cupcakes
Cupcake-Stempel_Ewige Leihgabe von Mama
Hello-Stempel_klitzekleinproductions

Herbstleuchten – Wer braucht denn schon Sommer?

Erinnern mich doch EIGENTLICH an Herbst.

Von Wegen!
Picknicken im Freien, Radtouren, lange draussen sitzen, warme Sonnenstrahlen auf der Haut, blühende Rapsfelder, grillen, kurze Hosen und kürzere Hosen, verdammt gut gelaunte Menschen, Vogelgezwitscher,
Kinderlachen und ein unglaublich schöner Abendhimmel.

Wer braucht eigentlich Sommer, wenn man so einen Herbst haben kann?
Was machst Du denn diesen Herbst?

Ein tolles Wochenende,
Dani

Foto_Herr Klitzeklein

Was, schon ein Jahr klitzeklein.wordpress? Ich sollte mich wohl mal vorstellen…

“Hallo, ich bin’s!”

Ein paar Fakten

Ich schlafe selbst im Hochsommer mit gestrickten Wollsocken.
Ich verfolge selten länger als ein Jahr ein Hobby – Gitarre, Klavier und Flöte spielen blieben dabei auf der Strecke.
Ich rechne 13-8 mit dem Taschenrechner.
Mit Tatar kann man mich jagen.
Ich mag vorallendingen schwarz und weiss und ab und zu auch mal knallbunt.
Meine größte Schwäche? Ungeduld.
Ich bin keine Bäckerin, keine Graphikerin, keine Fotografin, keine Künstlerin, keine Journalistin.
Alles hier auf diesem Blog ist gefährliches Halbwissen.
Von schönen Fotos kriege ich nie genug. *seit Pinterest kann ich die auch sammeln ohne das sich meine Festplatte wehrt
Meine Lieblingszahl ist 18.
Ich habe einmal im Monat eine Geschäftsidee – umgesetzt wird sie nie.
Meine größte Freude ist anderen eine Freude zu machen – besonders wenn sie überraschend kommt.
Ich bin ordentlich unordentlich – lege aber Wert darauf, daß ein Bild gerade hängt.
Momentan trage ich meine Haare lieber zu, weil Herr K. sagt “Mit der Frisur siehst du aus wie 35!” *Das kann er mir bitte nochmal sagen , wenn ich 40 bin
Herr K = große Liebe *trotzdem
Frisches Brot, Käse, Milch, Honig? Meine Grundnahrungsmittel.
Sportlich? War ich mal.
Der Garten wird mich nie mehr los.
Ich besitze maximal 8 Cd’s, eher 6. Dafür besitzt Herr K. unendlich viele.
Ich salze nach.
Mein letzter Wille ist Schweden.*das teilte ich zumindest dem Anästhesist kurz vor meiner Mandel-OP mit
Bevor ich etwas in Angriff nehme google ich mir die Finger wund.
Klamotten und Make Up leeren monatlich meinen Geldbeutel.
Wenn ich einen Gruselfilm gucke, dann kann ich ein Jahr lang nicht gut schlafen. Ich vermeide das seit ich 12 Jahre alt bin.
Astrid Lindgren, Blaubeeren sammeln und angeln mit Papa, basteln, töpfern, backen, kochen und malen mit Mama, zanken und vertragen mit meiner großen kleinen Schwester, mein Meerschweinchen Mäxchen, Ferien bei Oma, Cousine und im Zeltlager sind meine Kindheit.
Meine Familie und meine Freunde sind ganz tief drin in meinem Herzen und kennen meine Macken – lieben mich aber trotzdem und das lässt mich jeden Tag mindestens 1x lächeln.
Was der Blog für mich ist? Ein rieeesen Spaß.
61175 Aufrufe durch Euch und 828 Kommentare von Euch in einem Jahr? Gigantisch für mich.
DANKE!

Ansonsten!
Schon wieder was etwas neues entdeckt, Dank Euch.
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Natürlich auch den Klitzeklein Blog.
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Foto_Herr Klitzeklein Der mich kurz nach dem Fotografieren selbstlos Huckepack über eine Wiese voller Nacktschnecken trug. *Der Held

Garten

Ein klitzekleiner Einblick.

Haben ein Garten und ein Flughafen nicht unglaublich viel gemeinsam?

Im Laufe der Zeit treffen sich dort unglaublich viele unterschiedliche Wesen auf kleinem Raum.
Wenn ich in unserem Garten bin, dann kommt es mir beinahe so vor.

Viele sind auf der Reise,

einige sind auf der Arbeit,

ein paar behalten den Überblick,

andere trifft man immer wieder,


bestimmte kommen einfach nicht aus den Pötten,


eine Hand voll sieht einfach gut aus,

diverse treffen ihre Liebsten. Oooops!
“Hey, nehmt euch ein Zimmer!”,

manch einer ist auf dem Sprung,

und einzelne hängen einfach so rum.

Dieser kleine Kosmos ist schon faszinierend.
Schau’ doch mal genauer hin!

Fotos_Herr Klitzeklein

Piemont

ein klitzekleiner Reiseführer.

Beste Reisezeit April

Zutaten

4 Freunde mit einer gut funktionierenden Leber
1 Volvo mit großem Kofferraum
wenig Reisegepäck, Anmerkung der Redaktion: “Nur ein Paar Schuhe!”

Am Abend vor Reisebeginn Picanha grillen und mit einem Frühburgunder vom Weingut Peter Kriechel die bevorstehende Reise einläuten.

Um 23:00 Uhr spätestens! ins Bett.
Den Wecker für 03:30 Uhr stellen und den Motor des Volvos um Punkt 04:00 Uhr starten. Frankreich ansteuern und den Sonnenaufgang bewundern.

Dort wartet das weltbeste Schoko-Croissant um ca. 08:30 Uhr. So schnell kann man gar nicht auf den Auslöser drücken wie das verputzt ist.

Sich die Laune am San Bernardino Pass/Tunnel nicht durch lange Wartezeiten verderben lassen, sondern zu “Dragostea Din Tei” von O-Zone im Auto abgehen. Welches man nur aus DIESEM Grunde auf seinem IPod gespeichert hat.

Im Aosta-Tal angekommen, eine Pizza essen und den ersten Anflug von Urlaubsgefühl geniessen. Um dieses Gefühl noch zu verstärken, hält man auf dem Weg zur Unterkunft in Castellinaldo immer wieder an, steigt aus und erfreut sich an der Landschaft.

Im “Il Borgo” das Gepäck ausladen, die Zimmer begutachten, für gut befinden und nach Alba düsen. Kurz vor dem Abendessen die erste Flasche Moscato d’Asti in einer netten Bar leeren. Dann zu “Da Ugo” schlendern, der einem ein paar Trüffel mehr auf die Pasta reibt und man nicht einmal im Ansatz mit der Wimper zuckt, wenn die Rechnung kommt.

Denn es ist Urlaub!

Mögliche Ausflugsziele

Weinprobe beim Winzer

Vor Reisebeginn hat man sich natürlich schon ausführlich erkundigt, welche Weingüter interessant sind.

Die Redaktion empfiehlt: Weingut Pace, Weingut Dosio und das Weingut Hilberg Pasquero.

Der Winzer an sich nimmt immer gerne Besuch entgegen. Befindet er sich gerade auf dem Markt, im Weinberg oder beim Mittagessen, sobald der Volvo auf den Hof rollt und er von der Verwandtschaft durch modernste Technik oder durch eine Glocke herbeigerufen wird, steht er parat und führt einen sofort in die heiligen Hallen, den Weinkeller.

Kaum hat man sich versehen wird die erste Flasche entkorkt, eine Packung Grissini aufgerissen oder ein Ziegenkäse in mundgerechte Stücke zerteilt.
Kurze Zeit später hat man ein seeliges Lächeln auf den Lippen.

Die Käserei

Direkt nach einem opulenten Frühstück oder einem Besuch in der Caffé-Bar

ins Auto springen.

Damit man auf dem Weg zur Käserei auch allerhand vom Piemont zu sehen bekommt, wählt man die Landstraße und nicht die Autobahn. Im Vergleich: Autobahn = 1 Stunde zu Landstraße = 3 Stunden.

Angekommen stellt man dann fest das die Käserei aufgrund eines Feiertages geschlossen hat und in dem dazugehörigen Käserestaurant alle Plätze für die nächsten 365 Tage reserviert sind. Dadurch lässt man sich nicht entmutigen, denn allein der Weg dort hin hat sich schon gelohnt.
Nun schnell umdisponieren.
Ab ans Meer, dort ist es ohnehin viel schöner.
Beschleicht einen ein leichtes Hungergefühl – ignorieren!
Jedes Restaurant auf dem Weg zum Meer ist entweder geschlossen oder es ist kein Platz mehr frei. Aber Obacht, dass soll so sein. Am Meer wartet nämlich eine kleine italienische Mamma in ihrem Strandpavillon, die sobald man sich hungrig sein Bäuchlein in kreisenden Bewegungen reibt und den Hundeblick aufsetzt, den Kochlöffel schwingt und die wohl beste Pasta con Pesce zaubert, die man je gegessen hat bzw. essen wird.

Abends geht man an der Promenade spazieren,

lässt alles stehen und liegen,

und rennt in der Ungerbotz ins Meer.

Man lebt nur einmal…

Besuch in Barolo und das Restaurant am Ende des Universums

Taschenmesser einpacken.

Zu einer Reise in den Piemont gehört selbstverständlich auch ein Ausflug nach Barolo. Hier lockt das vielversprechende, jedoch alles schuldig bleibende, ViMu – Museo del Vino. Die 4 x 7 Euro sparen und dafür lieber einen guten Wein kaufen

und sich diesen am Fuße des Castellos mit Salumi und leckerem Käse einverleiben. Hier kommt auch das gute Opinell-Taschenmesser, aus Olivenholz, zum Einsatz. Danach schlendert man noch etwas durch die Gässchen von Barolo.

Bevor man die Reise zum Restaurants am Ende des Universums antritt, macht man einen Abstecher nach Mango.
Dort steht man zum wiederholten Male vor den verschlossenen Türen eines Moscato-Winzers. Hier gibt es keine hilfsbereiten Verwandten und auch keinen Hof auf den man mit seinem Volvo rollen kann. Da man bis zum letzten Tag nicht aufgibt den Winzer doch noch zu erreichen und kläglich scheitert, kauft man sich nun in einer ortsansässigen Vinothek eine Flasche Moscato d’Asti mit einem 300%-igem Aufschlag, um diese auf einem kleinen Hügel mit einer wunderschönen Aussicht geniessen zu können.

Der Keks, der morgens in einer kleinen Bäckerei in Alba gekauft wurde, macht das Glück perfekt.

Jetzt macht es einem auch nichts, wenn mehrere Serpentinen auf und ab und wieder zurück gefahren werden, auf der Suche nach dem Restaurant am Ende des Universums. Dieses erscheint dann urplötzlich aus dem Nichts.

Hier wird eine abnorme Menge und Anzahl an Speisen in kürzester Zeit gereicht. Alles natürlich “Slow-Food”, etwas anderes käme nicht in Frage.

So muss der Himmel sein, Piemont!

Fotos und Artikel_Herr und Frau Klitzeklein