DIY: Dein eigenes Geschirr.

Oder: Jeden Tag ein anderes Lieblingsstück auf dem Frühstückstisch.

In der letzten Zeit bin ich auf der Suche nach schickem Geschirr, damit ihr nicht immer die gleichen ollen Sachen anschauen müsst. Sogar Hilfe habe ich mir geholt. Die weltbeste Jeanny hat sich extra eine ganze Zugfahrt lang den Kopf für mich zerbrochen.

Hinreissend und herzallerliebst finde ich das, genau wie ihren Blog. Unbedingt ansehen!
Viele wunderschöne Dinge haben wir gefunden und ganz unabhängig voneinander waren wir begeistert von Roerstrand.
Einmal “ALLES!” bitte.

Völlig im Geschirrhimmel bin ich dann auf Porzellanmalstifte gestossen. Keine fünf Minuten später wurde der nächste Bastelladen angesteuert. “Den roten, den hell- und dunkelblauen UND den schwarzen Stift bitte. Schnell!”
Auf dem Heimweg habe ich noch Geschirr aufgegabelt und zu Hause wurde direkt losgelegt.

Nachdem mir die blauen Wölkchen auf dem weissen Becher nicht gefallen haben, konnte ich sie mit Nagellackentferner problemlos entfernen und meinen neuen Lieblings-Lieblingsbecher beschriften. Jetzt habe ich ihn drei Tage trocknen lassen und nun ist er sogar spülmaschinenfest.

Da ich abends immer eine Tasse heisse Milch mit Honig trinke (ja, auch im Hochsommer), durfte dieses Tässchen natürlich auch nicht fehlen.

Und hier beide zusammen. Hach!

Und, was würdest Du auf Deine Tasse schreiben/malen?
Tschüssi & “Ran an die Stifte!”

Dani

Fotos_Herr Klitzeklein
Am Stift_Frau Klitzeklein

watch more tv! Suess und lecker Teil 4 und eine DIY-Anleitung für ein paar schicke Sternanhänger aus Modelliermasse.

Dieses Mal gibt es mal nichts für die Figur, sondern für den Baum.

Ja Mensch, hätte ich das mal früher gewusst, dass das so einfach ist.

“Wie Ofen? Das trocknet so!” strahlt mich die etwas verschnupfte Bastelladendame an.
“Ach was?”
“Einfach trocknen lassen. Moment, da steht es: LUFTHÄÄÄRTEND.”
“Wahnsinn! Toll! Nehm’ ich!”

Modelliermasse hört sich natürlich etwas besser an als Fimo, ist aber in diesem Fall das Gleiche.
Fimo erinnert mich an wilde, bunte, misslungene Figuren (noch schlimmer: Broschen) aus meiner Kindheit.
Aber hier hat sich wohl einiges getan.
Neu ist, daß das Ganze nicht mehr gefühlte Stunden in den Backofen soll, sondern einfach an der Luft trocknen darf.
Bunt muss es auch nicht mehr sein, aber kann. Wer mag, der darf seine Werke sogar mit Acrylfarbe bepinseln.
Hier habe ich mich für das Bestempeln entschieden. Keine Sorge, die Stempel funktionieren danach einwandfrei.

Hier eine klitzekleine Anleitung für die Sternänhänger

Zutaten
Fimo air Basic von Staedtler
Rollstab
Stempel nach Wahl (ein Spitzendeckchen von der Oma ist auch toll)
Ausstecher
Holzstäbchen

Wichtig! Vorher mit einem feuchten Tuch über die Arbeitsplatte wischen, damit sich auch ja kein Fussel in die Modelliermasse mogelt.
Die Masse dünn ausrollen und den Stempel vorsichtig in die Modelliermasse drücken.

Nun den Ausstecher deiner Wahl in die Masse pressen und vorsichtig hochheben. Falls du den Stern aufhängen möchtest, dann steche mit einem Holzstäbchen ein kleines Loch für den Faden hinein.

Wenn die Masse trocknet wird sie heller. Spätestens am nächsten Tag kann der Baum geschmückt werden.

Deiner Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Geschenkanhänger, Namensschildchen, Christbaumschmuck, eine Ringschale mit Datum – was das Herz begehrt.

Die Ringschale mag ich ganz besonders. Ab sofort im Einsatz.

Ach, bevor ich es vergesse!
Morgen wird in der “Suess & lecker”-Küche wieder gebacken, was das Zeug hält. Was wir dieses Mal aus der gewagten Kombination Orange, Marone und Schokolade zaubern, seht ihr morgen am 03. Dezember 2011 um 17.50h im WDR.
Ich kann mir die Sendung leider erst am Sonntag anschauen und ich bin auch mal wieder gespannt, wie ein Flitzebogen. *obwohl ich das Ergebnis kenne
Für alle, die auch “nachschauen”, ist hier der Link. *klick

Am Rollstab_ich
Fotos_Herr Klitzeklein

Nagellack_Butter London Saucy Jack
Stempel für den Stern: Stampin Up
Anhänger & Stempel “Ich wollte Dir nur sagen”: Der kleine Sperling. Hier geht’s zum Dawanda-Shop *klick

watch more tv! Suess & lecker Teil 3. Diesmal mit oberleckeren Schokoladen-Who(ooo)pie Pies in den Händen und danach auf den Hüften.

Allein der Name macht schon gute Laune.

Und wenn man dann hineingebissen hat, ist man völlig irritiert.

Du erwartest bei diesem Anblick eine knusprige Kekskonsistenz? Weit gefehlt.
Hier versteckt sich ein fluffiger Schokokuchen mit Vanillecremefüllung im Keksmäntelchen.

Whoopie Pies passen auch nicht locker in eine Hand, dabei ist voller Körpereinsatz gefragt.
Na klar, Du darfst ihn Dir auch schick auf einem Tellerchen drapieren, mit einer Kuchengabel essen und dabei einen Tee trinken. Freie Wahl.

Mehr als einen schaffen nur die Könner.
Mir reicht einer.
Zum Frühstück, zum Mittagessen, zum Abendessen und als Betthupferl.

Whoppie Pies lassen sich auch hervorragend verschenken. Vorzugsweise am Backtag.

Rezept für 8-10 Stück

Für den Teig

1 Ei
150g Zucker
125 g Vanillejoghurt (z.B. Nestle LC 1 Vanille)
25 ml Milch
1/2 TL Vanilleessenz
75 g Butter, geschmolzen
200g Mehl
80 g Kakaopulver
3/4 TL Natron
1/4 TL Backpulver

1. Ei und Zucker in eine Rührschüssel geben und vermischen, bis die Masse hell und cremig ist.
Joghurt, Milch und Vanilleessenz in einem Gefäß verquirlen und zu der Zuckermischung geben.
Die geschmolzene, abgekühlte Butter hinzufügen und alles mit einem Handrührgerät zu einer homogenen Masse verarbeiten.
2. Kakaopulver, Mehl, Natron und Backpulver sieben und in zwei Anteilen zu der cremigen Masse geben und mindestens 3 Minuten verrühren.
Die Teigmischung für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.
3. Den Ofen auf 170°C Umluft vorheizen. Zwei Backbleche mit Backpapier belegen.
4. Den gekühlten Teig mit zwei grossen Löffeln auf dem Backpapier in Häufchen verteilen.
Pro Blech ergibt das 8-10 Stück (ca. 4cm breit) im Abstand von 3-4 cm.
Sobald beide Backbleche bestückt sind, schiebt man sie für ca 12-13 Minuten in den Ofen. Stäbchenprobe!
Die Whoopie Pie-Hälften auf einem Gitter abkühlen lassen.

5. Während die Hälften backen wird die Füllung zubereitet.

Für die Füllung

170 g Butter, weich
280 g Puderzucker, gesiebt
213 g (ein Glas) Marshmallow Fluff Vanille

Puderzucker und Butter cremig rühren.
Marshmallow Fluff in Anteilen dazu geben.
Mindestens 3 Minuten mit dem Handrührgerät vermischen und
danach ca. 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
6. Jetzt werden die Whoopie Pies zusammengesetzt.
Auf eine Hälfte spritzt man ca. einen Esslöffel der Füllung und setzt die andere Hälfte vorsichtig darauf.
Nun leicht andrücken.

Nicht vergessen
Heute Abend um 17.50h wirbel ich wieder durch die Suess & lecker Küche.
Vielleicht zum letzten Mal? Ein wahrer Backkrimi.
Dieses Mal werden Plätzchen fabriziert und ich kann Euch sagen: “Das duftet!”

Der bezaubernde Stempel ist von “DerkleineSperling”. Hier geht’s zum Shop. *klick
Marshmallow Fluff Vanille: gekauft bei Real
Sendung verpasst? Hier der Link zum “nachschauen”: Suess & lecker
Fotos_Herr Klitzeklein “Was wär’ ich ohne Dich.”

watch more tv! Suess & lecker Teil 2 mit Kracher-Karamell-Popcorn geniessen.

Das ist so schnell aufgefuttert, da raschelt garantiert niemand mehr nach fünf Minuten.

Erstmal – das liegt mir am Herzen – 1000 Dank! für die lieben Mails, Sms & Kommentare.
Wie Ihr mitfiebert ist unglaublich und wundervoll.

Viele Mädels konnten sogar Ihre Männer motivieren “Suess & lecker” zu schauen und bei der Entscheidung haben dann alle gemeinsam gespannt vor dem Bildschirm auf das Ergebnis gewartet. Wahnsinn!
Das war aber auch ein Krimi.

Eines hat aber gefehlt und das reiche ich jetzt ganz schnell nach.

Kracher-Karamell-Popcorn
nix für lockere Zähne

Rezept für 4 Portionen
4 EL Butterschmalz
100 g Popcorn-Mais
2 Priesen Salz
1/2 TL Natron
1/2 TL Vanilleextrakt
2 EL Grafschafter Heller Sirup
1 EL Butter
2 EL Wasser

1. Den Butterschmalz in einem großen Topf erhitzen, bis er sich vollständig gelöst hat.
Die Maiskörner hinzugeben und den Deckel auflegen. Den Topf ab und zu rütteln.
Sobald man kein “Popgeräusch” mehr hört, den Topf vom Herd nehmen.

2. Parallel das Karamell zubereiten.
Salz und Natron vermischen und zur Seite stellen.
Vanilleextrakt, Sirup, Wasser und Butter in einem großen Topf erhitzen.
Den Topf gelegentlich hin- und herschwenken.
Sobald sich alle Zutaten gelöst haben, die Temperatur etwas erhöhen und die Mischung etwa 4 Minuten karamellisieren lassen.

3. Die Mischung vom Herd nehmen und die Natronmischung hinzufügen.
Die Farbe des Karamells wird jetzt etwas heller und schäumt.
Jetzt wird das Popcorn in den Topf geschüttet und gut umgerührt.
Alle Popkörnchen sollten gleichmässig benetzt sein.

4. Das karamellisierte Popkorn auf einen Stück Backpapier geben.
Sobald es etwas abgekühlt ist, in mundgerechte Stücke trennen.

Frisch gemacht und noch lauwarm schmeckt es sensationell.
Es hält sich luftdicht verpackt einige Tage und eignet sich – schick verpackt – auch als tolles Gastgeschenk.

Die wunderhübschen Popcornbehälter sind übrigens von “Die Schoenhaberei“. Ein ganz bezaubernder Shop von Angela Huttner, die gerade Ihr einjähriges Shopjubiläum feiert.
Achtung!, das ist ein gaaanz gefährlicher Link, da kann man schon mal sein ganzes Taschengeld auf den Kopf hauen.
Sag’ nicht, ich habe Dich nicht gewarnt.

“Hey Roboti, Dein Einsatz!”

“Na bitte, geht doch!”

Jetzt kann der Fernsehabend kommen.

Falls Ihr die Sendung verpassen solltet, dann könnt Ihr sie später auf der WDR Suess & lecker Homepage schauen.
Alle Rezepte der Kanditaten findet Ihr dort ebenfalls.

Fröhliches knabbern,
Eure Dani

Fotos_Der unvergleichliche Herr Klitzeklein, der sich “Nur, weil Du im Fernsehen bist!” mal eben ein neues Fernsehequipment zugelegt hat. *Is’ klar!

Der perfekte Basteltag? Elf Frauen, Unmengen Papier, Carrot Cake zum Dahinschmelzen und eine hinreissende Gastgeberin

oder “Du, ich kann jetzt nicht, ich bin hier gerade im Bastelmodus!”

Basteln und langweilig?

Das passt nicht mehr zusammen.
Vorbei die Zeiten in denen man einsam im dunklen Kämmerlein an seinem Scherenschnitt herumwurschtelte und ihn irgendwann vor lauter Verzweiflung in die Ecke schmiss.

Heute ist basteln salonfähig.
Genau wie stricken, sticken und schneidern. Kommt alles wieder, nur NOCH besser.
Viel mehr Möglichkeiten bieten sich an, was auch unter Umständen zu Entscheidungsschwierigkeiten oder einer permanent leeren Geldbörse führen kann. *”Hier, hallooo, iiiich!”
Das nimmt man jedoch in Kauf, weil es einfach immer wieder das Herzchen hüpfen lässt, wenn sein eigens zusammengebautes Wunderwerk vor einem auf dem Tisch steht.

Schöner als allein ist es, sich in Gemeinschaft dem Papierkrieg zu stellen.
Und noch viel schöner ist es, wenn man dabei so unglaublich begastwirtet wird, wie gestern bei Steffi.
Sie und Ihr Mann Andrew könnten doch glatt eine Herberge für Bastelwütige eröffnen.

Ich wäre dann jedes Wochenende dort, vorausgesetzt es gibt immer diesen deliziösen Carrot Cake oder auch die Kartoffelsuppe mit krossen Speckwürfelchen.
Hiermit ein grosses Lob an den Hausherren, der ungefähr 75 Kilogramm Kartoffeln für das Süppchen geschält hat.
ABER! Das noch größere Lob geht an die perfekte Gastgeberin Steffi.
10 Punkte mit Sternchen.

Hier das samstägliche Bastelprogramm, um sich von seinem ersten Fernsehauftritt abzulenken.

Noch mehr zum Workshop findest Du auf dem bezaubernden Blog von Steffi.
Ganz begeistert bin ich von den Flaschenanhängern mit Amicelli-Inhalt.
Und Du?

Bastelfotos_Herr Klitzeklein
Gruppenbild_Der junge Mann mit dem gewagten Schnurrbart
Gastgeberin_Steffi von Scrapwerk
Material_Stampin Up

Des Krümelmonsters wahre Freude! Schokoladen-Erdnuss-Cookies

Ein Glas Milch dazu und der Tag ist gerettet.

Ich kann die ganzen Lebkuchen in den Supermärkten auch nur schwer Anfang September (oder war es nicht sogar schon im August?) aushalten, aber so ein paar lecker Schoki-Kekse, die gehen doch immer.
Insbesondere mit Milch. Groooße Liebe.

Das Beste: Du brauchst nicht mal irgendwelche Ausstecher, Spritztüllen oder bunte Zuckerperlchen.
Diese knusprigen Keksriesen kommen ganz ohne Bling Bling daher und vermitteln Dir ein
“Achzuhauseistesdochamchönstenichkuschelmichmitderwolldecke
aufdiecouch-Gefühl”.

Wenn Du dieses Gefühl gerne mit Deinen Freunden teilen möchtest, dann erwerbe beim nächst größeren Supermarkt ein großes Einmachglas, hübsche es ein wenig auf (mit Anhängerchen, Stoffresten, Kordeln, ein paar lieben Worten etc.) und verschenke es. Das kommt garantiert gut an.

Morgen schon eingeladen? Kein Problem. Die gehen flott.

Das Rezept
160g Mehl
½ TL Backpulver
1 Prise Salz
110 g Butter, weich
80g weisser Zucker
100 brauner Zucker
1 Ei
1 TL Vanilleextrakt
115 g Schokoladentröpfchen
110 g geröstete und gesalzene Erdnüsse, gehackt (bestimmt geht auch Erdnussbutter, aber da habe ich keine genaue Mengenangabe)

Den Ofen auf 180°C vorheizen.
In der ersten Schüssel werden Mehl, Backpulver und Salz gemischt.

In einer anderen Schüssel werden Butter und beide Zuckerarten gemischt, bis eine cremige Masse entsteht.
Eier und Vanilleextrakt hinzufügen.
Die Mehlmischung in Anteilen einrühren.
Erdnüsse und Schokoladentröpfchen unterheben.

Mit zwei grossen Löffeln Teighäufchen auf das Backpapier legen.
Etwas platt drücken und evtl. mit den Fingern noch in Form bringen.
Backen bis die Oberfläche der Cookies nicht mehr glänzt.
Das sind ca. 10-12 Min.
Kekse auf dem Backblech abkühlen lassen.

Wenn Du die Kekse später auf dem Milchglas servieren möchtest (“Huiii, das mag ich!”), dann schnapp’ Dir einen Apfelentkerner und steche ein Loch in die Mitte des Kekses, wenn er noch lauwarm ist.
Hier auf dem Bild habe ich das mit einem Haferkeks gemacht, aber mit den Erdnusscookies geht das auch.
Nur die Erdnüsse etwas feiner hacken.

Ran an die Kekse, es darf gekrümelt werden!
Eure Dani

Fotos_Herr Klitzeklein
Kekstester_Signor & Signora Cappellacci
Foodstyling(hahaha, hört sich das nicht total super an?)_icke

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Sag’s mit Macarons

oder “Sind wir nicht alle ein bisschen Alice?”

Wenn ich da jetzt reinbeiße, werde ich dann vielleicht von klitzeklein zu RIESENGROSS?
Ich trau’ mich nicht.
Das könnte ja fatale Folgen haben. Wer weiss, was da sonst noch alles passieren kann…
Ich muss in den nächsten Tagen top in Form sein. Wäre dann schlecht, wenn ich nicht mehr in mein neues Kleidchen passe.

Irgendwie habe ich das Gefühl, die Macarons kommen näher und näher und NOCH näher.

Ach, verdammt…was soll’s. EGAL!

Macaronrezept_ hier
Gestempelt mit Lebensmittelfarbe von Sugarflair und Stempeln von Muji
Fotos_Herr & Frau Klitzeklein

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Wer macht denn da den Cake Pops Konkurrenz? Ein Macaron am Stiel – sieht doch gar nicht mal so übel aus!

Drei,


zwei,


eins,

meins

“Mmmmh, und der schmeckt auch noch himmlisch!”
Die dünne, knusprige Baiser-Mandelschicht, dann der saftige, marzipanige Kern und dazu die zartschmelzende Heidelbeerbuttercreme.

Wie gut, daß ich da noch ein paar mehr gemacht habe…

ALLERDINGS! Hätte ich sie dieses Mal fast verflucht, die kleinen luftigen Plätzchen.
Mein Backofen hat mir nämlich einen klitzekleinen Strich durch die Rechnung gemacht und war mal eben 20°C (160°C) heisser, als ich ihn eingestellt hatte (140°C). Bei Macarons zählt jedes Grad.
Nach einigen Versuchen und einem Ofenthermometer später, hat es dann endlich geklappt. *kurz vor der Aufgabe
So toll, daß ich am nächsten Tag direkt noch eine Fuhre produziert habe.

Macarons sind aber auch immer ganz hinreissende Fotomodels.
Und nicht nur das.
Mal eben schnell ein Kärtchen gebastelt, Macaron reingefriemelt und schon hat man die Einladung zur nächsten Party, die garantiert Eindruck macht.

Mit einem Schleifchen gepimpt, sind sie doch auch ein schönes Gastgeschenk.

Und, überlegst Du etwa schon wann, wie und für wen Du sie backst?
Das Rezept findest Du hier: Macarons

Fotos_Herr Klitzeklein & ich
Lollistiele_www.cake-pops.de

Stempel_klitzekleinproductions
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Wie man phänomenale Nektarinen-Marmelade selber macht? Steffi zeigt es Euch!

Und ich darf sie danach verputzen. Göttlich.

Wie es dazu kam

Vor ein paar Tagen habe ich von Steffi ein Glas selbstgemachte! Nektarinen-Marmelade geschenkt bekommen.
Was ein Glück, ich liebe Marmelade.
Vorallendingen zum Frühstück, denn das MUSS bei mir süß sein.
Nach dem Probieren war klar: “Steffi, her mit dem Rezept!”

Nicht nur, daß sie das Mitbringsel hinreißend dekoriert hat,

nein, sie hat sogar angeboten sich extra nochmal für den Klitzeklein-Blog in die Küche zu stellen und uns den Herstellungsprozess zu zeigen. Granate!
Was für ein Einsatz.

Na, ordentlich neugierig? Jetzt gehe ich ein wenig an meiner Marmelade naschen und überlasse Steffi das Wort.
Los geht’s!

Uiuiui, was für eine Ehre. Ich darf auf dem bezaubernden Blog von Frau Klitzeklein einen Guest Post schreiben!
Ich bin Steffi von Scrapwerk – auf meinem Blog findet ihr eine bunte Mischung von Dingen die mich begeistern.
Was begeistert mich?

Heute im Speziellen: Marmelade!
Marmelade kochen ist kinderleicht und selbstgemachte Marmelade schmeckt sooo viel besser als ihr gekauftes Pendant.
Neben dem eigenen Verzehr (oder in meinem Fall dem Verzehr durch meinen Mann – der ist nämlich ganz großer Liebhaber meiner Marmelade) eignet sie sich auch vorzüglich als kleine Kleinigkeit, als Geschenk, Mitbringsel, Dankeschön.
Ich glaube seitdem ich Marmelade koche, werden wir häufiger zum Essen eingeladen… es hat also auch noch andere Vorteile!

Mein momentanes Saisonhighlight ist die Nektarinen-Marmelade, ohne viel Schnickschnack.
Wollt ihr es vielleicht selbst mal ausprobieren?

Einkaufsliste
gut 2 kg Nektarinen
1 Packung (2 Beutel) Gelfix Super 3:1
Zucker
2 Päckchen Zitronensäure
Gläser mit Schraubverschluss

Als erstes müsst ihr natürlich Nektarinen kaufen.
Hier ganz wichtig: Kauft gute Früchte! Schön süß müssen sie sein. Je besser das verwendete Obst schmeckt, desto besser wird die Marmelade.

Außerdem benötigt ihr ein Geliermittel, ich benutze “Gelfix Super” 3:1 Gelierpulver von Dr. Oetker oder ein entsprechendes Pendant anderer Marken – das funktioniert alles gleich gut.
Das Schöne an diesen kleinen Beutelchen im Vergleich zur mit Zucker vorgemischten Version in Paketen ist, dass man ganz individuell bestimmen kann, wie viel Zucker man hinzugeben will.
Ich gebe immer deutlich weniger Zucker zu meiner Marmelade als vorgegeben – denn ich mag meine Marmelade lieber fruchtig und nicht zu süß.
An dieser Stelle vielleicht noch eine kleine Anmerkung.
Um genau zu sein mache ich wohl eher Fruchtaufstrich – Definitionsgemäß haben Konfitüren oder Marmeladen eigentlich mehr Zucker.

Fangt damit an, eure Nektarinen abzuwaschen und grob zu würfeln.

Das Ganze kommt in einen großen Topf und wird mit einem Pürierstab bearbeitet.
Wer lieber Stückchen in seiner Marmelade hat, kann auch nur die Hälfte pürieren und die andere Hälfte in kleine Würfel schneiden. Ich habe mich für die “faule” Methode entschieden.

Zu dem Fruchtpüree gebt ihr nun das Geliermittel, die Zitronensäure und den Zucker. Laut Packungsbeschreibung sollen auf 1000 g Früchte 350 g Zucker gegeben werden.
Ich gebe 200-250 g Zucker auf 1000 g Früchte – je nachdem wie süß die Früchte sind.
Das Ganze wird gut gemischt und dann unter rühren aufgekocht.
Sobald es blubbert könnt ihr die Temperatur ein kleines bisschen runter stellen, sie sollte aber weiterhin blubbern. So muss die Marmelade ein paar Minuten vor sich hin köcheln.

Währenddessen solltet ihr die Gläser und Schraubverschlüsse mit kochendem Wasser ausspülen.
Ich habe mir vor langer Zeit mal Topflappen aus Silikon gekauft. Mit diesen kann man die Gläser gut anfassen und das heiße Wasser ausschütten ohne sich zu verbrennen.
Deckel nicht vergessen!
Die Gläser, die ich verwende sind übrigens recycelt (z.B. von Pesto).
Diese werden dann gespült und aufgehoben bis ich das nächste Mal Marmelade mache.
Darauf achten, dass der Deckel luftdicht schließt.
Ihr könnt aber natürlich auch hübsche Einmachgläser kaufen!

In der Zwischenzeit müsste die Marmelade fertig sein.
Macht eine Gelierprobe.
Für alle, die das noch nicht gemacht haben und genauso verwirrt von dem Ausdruck sind wie ich es das erste Mal war: Dazu nehmt ihr einen kleinen Löffel und setzt einen kleinen Klecks Marmelade auf ein Schüsselchen oder einen kleinen Teller. Wartet eine halbe bis 1 Minute.
Wenn die Marmelade fest wird, am besten so fest, dass sie beim hin und her schwenken des Tellers nicht mehr oder nur ganz wenig verläuft, ist eure Marmelade fertig.
Manchmal schäumt die Marmelade stark – in dem Fall solltet ihr den Schaum vor abschöpfen.
Nun könnt ihr eure Marmelade vorsichtig in die vorbereiteten Gläser abfüllen.

Setzt den Schraubverschluss drauf und dreht die Gläser fest zu.
An dieser Stelle wasche ich sie immer nochmal unter kaltem Wasser ab – so kriegt ihr kleine Klekse die daneben gegangen sind ratzfatz ab.
Dann stellt sie für 15-30 Minuten auf den Kopf. Wenn sie ein bisschen kühler geworden ist könnt ihr sie wieder umdrehen und ganz abkühlen lassen.

Zum Schluss müsst ihr noch ausprobieren, ob eure Gläser auch Vakuum-verschlossen sind. Wenn ihr bei der abgekühlten Marmelade oben auf den Deckel drückt, sollte dieser nicht mehr nachgeben und kein “Knack!” Geräusch mehr machen.
In dem Fall könnt ihr die Marmelade nun bis zu einem Jahr lagern und auch im Winter eure Nektarienmarmelade genießen.
Gibt euer Deckel aber nach, ist das Glas leider nicht luftdicht.
In dem Fall bleibt euch nichts anderes übrig als sie schnell aufzuessen.

Und schon ist eure Marmelade fertig.
Das war doch wirklich leicht, oder?
Nun könnt ihr euer Glas noch ein bisschen aufhübschen, verschenken oder doch lieber gleich selbst geniessen.
Guten Appetit!

Ich wieder
Wahnsinn oder?
Ich hätte nie gedacht, daß man Marmelade oder Fruchtaufstrich so einfach selber herstellen kann.
Besonders lecker schmeckt die Marmelade mit leicht gesüßtem Sahnequark und ein paar frischen Scheiben
von einer saftigen Nektarine. Zum reinlegen.

Ich geniesse das lecker Marmelädchen momentan jeden Tag
und denke dabei an die liebe Steffi.
Schaut doch mal auf Ihrem Blog Scrapwerk vorbei, da findet Ihr noch eine Menge anderer toller Ideen zum nachmachen
und staunen.

Fröhliches schnabulieren!

Fotos_Herr Klitzeklein & Scrapwerk
Idee und Umsetzung Animation_Herr Klitzeklein

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Ausdrucken, ausschneiden, zusammenkleben, lieb haben

oder noch schöner – verschenken!

Langeweile im Büro, kein Mitbringsel, Papierkrieger, noch einen leeren Platz auf dem Regal?

Auf 3eyedbear findest du allerhand allerliebste Papierkreaturen.

Sie warten nur darauf, daß du sie an deinem Rechner ausdruckst und ihnen Gestalt gibst.

Alles was man sonst noch brauchst
Kleber (z.B. doppelseitiges, dünnes Klebeband) und eine Schere.

Eule: “Naa Mädels, heute schon was vor?”

Foto_Herr Klitzeklein
An Kleber, Papier & Schere_Frau Klitzeklein