Das klitzeklein(e) Buch – Ein Blick durch’s Schüsselloch.

Oder “Sag’ mal, wie bekommst du die Buttercreme auf den Cupcake?”

Sagen? Mmmh, da ich der Welt schlechteste Erklärerin bin…
Aber zeigen: “Ton an und Film ab!”

Ich bin da auch nicht wirklich geübt drin, aber nach ein paar Versuchen ging es ganz gut. Sinnvoll ist es auf jeden Fall in eine gute Spritztülle zu investieren. Diese hier ist von Wilton (Nr. 2D + passenden Adapter). Da läuft es fast wie von selbst.

Gestern wurde ausgiebig genascht. Schooon wieder.
Ich hätte gedacht, dass mir spätestens nach der Hälfte der zu backenden Rezepte der Süsshunger vergeht. Das Gen scheint aber deutlich ausgeprägter zu sein, als vermutet. Vieles habe ich ja vorher noch nie, nie gebacken und da muss man natürlich auch mal zwei bis drei Pröbchen nehmen ODER vier.

Am Freitag war das zum wiederholten Male der Fall. Ich habe eigentlich ganz gut gefrühstückt, später nach 15 Jahren mal wieder Fischstäbchen (Papa, bringst du mir am Sonntag ein paar deiner frisch gefangenen Heringe mit?) gegessen und festgestellt, dass die nächste Portion weitere 15 Jahre auf sich warten lassen kann und DANN volle Motte bei den Cupcakes reingehauen. Mit dem Wissen, dass ja Sonntag Muttertag ist und es da WIEDER was zum Schnabulieren gibt. Natürlich könnte ich standhaft bleiben, will ich aber gar nicht. *bekennende Zuckerschnute Da düse ich beim Backen lieber ein bisschen schneller durch die klitzeklein(e) Küche und bilde mir ein, daß das bestimmt UNMENGEN an Kalorien verbrennt. Ganz sicher.

Was wirst du denn morgen deiner weltbesten Mama kredenzen? Kuchen, Cupcakes oder doch etwas Herzhaftes?
Bist du die Mama und backst für deine Liebsten? Hast du es ganz komfortabel und die Mama lädt ein?

Einen schönsten Sonntag.
♥ Dani

Fotos & Video_Herr Klitzeklein

Da ist sie! Fondanttorte für meine beste Mama von der Welt

oder “Wohin mit den ganzen Blümchen?”

Es ist Samstag morgen.
In meinem Kopf existiert schon die fertige Torte.
Die Rezepte dafür habe ich mir am Freitag ergoogelt.
Fündig wurde ich bei Monika, wo ich eine Erdbeer-Schoko-Torte fand.
Eine unschlagbare Kombination, wie ich finde.

Das Rezept für die Erdbeer-Schokoladen-Torte findest Du hier: Tortentante

Ich backe allerdings zwei Böden. Die Torte soll schön hoch werden, das mag ich. Der Durchmesser beträgt nur 18cm.
Von der Ganache und der Käse-Sahne-Mischung stelle ich mehr her. Ausserdem habe ich noch eine Zutat dazugemogelt, Erdbeermarmelade.
Gebacken wird wieder mit der Alu-Zewa-Methode.

Die Kuppel der Böden schneide ich mit einem Messer ab.

Ich lege den Boden auf ein Cake Board und diesen auf eine Drehplatte (von Ikea).
Den erste Boden bestreiche ich mit Erdbeermarmelade

und der Käse-Sahne-Mischung. Genauso, wie die Dritte.

Der zweite Boden wird mit der Käse-Sahne-Mischung und frischen Erdbeeren kalorisch gemacht.

Damit auch kein Zweifel daran bleibt, daß diese Torte richtig auf die Hüften geht und glücklich macht, werden alle vier Böden mit Ganache ummantelt.

Wer keinen Fondant mag, der macht hier Schluss. *wie auch in Tortentantes Rezept Die Torte kommt jetzt in den Kühlschrank.
Hier habe ich für Euch noch eine Dekorationsidee gephotoshopt. *cooli, was alles geht
Nur die Platte müsste noch ausgetauscht werden.

Für alle, die Fondant mögen, geht es hier weiter.

Heute war ich um 7.30h wach. Es ist Sonntag!
Ich bin aufgeregt, die Torte ruft.
Nochmals die Arbeitsplatte fusselfrei machen, auch wenn man sie mit dem blossem Auge sieht.
Meine Hände, den Rollstab und die Arbeitsplatte stäube ich mit Puderzucker ein.
Jetzt wird der Fondant (von www.pati-versand.de) in Anteilen weich geknetet, damit er nicht reisst. Nach 30 Min. stelle ich fest, daß das der Frühsport war. *ganz schön anstrengend
Das erste Ausrollen geht in die Hose, der Fondant klebt an der Arbeitsplatte.
Mit mehr Puderzucker gelingt der zweite Versuch. Der wird nicht fotografisch festgehalten, weil Herr K. so früh noch klitzekleine Augen hat.
Mit den Smoothern drücke ich den Fondant sanft von beiden Seiten an den Kuchen und schneide den Überschuss am Boden mit einem Messer ab.
Die Fondanttorte nimmt langsam Formen an. Von dem kleinen Schokofleck auf der Oberfläche wird niemals jemand erfahren, denn auf ihm prangt später die schönste Blüte.

Die Anspannung verfliegt.
Jetzt beginnt der schönste Teil. Die Blüten kommen zum Einsatz.
Das Rezept für den Zuckerkleber *Rezept auch von Monika / Tortentante:

Die Blüte wird auf der Rückseite mit etwas Kleber benetzt und auf dem Kuchen angebracht.
Das mache ich nach Lust und Laune.


Bis nach und…

nach

ein Muster entsteht.


Ein bisschen stolz bin ich jetzt schon.

Und wer dieses Törtchen bekommen hat?

Natürlich meine beste Mama von der Welt, die hatte nämlich gestern Geburtstag und da ich lange arbeiten musste, bekam sie sie schon am Sonntag. Sonntag ist doch eh der schönere Kuchenesstag.

Und jetzt Luft anhalten und stark bleiben.

Fotos_Herr Klitzeklein