Hossa! Ein { KitchenAid Handrührer } Give Away findest du bei www.klitzekleinesblog.de denn: Wir sind umgezogen!

Wir sind Umgezogen

Küchenfee Give Away Kitchenaid

Hier geht’s lang: *klick

Snowflake-Cupcakes mit weißem Schokoladensirup,ein gigantischer Peanutbutter-Banana-Cake, DIY Weihnachtskugeln, ein { Sweet Table } und, und, und. – Wenn sich zwei bloggende Frolleins zum Kaffee treffen.

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Manchmal ist die Welt doch klitzeklein. Da klickt man sich so durch’s Netz, bleibt erneut an diesem ganz bezaubernden Blog hängen und stellt nach genauerer Betrachtung und ein paar Hin- und Hermails fest, dass man keine vier Kilometer voneinander entfernt wohnt. Womöglich ist man sich schon das ein oder andere Mal ‘inkognito’ im Supermarkt über den Weg gelaufen. Natürlich nicht mit zerzausten Haaren.

Schnell wird da – nach wiederholtem Teetrinken, treffen und sich sehr sympathisch sein – aus einem stinknormalen Kaffeekränzchen ein Weihnachtlicher Sweet Table-DIY-Event inklusive Food-Fotografie Workshop. Männer und neue Mitarbeiter inklusive. Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll, denn wir waren SEHR fleißig.

Die Engergie lieferten klitzekleine Snowflake-Cupcakes mit Tannenbäumchen-Cupcaketoppern

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und ein gigantisch köstlicher Peanutbutter-Banana-Cake von Anja.

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Ein paar Marshmallows am Lollipopstick für zwischendurch. Mal eben in Schokoladenglasur getunkt und mit weihnachtlichem Streudekor verziert,

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die ganz hervorragend zu der kalten Milch passten.

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Gebastelt haben wir feine Serviettenringe aus kleinen Holzkugeln, die ganz toll zu Anjas selbstbedruckten Servietten passten.

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Die weißen Weihnachtskugeln wurden ganz fix mit matter Klebefolie & Masking Tape aufgebrezelt und auf dem Sweet Table und den Tellern dekoriert.

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Dann stand dem Kaffeetrinken und Fotografieren nichts mehr im Wege.

In Anjas Adventskranz habe ich mich übrigens schon sehr verliebt.

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Am besten hätte ich ihn auch gleich mitgenommen, denn dann wäre es heute morgen nicht so stressig geworden, hihi. *klick

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Plötzlich hatten sich da zwei Rehe auf den Tisch verirrt, die so GAR NICHT ins Farbkonzept passten. *haa Und Herr K. BESTEHT auch noch darauf, dass ich sie dir zeige, weil er sich so in die beiden Wildtiere verliebt hat. Wo hattest du die eigentlich her???

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Hier das Rezept für die feinen

Snowflake – Cupcakes

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Für den Teig

60 ml Milch
120 g Butter
3 Eier
130 g Zucker
1 EL Weißer Schokoladensirup (z.B. von Monin)
200 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
1 Prise Salz

Für das Schneeflocken-Frosting

3 Eier
150 g Zucker
4-5 Tropfen Buttervanille Aroma

Für die Cupcakes

Den Backofen auf 180 °C Ober-Unterhitze vorheizen und eine Muffinform mit Papierförmchen bestücken. Milch und Butter in einem kleinen Topf auf dem Ofen erwärmen bis sich die Butter vollständig gelöst hat. Zum Abkühlen auf Seite stellen.

Eier, Zucker und Sirup mit einem Handrührgerät cremig rühren und die Buttermischung dazu geben. Mehl, Backpulver und Salz zu den flüssigen Zutaten geben und so lange rühren, bis keine Mehlklümpchen mehr vorhanden sind. Die Förmchen zu 2/3 mit dem Teig füllen und 18 – 20 Minuten im Ofen  auf mittlerer Schiene backen. Die Cupcakes aus der Form nehmen und zum Abkühlen auf ein Kuchengitter stellen.

Für das Frosting

Die Eier trennen. Eiweiß und Zucker in eine Glas- oder Edelstahlschüssel geben und auf das Wasserbad stellen. Die Schüssel sollte das Wasser nicht berühren, damit das Eiweiß nicht gerinnt. Die Masse sollte niemals heißer werden, als 60-65 °C. Die Eiweißmischung mit dem Schneebesen schlagen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat. Das lässt sich sehr gut feststellen, wenn man sie zwischen zwei Fingern verreibt und keine Zuckerkristalle mehr spürt. Die Schüssel vom Wasserbad nehmen, Buttervanille-Aroma hinzufügen und das Frosting mit dem Handrührgerät mit Schneebesenaufsatz sehr steif schlagen, bis es feste Spitzen bildet und vollständig abgekühlt ist. Das Frosting auf den Cupcakes verteilen (z.B. mit einem Spritzbeutel mit Lochtülle Wilton 2A oder einem Gefrierbeutel mit abgeschnittener Spitze) und dieses kurz mit einem Gasbrenner flambieren.

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Das Rezept für diesen UNGLAUBLICHEN Kuchen, viele weitere Bilder und das Servietten-DIY findest du bei Butiksofie. Anjas wirklich bezauberndem Blog.

Hach, ich bin immer noch ganz berauscht. So schön war es und bestimmt auch nicht das letzte Mal, das wir so einen ‘Event’ miteinander planen.

Den allerschönsten 1. Advent
wünscht ♥ Dani

PS: Wenn die Adventszeit dich jetzt immer noch nicht gepackt hat, habe ich hier noch zwei ultimative Stimmungsmacher für dich nach einer Empfehlung von den beiden Herren des Hauses.

Jimmy Fallon, Mariah Carey & The Roots- All I Want For Christmas Is You (w Classroom Instruments) from Unique Models on Vimeo.

UND

christmas boogie

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Tortenständer, Wabenbälle, Wabentanne, Cupcake-Topper, Cupcake-Wrapper,
Strohhalme, Keksausstecher, Milchflaschen, Marshmallow-Sticks_Blueboxtree *klick

BÄHM! Volume 4 – Fünf (Rezepte + Printables) auf einen Streich: Erlesene Gaumenfreuden zur { Erntezeit }.

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Zack bumm, da isser. Der Herbst. Gerade noch mit den frisch lackierten Fußnägeln in die Lieblingssandalen geschlüpft und schon kann man die Gummistiefel auspacken. Wie schön. Echt jetzt!  Im Winter freue ich mich auf Ballerinas, im Frühling auf Flip Flops, im Sommer auf die guten Hunter und im Herbst auf meine unzähligen Stiefel, in die ich so schön meine Hosen stecken kann.

Ähnlich geht es mir mit dem angebotenen Slow Food. So sehr ich Beeren liebe, endlich, endlich kann man nun beherzt bei Pflaume, Kürbis, Apfel, Birne & Co zuschlagen. *Der Neue startet im Oktober mit Kürbis. Ich bin gespannt.

Bald ziehen die Bäume  das orangefarbene Kleidchen an und wir können beim Waldspaziergang in tiefe Pfützen springen. Ungehemmt und mit Anlauf, herrlich. ‘Lange nicht mehr gemacht? Oh bitte, einmal für mich!’. Danach geht es in die gute Stube. Dort wartet dann hoffentlich ein noch ofenwarmes Birnenküchlein auf dich.  Die in Weißwein gebadete Birne verstärkt dann noch die vom Wind und Wetter erröteten Bäckchen.

birnenkuechlein

Sehr fein sind auch diese Apfeltaschen, aus denen das Karamell sprudelt, während du vor der Scheibe kniest und ihnen beim Brutzeln zuschaust. Damit du dieses allerköstlichste Rezept auch an deine Freuden weitergeben kannst, weil sie die sicherlich! danach fragen werden, wird hier eine sehr hübsche Rezeptkarte zum Ausdrucken mitgeliefert.

apfel-handpies mit karamell

Für den herzhaften Gaumen serviere ich ein knuspriges Kürbis-Honig-Brot, das durch Ingwer, Muskatnuss und Zimt eine gustatorische Bombe ist. Besonders mit kalter Butter und selbstgekochter Quittenmarmelade ein Gedicht in Laibform. Selbstgekochte Marmelade ist diesen Herbst ein Muss *Hiermit setzte ich mich selber mal ein wenig unter Druck  für mich. Über Rezeptlinks in dieser Sache freue ich übrigens mich sehr.

kuerbis-honig-brot

Damit ich die Gläser auch hübsch beschriften kann, hat Caro ganz entzückende Marmeladenlabel gebastelt, die man auf der Auroraseite ausdrucken kann.

Was wäre der Herbst ohne ihn? Der WELTBESTE Zwiebelkuchen. Dazu standesgemäß ein Schlückchen Federweisser, ganz klar. Mir muss er warm serviert werden. Er lässt sich sehr gut vorbereiten und kurz vor dem Kredenzen kann man ihn nochmal für ein paar Minütchen ins Rohr schieben.

weltbester zwiebelkuchen

Damit der Genuss auch ungestört bleibt, gibt es dazu eine Glasabdeckung , damit Bienchen & Co keine Chance haben mitzutrinken.  Es sei denn, du möchtest das. Prost!

Wer sich, wie ich, glücklich schätzen kann und die frisch gepflückten Zwetschgen von Papa gewaschen und entkernt ins Haus geliefert bekommt, der muss einfach diesen Upsite – Down – Pflaumenkuchen ausprobieren. Mit Sahne bitteschön!

upsite down pflaumenkuchen

Einen goldenen Herbst

wünscht  ♥ Dani

Alle Rezepte und Downloads findest du hier:  *klick

Fotos_Herr K.

Wenn ich nicht hier bin findest du mich dort_klick

Sommer in Paris – Ein klitzekleiner Reiseführer

Oder ‘Endlich Urlaub!’

Montag

Der Zug fährt, die Sonne lacht und der Mann neben dir, dein Mann, singt mit Kopfhörern auf den Ohren – aus denen anscheinend ‘All I want is you‘ von Barry Louis Polisar schallt – sein Salami-Ruccola-Ciabatta an. Du bereitest dich derweil mit einem Auszug aus ´Der Mann, der alles isst` auf das perfekte Baguette vor. Es ist zwischen 60 -70 cm lang, leicht abgeflacht, muss zwischen 250 – 300 g wiegen und kurz vor dem Backen mit fünf bis sieben diagonalen Einschnitten versehen werden. Die Kruste selbst ist leicht gebräunt, kross und knackig. Das Innere ist cremefarben, fast golden, aber nie knochenweiß und gekennzeichnet von einer verschwenderischen Fülle von unregelmäßigen, glänzenden Bläschen und Löchern, manche so groß wie Oliven. Du kannst es fast schmecken und die Frage, ob du tatsächlich finden wirst – DAS Baguette – lässt dich von diesem Moment an nicht mehr los.

Der Gare du Nord begrüßt euch mit dem blausten Himmel. Monsieur Petit erwirbt 2 x das 5 – Jours Paris Vistie-Ticket für etwa 31 €, damit ihr 5 Tage lang mit der Metro die Stadt erkunden könnt. Der Trolley zieht sich wie von selbst in das nahegelegene, saubere, aber nicht erwähnenswerte Hotel. Keine 30 Minuten nach dem Frischmachen steht ihr auf der Île de la Cité vor der Notre Dame

und mogelt euch an der kilometerlangen Touristenschlange vorbei ins Innere. Ob du jetzt noch in den Himmel kommst?

Die Hitze der Stadt verlangt nach einem Inselhopping und einem Eis von Berthillon auf der Île de St.-Louis. Nach einer kurzen Schrecksekunde vor der verschlossenen Eingangstür stellt deine Begleitung fest, daß die gigantisch deliziösen Eissorten auch in allen umliegenden Cafés angeboten werden. So kommst du in den Genuss von Caramel beurre sel und dein Kumpan schleckt begeistert Fruit de la passion und Mangue. Göttlich!

Ihr lasst euch durch die Stadt treiben und genießt das bunte Treiben in den Gassen. Oberhalb der Seine – Inseln liegen Louvre & Les Halles. Dort raubt dir E. Dehillerin fast den Atem.

Du schaust mit großen Augen das Matériel de Cuisine an. Kupfertöpfe, Pfannen und Backformen hängen von der Decke. Ausstecher, Schneebesen und vieles mehr ist in Fächern, Boxen und Behältern gut sortiert.

Im Hôtel du Nord, einem sehr netten Bistro mit altem Piano am Quai de Jemmapes beendet ihr den Tag bei hervorragendem Lammkotelett mit Gemüsecrumble und einem Bordeaux.

Dienstag
Das süße Leben wird in den nächsten Tagen noch exzessiver zelebriert, aber es wird sich auch körperlich verausgabt und somit ist das auf jeden Fall gerechtfertigt. Trotz des Metrotickets lauft ihr viele, viele, VIELE Wege zu Fuß.

So auch die vom Lonely Planet empfohlene Route durch Marais während der ihr in eine Messe in der Église St-Paul St-Louis stolpert,

einem bezauberndem Buchladenbesitzer bei der Reparatur seiner Lampe helft

und einen Innenhof mit einem kleinen Second-Hand-Laden entdeckt.

Das Viertel, in dem viele jüdische Familien

tief verwurzelt sind, besteht aus cremefarbenen Renaissancebauten und gehört wohl zu den schönsten der ganzen Stadt.

Die Reise ins Mittelalter beendet ihr bei Paul. Einer Patisserie-Kette, bei der man sich durchaus mal eine Tarte à la rhubarb gönnen kann.

Das Arrondissement hat weit mehr zu bieten, als atemberaubende Architektur. Dort gibt es auch nette kleine Läden, die zum Einkaufen einladen.

Du verknallst dich vom Fleck weg in den roten Fiat Cinquecento, der vor Merci steht. Ein ganz hinreißendes Themenkaufhaus mit ausgewählten Fundstücken.


Du erwirbst die natürlich schönsten, pastellfarbenen Kunststoffbecher der Welt für das nächste Picknick, aber am liebsten hättest du den ganzen Laden in deine Handtasche gepackt.

Eine klitzekleine Verschnaufpause mit Eis von Amorino “Hui, das ist aber eine Konkurrenz für Berthillon!” lässt sich ganz wunderbar am Place des Vosges vollführen.

Dann bist du auch nicht mehr ganz so traurig, daß du den besten Bagel von Sasha Finkelsztain

und das beste Karamell von Jacques Genin nicht probieren kannst, weil im Sommer halb Paris am Meer verweilt.

Der Hunger treibt euch ins L’as Du Falaffel, das dir zunächst wie eine Touristenfalle vorkommt, du aber dort den wohl besten Falaffel isst, den du je zwischen die Zähne bekommen hast. Überhaupt sollen die nächten Tage von BESTEN DINGEN nur so vollgestopft sein.
Es ist halt Paris.

Als ihr abends am Quai sitzt fühlst du dich bereits wie eine waschechte Parisienne.

Neben wildem Geplapper, Akkordeon-Musik, Salami, Wein und im T-Shirt um 22.30 Uhr willst du hier so schnell nicht weg.

Mittwoch
Den Tag wollt ihr mit einem verdammt guten Cappuccino beginnen. Nach langer Suche im Internet hast du zuvor DIE Quelle dafür aufgetan – Cotume. Als die netten Jungs euch dort erzählen, daß das Café wegen Renovierung geschlossen ist, man aber bei Telescopique auch einen oder sogar zwei trinken kann, und der Schuppen ebenfalls nicht geöffnet hat, brauchst du auf die Enttäuschung erstmal eine Brioche von La Patisserie des Revés

und eine klitzekleine Tarte au Citron. *die obere ist deine

Neben dir auf der Parkbank strahlt der Fotograf wie ein Hunigkuchenpferd, als er in seine knusprige Apfeltasche hineinbeißt. Schlagartig ist die Welt wieder in Ordnung.

Im Le Bonne Marché hast du den kleinen Vorfall vollends vergessen und verlierst dich in der riesigen, fabelhaften Feinkostabteilung in der ihr u.a. die teuersten und wohlschmeckendsten Tomaten des Universums erwerbt. Der Bonne Marché lässt dich an NY denken. Dort steht das Macy’s und da hast du dich genau so wohl gefühlt, wie hier. Das Make-Up von Nars, Unmengen an tollen Koch- und Backbüchern, sowie die Interieur-Abteilung lassen hier dein Herzchen ganz besonders hüpfen.

Nach einer kleinen Brotzeit im Jardin du Luxembourg

düst ihr zur ältesten Kirche von Paris, der die Notre Dame mal eben so den Rang abgelaufen hat.

St-Séverin ist wunderwunderschön und sie tut dir fast ein wenig leid, weil sie nicht so gefeiert wird, wie die Konkurrenz. Zu unrecht, wie du findest. Wer keine Lust auf Touristentrubel hat und dem Plätschern des Brunnens lauschen möchte, der ist hier ideal aufgehoben.

Im Gesamtpaket ist sie für dich die klare Gewinnerin, denn nach etwas Kultur kann man sich nebenan sofort O-Ton Monsieur Petit “DIE BESTEN Macarons ÜBERHAUPT!” abholen. Für ihn sind das die von Pierre Hermé und für mich die von Laudrée. Einen Fehler begeht man mit beiden garantiert nicht!

Karamel, Schokolade & Zitrone probiert ihr von Hermé

und Cotton Candy, Pistachio & Vanille von Laudrée.

Die Macarons lassen sich besonders gut an der Seine genießen, während ihr auf euer Boot wartet, das euch gemütlich zum Louvre schippert.

Donnerstag
Jetzt wirst du langsam hibbelig, denn das Wahrzeichen dieses Ortes hast du bisher nur aus der Ferne gesehen. Bei deinem letzten Aufenthalt in dieser Stadt konntest du ihm auch nur kurz zu winken, weil U2 quasi schon auf der Bühne stand. Damals kam er dir vor wie der Scheinriese aus Jim Knopf, nur umgedreht.

DA IST ER.


Riesig, wunderschön und “Ein Meisterwerk!” stellt der Mann fest. Der Tour Eiffel zeigt sich von seiner besten Seite. Sogar ein paar Schleierwölkchen hat er an den knallblauen Himmel bestellt, damit das Bild auch ganz besonders hübsch für die klitzeklein(en) Leser aussieht.

Noch völlig verzaubert schwebst du an der Oper vorbei ins La Fayette und kaufst dir eine Tasche. Preis egal. Da könntest du übrigens weitere S-T-U-N-D-E-N verbringen. Besonders in der gigantischen Schuhabteilung.

Doch mit dem ersten morgigen Augenaufschlag war klar, dass heute entweder das beste Baguette oder das beste Croissant ausfindig gemacht werden muss. Die Suche nach beidem hat euch bereits Jeffrey Steingarten abgenommen. Der gefürchtete und gefeierte Food-Kritiker der amerikanischen Vogue muss es ja wissen. Wir vertrauen. Die Sorge, dass der Patissier auch irgendwo am Stand liegt oder womöglich sogar mit den Jungs von Cotume Frisbee spielt, kannst du nicht von der Hand weisen.

Als du das kleine Lädchen

betrittst, es herrlich nach frisch Gebackenem duftet

und euch sofort das schönste Pain au chocolat

und DAS BESTE Croissant

ausgehändigt werden weißt du, daß heute ein ganz besonders guter Tag ist. Deine Geschmacksnerven jauchzen vor Glück, als du dir den ersten Bissen des wunderschönsten Blätterteigs einverleibst. Egal ob Pain au chocolat oder Croissant, es ist der Himmel.

Während du seelig auf die Seine schaust und dir höchstwahrscheinlich noch blättrige Reste an den Lippen kleben tüftelt der allerbeste Reiseführer bereits an der Route zur Basilique du Sacré Coeur de Montmatre, kurz Sacre Coeur.

Vor dem Moulin Rouge herrscht ein reges Treiben. Ihr verschwindet in einer kleinen Seitenstraße und entdeckt das Café aus ‘Die verrückte Welt der Amelie’,

das Haus von Vincent van Gogh und die zwei letzten echten Mühlen des Viertels.

Rund um die heiligen Hallen tobt der Bär. Du bist schwer damit beschäftigt die am Vormittag erworbene Handtasche ganz doll fest zu halten. Die wunderschöne Kirche thront währenddessen in aller Ruhe über der Stadt

und die Lage beschert euch einen unglaublichen Blick auf Paris.

‘Ob wir es wagen sollen heute auch noch DAS BESTE Baguette erstehen?’ DAS Baguette, DEINE Mission. Das Glück erneut herausfordern? Raoul Maeder wusste wohl, daß ihr kommt, als er morgens um drei Uhr in der Backstube stand und den Teig mit ganz besonders viel Liebe knetete. Genau das schmeckst du beim ersten Bissen in diese gebackene Offenbarung.

Ab jetzt findest du nie wieder Gefallen an dem übergroßen, gummiartigen Etwas, dass sie hier in der ortsansässigen Bäckerei unter dem Namen “Baguette” anpreisen.

Nach diesen beiden gustatorischen Highlights bist du eigentlich noch pappsatt, aber an der Pizza von Pink Flamingo in der Rue Bichat kannst du am Abend dann doch nicht vorbeigehen. Dein Gatte und der absolut hinreißende (Ist Bigamie in Frankreich erlaubt?) Franzose liefern sich folgenden Dialog bei der Bestellung:

Pizzaïolo “Le nom?”
Herr K. : “Klein.”
Pizzaïolo “Ähh, hä?”
Herr K. “Öhm, Petit!”
Pizzaïolo “Ahh, Littoel!” *beide lachen

Freitag
Das Quartin Latin schaut ganz verschlafen aus. In der Rue Mouffetard könnte man sich jetzt erneut den ganzen Tag den Leckereien widmen, aber heute ist euch nicht danach. Es ist der Abreisetag. Ihr gebt euch der Stimmung hin uns fahrt zum Cimetière du Père-Lachaise.

Dort liegen u.a Edith Piaf, Jim Morrison und Oscar Wilde.

Es fängt ein wenig an zu tröpfeln. Weinst du etwa? Ach Paris, du hast die Sache mit dem Timing einfach drauf.

Adieu, so schön war es mit dir!

Weitere Tipps

Kuchen & Tartes
Mamie Gateaux
Rose Bakery
Les Deux Abeilles

Markt
Marché des Enfants Rouge

Reiseführer
Lonely Planet Paris
Anmerkung der Reisenden: Die Karte des Lonely Planets zerstört sich nach 5-tägiger Nutzung von selbst.

Shops
Sentou
Home Autour du Monde

Ach!
Ja, der Wahnsinn. Vielen Dank für die zahlreiche Teilnahme an der Small Treasures – Verlosung! Nicole und ich sind ganz aus dem Häuschen. Weil das so wundervoll ist, hat Nicole noch ein paar Überraschungen in die bereits fertig geschnürten Päckchen gelegt. Ist das toll? Ich freue mich auch ganz besonders, daß der klitzekleine Blog so viele bezaubernde Leser hat. Das habe ich beim Lesen der Kommentare mal wieder festgestellt. Hach!

Und hier die Gewinner des Verpackungssets:

1. Tina ( Lieblingsartikel: Spitzendeckchen )
2. Sybille von kuchenkunst.jimdo.com
3. Franziska von www.Franzis-Zuckerstuebchen.blogspot.de

Bitte schickt mir eure Adresse über das Kontaktformlular, damit das Päckchen ganz schnell zu euch nach Hause kommen kann. *klick

♥ Dani

Fotos_Mein allerbester Herr K.

Paris davor!

Frollein K. notiert.

“Du musst noch ein wenig warten, bald bin ich da!”. Ich zähle die Tage.
“Hast du schon die Croissants im Ofen und die Sonne angeknipst? Hälst du mir ein Plätzchen frei in deinem schönsten Café?”

Kaum ein Tag vergeht, an dem ich nicht an dich denke. Male mir aus, wie es ist, wenn wir uns wiedersehn’, ich durch deine Gassen schlendre und deinen Duft einatme. Bis dahin höre ich dieses, jenes und welches – Musik, die mich an dich erinnert. Überbrücke die Wartezeit mit Filmen in denen du die Hauptrolle spielst.

Beim letzten Mal ging alles so schnell. Wir konnten uns gar nicht aneinander gewöhnen. “Diesmal bleibe ich ein wenig länger. Versprochen!.”

Paristipps von euch

Erinnert ihr euch? Vor einiger Zeit habe ich mal nach Paris-Tipps gefragt, denn ganz unvorbereitet mag ich auch nicht sein. Eingesammelt und wild sortiert sollen sie euch nicht vorenthalten werden. Außerdem habe ich ein paar wirklich schöne Parisberichte auf anderen Blogs entdeckt.
Viel Freude damit und los geht’s!

Sarah: Du musst, musst, musst einfach ins Quartier Latin!! Ist ein junges Viertel, mit Bars und Cafés udn Bistros an jeder Ecke, wunderbaren Secondhandshops, Plattenläden oder kleinen Krimskramsläden und nicht so überfüllt wie manch andere Teile von Paris.

Julchen: E.Dehillerin. Da findest Du alles was ein Back- und Kochherz nur so begehren koennte und es ist ein Erlebnis dort gewesen zu sein. 18 et 20, rue Coquillière – 51, Rue Jean- Jacques Rousseau

Ysi: Hinter der Kathedrale Notre Dame auf der Insel Ile Saint Louis gibt es an der Hauptstraße entlang ein paar hübsche, bunte kleine Lädchen. Unbedingt mal vorbeischauen 
- Zum Sitzen, Croissant essen und entspannen ist der Park bei den “Forum des Halles” in der Nähe des Centre Pompidou zu empfehlen. Um den Park gibt es viele Möglichkeiten, sich etwas zu essen zu besorgen, dann kann man sich auf eine Parkbank setzen und dem Treiben zusehen.

Scrapbella: Das Eis von Ladurée

Marlenarium: Decodelire! Eine Modemarke, die sooo süße Sachen herstellt! (Also Hauptsächlich Taschen.)

Dassi: Das Deux Moulin in Montmartre. Das ist das Cafe, wo die fabelhafte Welt der Amélie gedreht wurde. Ich gehe dort super gerne essen. 15 Rue Lepic.

Nadine: Unser erklärtes Lieblingsrestaurant in Paris: Lagalerie88 Tolle Pasta, tolle Weine. in Paris gibt es zwei (oder drei??? einen auf jeden Fall sehr zentral in “le Marais” und einen etwas außerhalb) Läden von “Antoine & Lilli”… sehr außergewöhnliche, nicht ganz günstige, aber wunderschöne Mode!!! (und der Laden außerhalb hat drei Läden nebeneinander, einen Frauenmode, einen Kindermode, einer geiler Dekoschnickschnack) http://www.antoineetlili.com/fr/page/adresses.html

Rebecca: In der Rue Saint Honore gibt es einige schöne kleine Bäckerein mit diversen Köstlichkeiten, liegt in der Nähe vom Louvre.

Jessica: Ich war vom Marais ziemlich begeistert: Tolle Second-Hand-Modeläden und der beste Falafel-Imbiss. Und für alle, die gerne kochen und essen: natürlich die Rue Mouffetard.

Andrea B.: Das Marais Viertel besuchen
( Schuhhandwerk nach Maß, Feinkost Finkelsztajn, Parfumerie Senteurs de Fée – Rue de Sévigne,
Tee trinken bei Mariage Frères, Rue du Bourg-Tibourg
und Kuchen, Kuchen, Kuchen essen bei Le Loir dans la Théière, Rue des Rosiers).

Sarah M.: Die abendliche Bootstour auf der Seine, vorbei am beleuchteten Eifelturm, die war wirklich schön.

Maria: Dann musst du unbedingt zu Ladurée, tolles Flair auch wenn sehr groß! Schon die Internetseite ist sooo schön: http://www.laduree.fr/fr/maisons/paris

Franzi: Brasserie Lipp oder das Cafe de Flore im Boulevard Saint-Germain

Silvia: Wenn ich in Paris bin, geht nichts über ein Eis (SORBET) von Berthillon auf der Ile St.- Louis. Ansonsten lobe ich immer die Metro, aber, um Ecken zu sehen, die man sonst nicht sieht, nehme ich gerne den Bus…einfach reinsetzen und treiben lassen. Das Carnet gilt auch für den Bus, müsste keine großen Umstände machen!

Joanna: Meine Paris Tipps:

1.”Minute Papillon” un 56, rue Nôtre Dame des Champs im 6 Arrondissement (tolle Geschenkideen,…)

2. Der Perlenladen Matière Première in 28 Rue de Turennein der Nähe vom Place des Vosges, der übrigens auch supertoll zum entspannen ist (Toller Laden zum Schmuckselbermachen mit süßen Anhängern, z.B Eiffeltürme, Macarons oder Tortenstücke, besonders die Bänder mit verschiedenen Mustern sind einen Blick wert…)

3. Ladurée: Schweineteuer und kein Geheimtipp, aber es lohnt sich.

Anne: Es gibt da einfach so viele zahlreiche wunderschöne Cafés, man könnte überall etwas essen!!! 
Besonders schön ist das Viertel Marais! Da musst du unbedingt einige Stunden einplanen!
Ansonsten ist der Laden http://www.e-dehillerin.fr/index.php
ein Knaller! Da gibt es ganz viel Pfannen, Töpfe und Backzubehör! Ein Paradies!

Karolin: Auf jeden Fall ab in die Bastille (Metro bis Place de la Bastille)- da gibts das wirkliche Paris zu sehen inkl. waschechter Franzosen avec Café au Lait und Gauloises rouge.. Bezaubernde Cafés, Patisseries, tollen Märkte und und und.

Esther: Paris ist toll.Nicht zu empfehlen ist der angeblich malerische Place du Tertre. Reiner Tourinepp. Schön ist die Rue Moufftard (viele hübsche Essläden) und zum Ausruhen (unbedingt vorher Proviant in einer Patisserie einkaufen) toll der Jardin de Luxembourg.
Zum Essen solltest du mal orientalisch / libanesisch probieren. Gib es da lecker “auf die Hand”, ganz praktisch für zwischendurch.

Tina: In Paris gibt es in der Nähe von Montmatre- am unteren Ende der vielen Stufen, die direkt zu Sacre-Coeur hochführen – ein total niedliches kleines Bistro mit leckeren Salaten, Omelettes und Snacks – Paris von seiner schönsten Seite.

Frau Müller: Mein Paris Tipp ist dieser Shop: http://www.merci-merci.com
 111 boulevard Beaumarchais, 75003 Paris

Diana: Für Paris empfehle ich Dir – wenn Du es nicht sowieso schon kennst – von David Lebovitz “The Sweet Life in Paris. So viele wundervolle Tipps!

Tipps von Bloggern

Luzia Pimpinella trödelt das schönste Besteck.
David Lebovitz isst sich für dich durch.
Ricarda steigert meine Vorfreude.
Roboti entdeckt das Par(ad)i(e)s.
Photisserie zeigt die Stadt von ihrer schönsten Seite.

Weitere Informationen, Blogartikel oder Bilder über Paris? Her damit!

♥ Dani