Sommer in Paris – Ein klitzekleiner Reiseführer

Oder ‘Endlich Urlaub!’

Montag

Der Zug fährt, die Sonne lacht und der Mann neben dir, dein Mann, singt mit Kopfhörern auf den Ohren – aus denen anscheinend ‘All I want is you‘ von Barry Louis Polisar schallt – sein Salami-Ruccola-Ciabatta an. Du bereitest dich derweil mit einem Auszug aus ´Der Mann, der alles isst` auf das perfekte Baguette vor. Es ist zwischen 60 -70 cm lang, leicht abgeflacht, muss zwischen 250 – 300 g wiegen und kurz vor dem Backen mit fünf bis sieben diagonalen Einschnitten versehen werden. Die Kruste selbst ist leicht gebräunt, kross und knackig. Das Innere ist cremefarben, fast golden, aber nie knochenweiß und gekennzeichnet von einer verschwenderischen Fülle von unregelmäßigen, glänzenden Bläschen und Löchern, manche so groß wie Oliven. Du kannst es fast schmecken und die Frage, ob du tatsächlich finden wirst – DAS Baguette – lässt dich von diesem Moment an nicht mehr los.

Der Gare du Nord begrüßt euch mit dem blausten Himmel. Monsieur Petit erwirbt 2 x das 5 – Jours Paris Vistie-Ticket für etwa 31 €, damit ihr 5 Tage lang mit der Metro die Stadt erkunden könnt. Der Trolley zieht sich wie von selbst in das nahegelegene, saubere, aber nicht erwähnenswerte Hotel. Keine 30 Minuten nach dem Frischmachen steht ihr auf der Île de la Cité vor der Notre Dame

und mogelt euch an der kilometerlangen Touristenschlange vorbei ins Innere. Ob du jetzt noch in den Himmel kommst?

Die Hitze der Stadt verlangt nach einem Inselhopping und einem Eis von Berthillon auf der Île de St.-Louis. Nach einer kurzen Schrecksekunde vor der verschlossenen Eingangstür stellt deine Begleitung fest, daß die gigantisch deliziösen Eissorten auch in allen umliegenden Cafés angeboten werden. So kommst du in den Genuss von Caramel beurre sel und dein Kumpan schleckt begeistert Fruit de la passion und Mangue. Göttlich!

Ihr lasst euch durch die Stadt treiben und genießt das bunte Treiben in den Gassen. Oberhalb der Seine – Inseln liegen Louvre & Les Halles. Dort raubt dir E. Dehillerin fast den Atem.

Du schaust mit großen Augen das Matériel de Cuisine an. Kupfertöpfe, Pfannen und Backformen hängen von der Decke. Ausstecher, Schneebesen und vieles mehr ist in Fächern, Boxen und Behältern gut sortiert.

Im Hôtel du Nord, einem sehr netten Bistro mit altem Piano am Quai de Jemmapes beendet ihr den Tag bei hervorragendem Lammkotelett mit Gemüsecrumble und einem Bordeaux.

Dienstag
Das süße Leben wird in den nächsten Tagen noch exzessiver zelebriert, aber es wird sich auch körperlich verausgabt und somit ist das auf jeden Fall gerechtfertigt. Trotz des Metrotickets lauft ihr viele, viele, VIELE Wege zu Fuß.

So auch die vom Lonely Planet empfohlene Route durch Marais während der ihr in eine Messe in der Église St-Paul St-Louis stolpert,

einem bezauberndem Buchladenbesitzer bei der Reparatur seiner Lampe helft

und einen Innenhof mit einem kleinen Second-Hand-Laden entdeckt.

Das Viertel, in dem viele jüdische Familien

tief verwurzelt sind, besteht aus cremefarbenen Renaissancebauten und gehört wohl zu den schönsten der ganzen Stadt.

Die Reise ins Mittelalter beendet ihr bei Paul. Einer Patisserie-Kette, bei der man sich durchaus mal eine Tarte à la rhubarb gönnen kann.

Das Arrondissement hat weit mehr zu bieten, als atemberaubende Architektur. Dort gibt es auch nette kleine Läden, die zum Einkaufen einladen.

Du verknallst dich vom Fleck weg in den roten Fiat Cinquecento, der vor Merci steht. Ein ganz hinreißendes Themenkaufhaus mit ausgewählten Fundstücken.


Du erwirbst die natürlich schönsten, pastellfarbenen Kunststoffbecher der Welt für das nächste Picknick, aber am liebsten hättest du den ganzen Laden in deine Handtasche gepackt.

Eine klitzekleine Verschnaufpause mit Eis von Amorino “Hui, das ist aber eine Konkurrenz für Berthillon!” lässt sich ganz wunderbar am Place des Vosges vollführen.

Dann bist du auch nicht mehr ganz so traurig, daß du den besten Bagel von Sasha Finkelsztain

und das beste Karamell von Jacques Genin nicht probieren kannst, weil im Sommer halb Paris am Meer verweilt.

Der Hunger treibt euch ins L’as Du Falaffel, das dir zunächst wie eine Touristenfalle vorkommt, du aber dort den wohl besten Falaffel isst, den du je zwischen die Zähne bekommen hast. Überhaupt sollen die nächten Tage von BESTEN DINGEN nur so vollgestopft sein.
Es ist halt Paris.

Als ihr abends am Quai sitzt fühlst du dich bereits wie eine waschechte Parisienne.

Neben wildem Geplapper, Akkordeon-Musik, Salami, Wein und im T-Shirt um 22.30 Uhr willst du hier so schnell nicht weg.

Mittwoch
Den Tag wollt ihr mit einem verdammt guten Cappuccino beginnen. Nach langer Suche im Internet hast du zuvor DIE Quelle dafür aufgetan – Cotume. Als die netten Jungs euch dort erzählen, daß das Café wegen Renovierung geschlossen ist, man aber bei Telescopique auch einen oder sogar zwei trinken kann, und der Schuppen ebenfalls nicht geöffnet hat, brauchst du auf die Enttäuschung erstmal eine Brioche von La Patisserie des Revés

und eine klitzekleine Tarte au Citron. *die obere ist deine

Neben dir auf der Parkbank strahlt der Fotograf wie ein Hunigkuchenpferd, als er in seine knusprige Apfeltasche hineinbeißt. Schlagartig ist die Welt wieder in Ordnung.

Im Le Bonne Marché hast du den kleinen Vorfall vollends vergessen und verlierst dich in der riesigen, fabelhaften Feinkostabteilung in der ihr u.a. die teuersten und wohlschmeckendsten Tomaten des Universums erwerbt. Der Bonne Marché lässt dich an NY denken. Dort steht das Macy’s und da hast du dich genau so wohl gefühlt, wie hier. Das Make-Up von Nars, Unmengen an tollen Koch- und Backbüchern, sowie die Interieur-Abteilung lassen hier dein Herzchen ganz besonders hüpfen.

Nach einer kleinen Brotzeit im Jardin du Luxembourg

düst ihr zur ältesten Kirche von Paris, der die Notre Dame mal eben so den Rang abgelaufen hat.

St-Séverin ist wunderwunderschön und sie tut dir fast ein wenig leid, weil sie nicht so gefeiert wird, wie die Konkurrenz. Zu unrecht, wie du findest. Wer keine Lust auf Touristentrubel hat und dem Plätschern des Brunnens lauschen möchte, der ist hier ideal aufgehoben.

Im Gesamtpaket ist sie für dich die klare Gewinnerin, denn nach etwas Kultur kann man sich nebenan sofort O-Ton Monsieur Petit “DIE BESTEN Macarons ÜBERHAUPT!” abholen. Für ihn sind das die von Pierre Hermé und für mich die von Laudrée. Einen Fehler begeht man mit beiden garantiert nicht!

Karamel, Schokolade & Zitrone probiert ihr von Hermé

und Cotton Candy, Pistachio & Vanille von Laudrée.

Die Macarons lassen sich besonders gut an der Seine genießen, während ihr auf euer Boot wartet, das euch gemütlich zum Louvre schippert.

Donnerstag
Jetzt wirst du langsam hibbelig, denn das Wahrzeichen dieses Ortes hast du bisher nur aus der Ferne gesehen. Bei deinem letzten Aufenthalt in dieser Stadt konntest du ihm auch nur kurz zu winken, weil U2 quasi schon auf der Bühne stand. Damals kam er dir vor wie der Scheinriese aus Jim Knopf, nur umgedreht.

DA IST ER.


Riesig, wunderschön und “Ein Meisterwerk!” stellt der Mann fest. Der Tour Eiffel zeigt sich von seiner besten Seite. Sogar ein paar Schleierwölkchen hat er an den knallblauen Himmel bestellt, damit das Bild auch ganz besonders hübsch für die klitzeklein(en) Leser aussieht.

Noch völlig verzaubert schwebst du an der Oper vorbei ins La Fayette und kaufst dir eine Tasche. Preis egal. Da könntest du übrigens weitere S-T-U-N-D-E-N verbringen. Besonders in der gigantischen Schuhabteilung.

Doch mit dem ersten morgigen Augenaufschlag war klar, dass heute entweder das beste Baguette oder das beste Croissant ausfindig gemacht werden muss. Die Suche nach beidem hat euch bereits Jeffrey Steingarten abgenommen. Der gefürchtete und gefeierte Food-Kritiker der amerikanischen Vogue muss es ja wissen. Wir vertrauen. Die Sorge, dass der Patissier auch irgendwo am Stand liegt oder womöglich sogar mit den Jungs von Cotume Frisbee spielt, kannst du nicht von der Hand weisen.

Als du das kleine Lädchen

betrittst, es herrlich nach frisch Gebackenem duftet

und euch sofort das schönste Pain au chocolat

und DAS BESTE Croissant

ausgehändigt werden weißt du, daß heute ein ganz besonders guter Tag ist. Deine Geschmacksnerven jauchzen vor Glück, als du dir den ersten Bissen des wunderschönsten Blätterteigs einverleibst. Egal ob Pain au chocolat oder Croissant, es ist der Himmel.

Während du seelig auf die Seine schaust und dir höchstwahrscheinlich noch blättrige Reste an den Lippen kleben tüftelt der allerbeste Reiseführer bereits an der Route zur Basilique du Sacré Coeur de Montmatre, kurz Sacre Coeur.

Vor dem Moulin Rouge herrscht ein reges Treiben. Ihr verschwindet in einer kleinen Seitenstraße und entdeckt das Café aus ‘Die verrückte Welt der Amelie’,

das Haus von Vincent van Gogh und die zwei letzten echten Mühlen des Viertels.

Rund um die heiligen Hallen tobt der Bär. Du bist schwer damit beschäftigt die am Vormittag erworbene Handtasche ganz doll fest zu halten. Die wunderschöne Kirche thront währenddessen in aller Ruhe über der Stadt

und die Lage beschert euch einen unglaublichen Blick auf Paris.

‘Ob wir es wagen sollen heute auch noch DAS BESTE Baguette erstehen?’ DAS Baguette, DEINE Mission. Das Glück erneut herausfordern? Raoul Maeder wusste wohl, daß ihr kommt, als er morgens um drei Uhr in der Backstube stand und den Teig mit ganz besonders viel Liebe knetete. Genau das schmeckst du beim ersten Bissen in diese gebackene Offenbarung.

Ab jetzt findest du nie wieder Gefallen an dem übergroßen, gummiartigen Etwas, dass sie hier in der ortsansässigen Bäckerei unter dem Namen “Baguette” anpreisen.

Nach diesen beiden gustatorischen Highlights bist du eigentlich noch pappsatt, aber an der Pizza von Pink Flamingo in der Rue Bichat kannst du am Abend dann doch nicht vorbeigehen. Dein Gatte und der absolut hinreißende (Ist Bigamie in Frankreich erlaubt?) Franzose liefern sich folgenden Dialog bei der Bestellung:

Pizzaïolo “Le nom?”
Herr K. : “Klein.”
Pizzaïolo “Ähh, hä?”
Herr K. “Öhm, Petit!”
Pizzaïolo “Ahh, Littoel!” *beide lachen

Freitag
Das Quartin Latin schaut ganz verschlafen aus. In der Rue Mouffetard könnte man sich jetzt erneut den ganzen Tag den Leckereien widmen, aber heute ist euch nicht danach. Es ist der Abreisetag. Ihr gebt euch der Stimmung hin uns fahrt zum Cimetière du Père-Lachaise.

Dort liegen u.a Edith Piaf, Jim Morrison und Oscar Wilde.

Es fängt ein wenig an zu tröpfeln. Weinst du etwa? Ach Paris, du hast die Sache mit dem Timing einfach drauf.

Adieu, so schön war es mit dir!

Weitere Tipps

Kuchen & Tartes
Mamie Gateaux
Rose Bakery
Les Deux Abeilles

Markt
Marché des Enfants Rouge

Reiseführer
Lonely Planet Paris
Anmerkung der Reisenden: Die Karte des Lonely Planets zerstört sich nach 5-tägiger Nutzung von selbst.

Shops
Sentou
Home Autour du Monde

Ach!
Ja, der Wahnsinn. Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme an der Small Treasures – Verlosung! Nicole und ich sind ganz aus dem Häuschen. Weil das so wundervoll ist, hat Nicole noch ein paar Überraschungen in die bereits fertig geschnürten Päckchen gelegt. Ist das toll? Ich freue mich auch ganz besonders, daß der klitzekleine Blog so viele bezaubernde Leser hat. Das habe ich beim Lesen der Kommentare mal wieder festgestellt. Hach!

Und hier die Gewinner des Verpackungssets:

1. Tina ( Lieblingsartikel: Spitzendeckchen )
2. Sybille von kuchenkunst.jimdo.com
3. Franziska von www.Franzis-Zuckerstuebchen.blogspot.de

Bitte schickt mir eure Adresse über das Kontaktformlular, damit das Päckchen ganz schnell zu euch nach Hause kommen kann. *klick

♥ Dani

Fotos_Mein allerbester Herr K.

Cappuccino Mousse

10 Punkte!

Das hier im Hause Klitzeklein gerne vorzüglicher Cappuccino und Espresso getrunken wird ist ja schon bekannt.
Natürlich wird auch kein Rezept ausgelassen -das Tiramisu von einer waschechten Italienerbraut steht jetzt gaaaaanz oben auf der Liste-, welches in irgendeiner Form damit versehen ist.

Normalerweise brauche ich für dieses Dessert ZWEI Anläufe, denn irgendetwas geht beim ersten Versuch immer schief. Das führt sogar dazu, daß ich immer die doppelte Menge einkaufe.
Entweder der Espresso ist noch zu heiss oder die Sahne zu steif geschlagen oder…
Der wahre Grund ist aber, daß mich Herr Klitzeklein jedes Mal während der Zubereitung ablenkt und das Cappuccinomousse deswegen misslingt.
DIESES Mal habe ich ihn der Küche verwiesen und siehe da!

Der Aufwand lohnt sich auf jeden Fall.
Ich habe schon Freundinnen erlebt, die das Mousse mit großen Löffeln aus der Schüssel schnabuliert haben und dabei stöhnende Geräusche von sich gaben.
So schlecht kann es also nicht gewesen sein.

Das Rezept

Zutaten

7 Blatt Gelatine
200ml heisser Espresso
175g Zucker
250g Mascarpone
500g Schlagsahne
Kakao, Amaretti und geröstete Haselnüsse zum dekorieren.

Gelatine nach Packungsanweisung in kaltem Wasser einweichen.
Den etwas abgekühlten Espresso in eine Rührschüssel geben.
Zucker und die ausgedrückte Gelatine zufügen und darin auflösen.
Mascarpone unter die noch heisse Masse rühren.
Kalt stellen, bis die Masse zu gelieren beginnt.

Sahne steif schlagen. Zuerst einige Esslöffel unter die Mascarponemasse schlagen, danach
den Rest vorsichtig unterheben.

Dieses Mal habe ich versucht Nockerln zu formen. Ich muss noch üben.
Ansonsten sieht das Mousse auch sehr nett in Espressotassen aus.

Noch was
Du hast es vielleicht schon bemerkt, Klitzeklein kann man seit gestern auch auf Facebook verfolgen.
Damit man noch schneller weiss, was hier passiert. Klitzeklein ist ja ein Lust und Laune Blog und hat keine wirkliche Regelmässigkeit. Dort werden auch zwischendurch Dinge gepostet, die uns/mich begeistern.
Wie das geht? Einfach rechts unten, wo jetzt all die hübschen Mädels (“Hej, wo sind eigentlich die Jungs?!”) erscheinen auf “Gefällt mir” klicken.
Ausserdem würden wir uns auch rieeeesig freuen, wenn Du etwas vom Klitzekleinblog gebacken, gebastelt oder auch gekocht hast und uns dort das Foto zeigst.

Apropos Fotos! Wie immer von Herr Klitzeklein

Cappuccino

zu Hause geniessen.

Der Weg zum perfekten Cappuccino beginnt definitiv mit einer guten Siebträgermaschine. Diese hat den Vorteil das man alles manuell steuern kann.
Der Mahlgrad, die Füllmenge des Siebträgers, der Anpressdruck beim verdichten des Kaffeemehls und die Extraktionszeit spielen alle eine entscheidende Rolle beim Zubereiten des perfekten Cappuccinos.

Ein weiteres Muss ist eine eigene Kaffeemühle, in der die Espressobohnen kurz vorher frisch gemahlen werden. Somit hat man das volle Aroma der Espressobohne.

Die Bohne.
Bei der Auswahl der Espressobohne sollte man es tunlichst vermeiden auf eine der großen Röstereien zurückzugreifen. Diese Bohnen werden oft bei zu hohen Temperaturen und zu kurzen Verweilzeiten geröstet. Das vernichtet leider oft das feine Aroma der Bohne.

In fast jeder Region gibt es allerdings kleine, aber feine Kaffee-Röstereien, die qualitativ sehr guten Espresso anbieten.

Caffee-Rösterei Maassen
Caffé Fausto
Espresso Perfetto

Familie klitzeklein bevorzugt den India Monsooned Malabar von Caffé Fausto.

Ablauf
Einschalten der Maschine.
Hierbei ist darauf zu achten, dass die Maschine komplett durchgeheizt ist bzw. alle Bauteile die Betriebstemperatur erreicht haben. Die Cappuccino-Tassen müssen ebenfalls vorgewärmt sein. Dadurch erleidet der Espresso keinen Temperaturschock, denn das würde ihn sauer schmecken lassen.

Jetzt werden die Bohnen gemahlen.

Das Espressomehl darf weder zu grob noch zu fein sein, denn dieses ist verantwortlich für die gewünschte Crema des Espressos.

Das Espressomehl wird nun mit Feingefühl in den Siebträger gepresst.
Das Ziel ist es, das Kaffeemehl so zu verdichten das in 25 Sekunden 25ml Wasser durch den Siebträger laufen.



Den Bezug starten.


Ohne Milch kein Cappuccino.

Die Milch sollte einen hohen Fettgehalt (ideal wären 3,8%) haben, damit der Milchschaum schön cremig wird. Das Aufschäumen der Milch besteht aus zwei Phasen.

Das Ziehen.
Hierbei wird der Milchschaum produziert.

Das Rollen.
Hierbei wird der Milchschaum mit der heißen Milch vermischt, so daß der Milchschaum eine sahnige Konsistenz erhält.

Die Milch darf dabei die 60°C keinesfalls übersteigen, ansonsten gerinnt das Eiweiß.

Achtung! Keinen Bauschaum produzieren.
Dies sind die badeschaumartigen Gebilde, die sich leider zu oft auf Cappuccinos befinden.

Nun die Milch unter die Crema bringen.
Hast Du einen guten Barista erwischt (oder Du bist selber einer), malt er Dir mit Leichtigkeit
ein Latte-Art-Motiv auf Deinen Cappuccino.



Du willst noch mehr zu diesem Thema wissen?
Kaffee-Wiki
Kaffee-Netz

Barista und Fachwissen: mM
Fotos: Diesmal ich

London

war schön.

Fünf Tage in einer wirklich sympathischen Stadt.

Die Zeit ist vergangen wie im Flug.
Da war das klitzekleine, überteuertre Zimmerchen ohne Tageslicht auch egal.

Das Ziel meines Mannes: “Wo kann man den besten Cappuccino trinken?”
Mein Ziel: Was soll ich sagen… ich gebe es zu “Shoppen!”

Beide waren wir mehr als erfolgreich. Mein Mann etwas preiswerter als ich.