{ Holy moly! } Chocolate Tulip Cupcakes mit Schokoladen-Crème fraîche-Häubchen

Obacht liebe Buttercremeverächter, hier kommt die Offenbarung.

Wer die putzigen, kleinen Törtchen mit dem hübsch geschwungenen Krönchen aus Puderzucker und Butter bisher ungeachtet auf der Etagére stehen lies, der wird sich bei DIESER Variante ohne Rücksicht auf Verluste den Weg durch die Menge bahnen und in völliger Extase genau jene bis auf den letzten Krümel inhalieren. Ohne jegliche Übertreibung versteht sich.

Die Haube aus Zartbitterkuvertüre und Crème fraîche lässt sogar schärfste Kritiker nach dem ersten Bissen verstummen und seeligverliebt auf den Schokoladenschatz in ihren Händen blicken. So passiert am letzten Samstag im Hause K..

Durch das Backen in der Tulip-Cupcakeform und die größere Menge an Teig, die man dafür benötigt, entsteht der saftigste, schokoladigste Cupcake aller Zeiten. Eine Schokoladen-Explosion im Tulpenkleidchen. Eine Superlativgranate mit Crème fraîche-Haube.

Bevor das Frolleinchen im Schokoladentaumel völlig durchdreht kommt hier ganz schnell das Rezept.

Ergibt 8 Tulip Cupcakes

Für die Cupcakes

75 g Butter
1/2 TL flüssiger Vanilleextakt
250 g Mehl
50 g Kakaopulver ohne Zuckerzusatz
1 TL Backpulver
1 TL Natron
220 g Zucker
250 ml Vollmilch
1 Ei

Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Das Muffinblech mit den Tulipförmchen bestücken. Butter und Vanilleextrakt in einem kleinen Topf bei geringer Temperatur schmelzen lassen und zum Abkühlen beiseitestellen. Mehl Kakaopulver und Backpulver in eine große Schüssel sieben, Natron und Zucker hinzufügen. Milch und Ei in einer kleinen Schüssel verquirlen. DIe Butter- und die Milchmischung nach und nach zu den trockenen Zutaten geben und gut verrühren. Die Förmchen bis zur Hälfte füllen und die Cupcakes ca. 33 Minuten im Ofen backen. Stäbchenprobe immer gut!

Für die Creme

170 g Zartbitterkuvertüre
65 g Butter, Raumtemperatur
180 g Puderzucker
3 EL Kakaopulver ohne Zuckerzusatz
1 Prise Salz
220 g Crème fraîche

Die Kuvertüre auf dem Wasserbad schmelzen und zum Abkühlen beiseitestellen, bis sie lauwarm ist. Die Butter mit dem Handrührer oder der Küchenmaschine hell und cremig schlagen. Puderzucker, Kakao und Salz mischen und in Anteilen zu der Butter geben. Schokolade und Crème fraîche hinzufügen und rühren bis sich eine glatte, cremige Masse ergibt. Diese in einen Spritzbeutel mit Tülle ( z.B. Städter Rosettentülle 12 mm aus Edelstahl ) füllen und die abgekühlten Cupcakes verzieren.

TIPP:
Ist die Creme zu weich, dann lege ich sie für 5-10 Minuten im Spritzbeutel in den Kühlschrank.
Wer keinen Spritzbeutel besitzt, der streicht die Creme einfach mit einem Messer oder einer Palette auf die Cupcakes.

Und dann?
Ungehemmt geniessen!

Ach!

Wowieeee, Vanillekipferlalarm! Tatsächlich ist es doch ein Klassiker, der die meisten von euch immer noch begeistert. Absolut verständlich. Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme an der Verlosung. ♥
Ich habe auch viele neue Knuspereien durch euch kennengelernt von denen ich noch nie zuvor gehört habe. Pepperkaka, Sternwolken, Roggenbrot-Plätzchen, Ochsenaugen und Hirschhornknöpfe, um nur einige davon zu nennen. Ihr habt mir noch mehr Lust auf die kommende Weihnachtsbäckerei gemacht und der Kekshunger hat mich die ganze Woche begleitet. Gefährlich! So viele tolle Antworten und manchmal mit kleinen Geschichten gespickt lassen mein Herzchen wahrlich hüpfen.

Die Gewinner der Verlosung sind:

Give Away Nr. 1 – Schürzchen: Sabrina Rüsing (ohne Blog)
Give Away Nr. 2 – Kochandschuhe: Tut von tauundtauschoen.blogspot.de
Give Away Nr. 3 – Geschirrtücher: Carina von leckerschmeckerzuckerbaecker.wordpress.com

Herzlichen Glückwunsch Ihr Kekskrümler!
Bitte schickt mir Euren vollständigen Namen und Eure Adresse über das Kontaktformular (s.o.), damit die wunderschönen Dinge auch ganz schnell bei Euch sind.

Und alle anderen: Nicht traurig sein! Beim nächsten Mal stelle ich Euch einen ganz hinreißenden Shop vor und dieser hat natürlich ein paar hübscheste Dinge im Gepäck. Huiiii…

Fotos_Der Schokoholik in Person: Herr K.
Testesser_Verena, Nadine, Philipp, Paula
Tulip-Förmchen_Mein Cupcake

Das klitzeklein(e) Buch – Ein Blick durch’s Schüsselloch.

Oder “Sag’ mal, wie bekommst du die Buttercreme auf den Cupcake?”

Sagen? Mmmh, da ich der Welt schlechteste Erklärerin bin…
Aber zeigen: “Ton an und Film ab!”

Ich bin da auch nicht wirklich geübt drin, aber nach ein paar Versuchen ging es ganz gut. Sinnvoll ist es auf jeden Fall in eine gute Spritztülle zu investieren. Diese hier ist von Wilton (Nr. 2D + passenden Adapter). Da läuft es fast wie von selbst.

Gestern wurde ausgiebig genascht. Schooon wieder.
Ich hätte gedacht, dass mir spätestens nach der Hälfte der zu backenden Rezepte der Süsshunger vergeht. Das Gen scheint aber deutlich ausgeprägter zu sein, als vermutet. Vieles habe ich ja vorher noch nie, nie gebacken und da muss man natürlich auch mal zwei bis drei Pröbchen nehmen ODER vier.

Am Freitag war das zum wiederholten Male der Fall. Ich habe eigentlich ganz gut gefrühstückt, später nach 15 Jahren mal wieder Fischstäbchen (Papa, bringst du mir am Sonntag ein paar deiner frisch gefangenen Heringe mit?) gegessen und festgestellt, dass die nächste Portion weitere 15 Jahre auf sich warten lassen kann und DANN volle Motte bei den Cupcakes reingehauen. Mit dem Wissen, dass ja Sonntag Muttertag ist und es da WIEDER was zum Schnabulieren gibt. Natürlich könnte ich standhaft bleiben, will ich aber gar nicht. *bekennende Zuckerschnute Da düse ich beim Backen lieber ein bisschen schneller durch die klitzeklein(e) Küche und bilde mir ein, daß das bestimmt UNMENGEN an Kalorien verbrennt. Ganz sicher.

Was wirst du denn morgen deiner weltbesten Mama kredenzen? Kuchen, Cupcakes oder doch etwas Herzhaftes?
Bist du die Mama und backst für deine Liebsten? Hast du es ganz komfortabel und die Mama lädt ein?

Einen schönsten Sonntag.
♥ Dani

Fotos & Video_Herr Klitzeklein

Macaro(oooo)ns

bis zum umfallen.

Heute war es endlich soweit!
Macarons backen mit und bei Jenni.

Ich gebe es zu, nach einigen Recherchen im Internet kamen mir diese kleinen
Gaumenkitzler vor wie ein Mysterium auf einem Füsschen. So nennt man die Stelle bei den Macarons, die so richtig schön aufgeht. (Ahhh!)

Zum Glück konnte Jenni mir heute die Ehrfurcht vor der Zubereitung nehmen und sie werden von nun an bestimmt häufiger im Hause Klitzeklein zubereitet.
Allerdings nicht in deeer Vielfalt wie heute!

Hier das Rezept für Euch:

Für die Macaronhälften (ca 30 Stck)

90g Eiweiss (3 Eier)
1 Prise Salz
30g Kristallzucker
200g Puderzucker
110g gemahlene Mandeln (am besten ohne Schale, damit die Farbe intensiver wird)
Lebensmittelfarbe nach Wahl (möglichst in Gelform z.B von Sugarflair oder als Pulver)

Mandeln durch ein Sieb streichen.
Die Mandeln, die nicht durch das Sieb passen z.B. mit einer Kaffeemühle feiner mahlen.
Den Puderzucker ebenfalls durch das Sieb streichen und mit den Mandeln vermischen.

In einer anderen Schüssel das Eiweiss gaaanz steif schlagen.
Eine Prise Salz, den Kristallzucker einrieseln lassen.
Den Eischnee nun mit der Lebensmittelfarbe einfärben.


Jetzt das Eiweiss unter die Mandelmischung heben bis sie glänzt.
Die Konsistenz ist jetzt “lavaartig”.

Nach ca. 2 Min. wird die Masse in einen Plastikbeutel gefüllt.
Tipp von Jenni: “Den kann man nämlich danach einfach wegwerfen und muss ihn nicht spülen!”
Eine kleine Ecke vom Beutel abschneiden, damit man die Masse auf das Backpapier spritzen kann.

Das Blech wird jetzt ca 30 Min. stehen gelassen, bevor es in den Ofen kommt. Dadurch trocknen die Macarons etwas und zerfließen nicht beim backen.
Etwas beschleunigen kann man diesen Prozess in dem man das Blech vor die Heizung stellt oder im Sommer bei 25°C backt.

Das Ganze sollte jetzt in etwa so aussehen.

Die Macaronhälften werden nun ca 12 Min. bei 140°C gebacken.
Das kann natürlich von Ofen zu Ofen variieren.
Einfach ausprobieren!

Falls sich die Macarons nicht so gut vom Backpapier lösen…
Die Arbeitsplatte leicht anfeuchten und das Backpapier samt Macarons darauf legen.
Kurz warten und dann nochmal probieren.
Jetzt müsste es klappen.

Während die Macaronhälften abkühlen, kann man wunderbar die Füllung zubereiten:
Vanillebuttercreme (schmeckt göttlich, auch ohne Macaronhälften):
1 Tasse Butter (ca 200g)
1 Tasse Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Tasse Milch
5 TL Mehl

Milch und Mehl in einem Topf unter rühren erhitzen bis eine puddingartige Masse entsteht.
Diese im Wasserbad kalt rühren.

In einer anderen Schüssel wird die zimmerwarme Butter mit dem Zucker und dem Vanillezucker ordentlich verrührt.
Nun die Mehlmischung in die Butter einrühren, bis eine homogene Masse entsteht.
Möglichst so lange, bis sich der Zucker gelöst hat.

Falls Euch eine Vanillebuttercreme zu langweilig ist, könnt Ihr auch Fruchtpulver unterrühren.
Wir haben z.B. eins mit Heidelbeergeschmack genommen und das hat tatsächlich ganz wunderbar nach Heidelbeeren geschmeckt, gar nicht künstlich.
Jenni hat es beim Pati-Versand bestellt.
Dort gibt es übrigens noch gaaanz viele andere tolle Sachen.

Die Buttercreme wird ebenfalls in einen Plastikbeutel gefüllt.
Nun einfach einen Klecks Buttercreme auf eine Macaronhälfte spritzen und
mit einer anderen Hälfte bedecken.

Fertig!

Besonders gut schmecken Macarons am zweiten Tag.
Mit Buttercreme halten sie ca. 3-4 Tage.
Die Hälften ohne Buttercreme halten ca 3-4 Wochen, also gut zum vorbereiten.

Und wo wir dann schon mal dabei waren und es uns soviel Spaß gemacht hat…

Ganz lieben Dank auch an Helga!
Ohne Dich wäre die Marmeladenfüllung nur halb so gut geworden.

Fotos: Diesmal ich
Ofen und besondere Zutaten: Jenni