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Mein Rezept für selbstgemachte Ravioli mit Ziegenfrischkäse, getrockneten Tomaten und brauner Butter. Einfach und so gut.

By Sonntag, Mai 6, 2018 2 Permalink 8

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Vor einigen Tagen entflammte ganz plötzlich eine mir völlig vergessene alte Liebe. Sie entwickelte sich rasant schnell zu einem lodernden Feuer und meine Gedanken kreisten nur noch um sie. Völlig unerwartet erwischte sie mich. Bähm! Ja, sie überrollte mich nahezu. Wie das Nudelholz den Pastateig. Die Liebe zu frischen Nudeln. Und genau darum geht es hier: Um selbstgemachte, eigenhändig gefüllte, GRANATEN-köstliche und unwiderstehlich duftende Pasta.

Hahaha, nee, ich habe keinen neuen Kerl am Start. Keine Bange, der bleibt. Wer soll denn sonst all die hübschen Bilder hier machen, thihi.  Aber das Ergebnis von dem Rezept für Ravioli mit Ziegenfrischkäse, getrockneten Tomaten und brauner Butter, ja, das war ziiiiemlich fix verputzt.

 

 

Nudeln wie vom Lieblingsitaliener einfach selber herstellen. Mit wenigen guten Zutaten, die man sogar hier auf dem Land problemlos bekommt. Genau mein Ding. Kein Schi Schi. Einfach einfach und so, so gut.

 

 

Ich würde fast behaupten: Kinderleicht!

 

 

 

Mit dem richtigen Werkzeug und ein wenig Zeit.

 

 

 

 

Entfacht wurde mein nudeliges Aha-Erlebnis übrigens durch einen italienischen Kochkurs, den ich mit meinen lieben Kollegen vor ein paar Wochen in Maastricht gemacht habe. Und verstärkt wurde die Lust endlich mal wieder Nudeln selber herzustellen durch das Verputzen von köstlichen hausgemachten Ravioli, die ich im Mercato deluxe in Köln gegessen habe.

Ja verrückt, da fiel es mir wirklich wie Schuppen Orecchiette von den Augen. Ganz verdrängt hatte ich doch diese feine Nudelmaschine, die wir uns nach einem exzessiven Homemade-Pasta-Event bei unseren Freunden Signora und Signor Cappellacci angeeignet hatten. Nudeln machen ist ja tatsächlich gar nicht so schwer wie erwartet. Und noch schöner ist Nudeln machen in Gesellschaft.

Als ich jüngst diese wirklich nette Anfrage von Tupperware bekam und wir doch irgendwie alle ein bisschen Tupper sind – Na kommt, welche tollen Tupperteilchen begleiten Euch schon seit Ewigkeiten? Oder habt Ihr womöglich eine ganze Kollektion? Was ist Euer Must-have? Erzählt!-, da war einfach sonnenklar, dass ich sehr gerne ein Pastazezept mit und für Tupperware zeigen möchte. Und die Gesellschaft ließ nicht lange auf sich warten.

 

 

So kurbelte der Mann den Teig durch die wiederbelebte Nudelmaschine und ich stellte fix die Tomaten-Ziegenkäsecreme mit Pinienkernen her. Dank dem Big-Snack waren alle Ravioli ratzi fatzi gefüllt und die hübschen Dinger konnten in das kochende Salzwasser hüpfen.

 

 

Für alle die mit mir die Liebe zu homemade Pasta teilen folgt nun das Rezept:

 

 

Selbstgemachte Ravioli mit Ziegenfrischkäse, getrockneten Tomaten und brauner Butter

 

Für den Teig

200 g Hartweizengrieß

200 g Weizenmehl

1 TL Salz

2 Eier

100 ml Wasser, kalt

 

Für die Füllung

100 g Pinienkerne

300 g getrocknete Tomaten, in Öl eingelegt

300 g Ziegenfrischkäse

200 g Ricotta

Salz

Pfeffer

 

Außerdem

150 g Butter, ungesalzen

100 g Parmesan

Basilikum, frisch

Schwarzer Pfeffer, frisch gemahlen

 

1. Hartweizengrieß, Mehl, Salz, Eier und Wasser in eine Rührschüssel geben und mit dem Handrührgerät mit Knethakenaufsatz zu einem geschmeidigen Teig verarbeiten. Klebt der Teig an den Händen, noch etwas Mehl hinzufügen. Mit einem Küchenhandtuch abgedeckt 30 Minuten ruhen lassen.

2. Pinienkerne in der Pfanne goldbraun rösten und abkühlen lassen. Die in Öl eingelegten Tomaten durch ein Sieb geben und abtropfen lassen. Für die Füllung 50 g Pinienkerne, 250 g gertrocknete Tomaten, Ziegenfrischkäse und Ricotta mit dem Mixstab in einer Schüssel fein pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Bis zur Weiterverarbeitung in den Kühlschrank stellen.

3. Etwas Ravioliteig zu einer dünnen Platten ausrollen. Im Idealfall mit einer Nudelmaschine oder mit einem Nudelholz auf einer bemehlten Arbeitsfläche. Den Teig auf den bemehlten Tupperware Big-Snack legen (hier auch ein Video dazu: klick) und leicht andrücken. Füllung mit Hilfe des Löffels in den Mulden verteilen. Eine weitere Teigplatte ausrollen und über die andere legen. Leicht andrücken und falls die Oberseite kleben sollte, etwas einmehlen.

4. Mit einer Teigrolle fest über die Teigplatten rollen. Die Form umdrehen und die Ravioli mit der Rückseite des Löffels herausdrücken. Die fertigen Ravioli nebeneinander auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen, damit sie vor dem Kochen nicht zusammenkleben. Um das Trocknen zu vermeiden mit einem Küchenhandtuch abdecken. Mit dem restlichen Teig und der verbleibenden Füllung ebenso verfahren. Die frischen Ravioli in kochendem Salzwasser 5-6 Minuten kochen.

5. In der Zwischenzeit die braune Butter (Nussbutter) herstellen. Die Butter in einem kleinen Topf auf mittlerer Stufe erhitzen. Sobald sie heiß ist mit einem Schneebesen umrühren. Ist das Wasser verdampft, wird die flüssige Butter klar und es dauert nicht mehr lange, bis sie leicht braun wird. Sobald die kleinen Brösel in der Butter eine haselnussbraune Farbe haben, den Topf vom Herd nehmen und sofort in ein anderes feuerfestes Gefäß geben. So vermeidet man, dass die Butter verbrennt und einen bitteren Geschmack bekommt.

6. Die restlichen getrockneten Tomaten in dünne Streifen schneiden. Das Basilikum waschen und ebenfalls in Streifen schneiden. Den Parmesan reiben.

7. Die frischen Ravioli mit Nussbutter beträufeln. Getrocknete Tomaten, Basilikum, die restlichen Pinienkerne, Parmesan und Pfeffer darüber verteilen und servieren. Dazu reiche ich gerne frisches Baguette.

 

Klitzekleine optionale Beilage

Geschmorte Kirschtomaten

 

200 g Kirschtomaten

2-3 EL Olivenöl

Salz

Pfeffer

1 Knoblauch, frisch

 

1. Den Backofen auf 200 °C Umluft vorheizen. Die Tomaten waschen und in eine Auflaufform geben. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Den Knoblauch halbieren eine Hälfte zwischen die Tomaten legen. Etwa 10 Minuten im Ofen backen und mit den Ravioli servieren.

 

 

Ich wünsche Buon appetito! und den sonnigsten Sonntag,

Eure Dani

 

Fotos_Herr K. *of course

Ein feines und schnelles Rezept für Rhabarber-Erdbeer-Joghurtkuchen mit Mandelblättchen

By Sonntag, März 18, 2018 6 Permalink 14

 

It’s Rhubarb Season! Hui, und ich bin sowas von am Start. Insgeheim halte ich ja schon seit Anfang März die Augen offen, doch gerechnet habe ich tatsächlich erst ab April mit diesem feinen Gemüse. Doch OHA! der Gatte hat den Rhabarber Dank seiner Signalfarbe doch tatsächlich beim Wocheneinkauf entdeckt.

Ratzi fatzi hüpfte er somit gestern vom Einkaufskorb in dieses unfassbar köstliche und einfache Kuchenrezept. Zusammen mit cremigem Joghurt und gerösteten Mandelblättchen. Ein paar Erdbeeren sprangen vor lauter Freude auch gleich hinterher. YAY! Das Ergebnis ist ein himmlisch fluffiger und fruchtiger Kuchen, der so schnell gebacken wie verputzt ist. Erdbeer-Rhabarber-Joghurtkuchen um genau zu sein. Eine säuerlich-süße Traumkombination. Und wie der duftet? KRACHER!

 

 

Die roten Stiele des Rhabarbers werden übrigens in der Regel wie Obst zubereitet uns schmecken ja eigentlich auch danach. Besonders Konfitüren und Kompott sind da ganz weit vorn. Doch ganz egal welcher Gattung der Rhabarber nun angehört: Ich liiiebe ihn.

Nicht zuletzt auch, weil uns meine Mama damals gerne hausgemachten Vanillepudding mit frisch gekochtem Rhabarberkompott kredenzte. Man, war der gut. Für uns Kinder war es einfach das Größte den Inhalt der prall gefüllten Schüssel bis auf den letzten Rest zu vernichten. Ein ähnliches Ziel hatten wir gestern auch. Nur ohne Schüssel.

 

 

Ach, der Rhabarber ist  ja eigentlich ein Frühlingsbote. Und auch wenn der Frühling sich draussen vielleicht noch nicht so wirklich blicken lassen möchte, auf den Tellern und in unseren drei Bäuchlein ist er gestern bereits angekommen. Hach!

 

 

Natürlich war der klitzekleine Foodstylist auch beim Knipsen des noch ofenwarmen Rhabarberkuchens an Bord und hat diesen besonders schön in Szene gesetzt. Man beachte die Erdbeeren im ersten Bild oben rechts. Ohne die hätte das Foto doch nur halb so schön ausgesehen.

 

 

Sein Honorar hat er natürlich auch sofort eingefordert.

 

 

Und hier das Rezept

 

Rhabarber-Erdbeer-Joghurtkuchen mit gerösteten Mandelblättchen

 

 

Für den Teig

 

100Erdbeeren 

300Rhabarber (etwa 3 Stangen)

180 g + 20 g Zucker 

175Butter 

1 Päckchen Vanillezucker 

3  Eier 

280 g Mehl 

1/2 Päckchen Backpulver 

125 g Griechischer Joghurt 

 

Für den Guss

 

50 g Butter

50 g Zucker

2 EL Milch

50 g Mandelblättchen

Puderzucker

 

 

1. Den Backofen auf 150 °C Umluft oder 170 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Springform (26 cm Ø) mit Backpapier auskleiden. Erdbeeren waschen, putzen und vierteln. Rhabarber waschen, putzen und in 1 cm breite Stücke schneiden. Erdbeer- und Rhabarberstücke mit 20 g Zucker vermengen und zur Seite stellen. 

2. Butter, Vanillezucker und 180 g Zucker cremig rühren. Eier einzeln hinzufügen. Mehl und Backpulver abwechselnd mit dem Joghurt hinzugeben und gut verrühren. 

3. Teig in die Form füllen. Die Hälfte der Früchte auf den Teig geben und etwa 1 cm tief hineindrücken. Übrige Früchte auf dem Kuchen verteilen und 30 Minuten backen. Inzwischen für den Guss Butter, Zucker und Milch aufkochen. Die Masse nach 30 Minuten Backzeit punktuell auf dem Kuchen verteilen und mit den Mandeln bestreuen. Weitere 20-30 Minuten backen. (Stäbchenprobe!)

4. Kuchen aus dem Backofen nehmen und vom Springformrand lösen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestäuben.

 

 

 

Habt den allerfeinsten Sonntag und ran an die Kuchengabel,

Eure Dani

 

Bilder_Herr K.

Foodstylist_Paule

Frühstück ist fertig! Das leckere Rezept für Vanille Mandel Granola mit Blaubeerkompott und hausgemachter Nussbutter

By Sonntag, März 4, 2018 14 Permalink 12

 

Schon so unfassbar oft auf Instagram gezeigt und nun auch endlich ganz offiziell auf dem klitzekleinen Foodblog. Das Rezept für das beste Granola EVER, EVER, EVER. Zumindest würde das der Mann behaupten, wenn man ihn nach seinem absoluten Lieblingsfrühstück fragt. Seit etwa zwei Jahren inhaliert er dieses knusprige und nach Vanille duftende Granola mit Mandeln direkt nach dem Aufstehen.

Am liebsten in Kombination mit griechischem Joghurt, frischen Blaubeeren, einem Schuss Milch und mit etwas Honig beträufelt. Und ab und zu verputzt er es auch noch einmal vor dem Zubettgehen.

Erwähnte ich eigentlich schon, dass er sonst so gar nicht auf Müsli steht? True story.

Ich weiß nicht genau was es ist, aber allein dieser betörende Vanilleduft in Kombination mit dem Zimt und den gebackenen Mandeln macht schon gute Laune, wenn man das Müsliglas nur öffnet.

 

 

Mein Rezept füllt genau zwei dieser Gläser und damit kommen wir etwa 1 – 2 Wochen aus, je nach Appetit. Gut verschlossen riecht es auch das letzte Restchen noch so UNFASSBAR gut. Wie frisch aus dem Ofen.

Wenn Ihr es nachbackt, dann verwendet unbedingt – wie im Rezept angegeben – eine Vanilleschote und keinen Extrakt oder Vanillezucker. Da bestehe ich drauf, thihi. Könnt Ihr es riechen? HACH!

 

 

Und auch wenn Granola auf Bildern manchmal ein wenig drüsch aussieht, sobald ihr dieses Lieblingsgranola einmal probiert habt – zum Beispiel so wie es sich der Gatte zubereitet – dann wollt ihr nichts anderes mehr. Der perfekte Start mit der wichtigsten Mahlzeit des Tages.

 

 

Wer allerdings so richtig für sich oder die Liebsten auftrumpfen möchte, der reicht das hausgemachten Granola mit einem selbstgekochten Blaubeerkompott und einer cremigen Kardamom-Nussbutter.

 

 

Von der aromatischen Nussbutter einfach 1-2 TL mit in die Schüssel oder das Glas geben. Flippste aus, so gut.

 

 

Hier nun alle drei Rezepte auf einen Streich.

 

Hausgemachtes Vanille-Mandel-Granola

 

 

1 Vanilleschote

120 g Apfelmus, ohne Fruchtstücke

70 g Honig

2 TL Zimt

200 g Mandeln, grob im Mixer zerkleinert

70 g Kokosraspeln

380 g kernige Haferflocken

 

1. Den Backofen auf 150 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Vanilleschote halbieren und das Mark herauskratzen. Vanillemark mit Apfelmus, Honig und Zimt in einer großen Schüssel verrühren.

2. Die Mandeln im Mixer grob zerkleinern. Mit den Kokosraspeln zu der Apfelmusmischung geben und vermengen.

3. Die Haferflocken hinzufügen und gut untergeben. Die Granolamischung auf dem Backpapier verteilen. 25-40 Minuten backen, bis sich die Mischung trocken anfühlt und goldbraun gefärbt ist. Etwa alle 10 Minuten wenden.

 

Variationen:

 

Wer sein Granola ein wenig pimpen möchte, der kann vor dem Backen

– Leinsamen (50g)

– Kürbiskerne (50 g) oder

– Cashewnüsse (50 g)

hinzufügen.

– Chiasamen (60 g)

– getrocknete Früchte (50 g)

– Kakao-Nibs (nach Belieben) oder

– Kokoschips (50 g)

bitte erst nach dem Backen hinzufügen.

 

Meine liebe Freundin Jessi von Törtchenzeit hat das Apfelmus auch schon einmal durch Mangomus ausgetauscht. Yummy!

 

 

Selbstgekochter Blaubeerkompott

 

 

1 Biozitrone

70 g Gelierzucker

1 Msp Zimt, gemahlen

250 g Blaubeeren, Tiefkühlprodukt

 

1. Zitrone heiß abbrausen. Die Schale abreiben und den Saft auspressen. Gelierzucker, Zitronensaft, Zitronenzeste und Zimt aufkochen. Die Blaubeeren hinzufügen. Etwa 5 Minuten weiterkochen. Das Kompott abkühlen lassen und zum Müsli reichen.

 

Kardamom-Nussbutter


 

Ergibt 1 kleines Glas, 200 ml

200 g ganze Mandeln

1 Prise Kardamom, frisch gemahlen

1 Msp Vanillemark

Himalaya Kristallsalz (oder ein von Euch bevorzugtes gutes Salz)

 

1. Den Backofen auf 150 °C Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen. Die Mandeln 25 Minuten im Ofen backen. Zum Abkühlen auf Seite stellen.

2. Die abgekühlten Mandeln etwa 1 Minute im Mixer fein zermahlen. Mit einem Spatel herunterkratzen und eine weitere Minute auf höchster Stufe mahlen. Diesen Prozess so lange wiederholen, bis die Masse eine buttrige Konsistenz hat.

3. Mit Kardamom, Vanillemark und Salz abschmecken und in ein verschließbares Glas füllen. Hält im Kühlschrank mindestens zwei Wochen.

 

Tipp: Besonders fein auch in Energie-Balls

 

 

Alle zubereiteten Rezepte nun nach Lust und Laune mit griechischem Joghurt schichten. Diesen süße ich mit ein wenig Honig.

Und nun frühstückt gut und habt den allerschönsten Sonntag,

Eure Dani

Fotos_Herr K.